Julio Escoto

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Julio Escoto (* 1944 in Honduras) ist ein honduranischer Schriftsteller. Er lebt in San Pedro Sula/Honduras.

Julio Escoto schreibt Novellen, Erzählungen, Romane und Essays und gilt als derzeit erfolgreichster Erzähler in Honduras. Vor der Kommunistenverfolgung der 80er Jahre floh er nach Costa Rica. Er veröffentlichte mehrere historische Romane, unter anderen zum Leben des honduranischen Nationalhelden Francisco Morazan.

In dem Roman Rey del Arbol-Madrugada setzt er sich kritisch mit den Machenschaften der CIA in Honduras auseinander.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Los guerreros de Hibueras, 1967. Drei Erzaehlungen: Los guerreros de Hibueras, La espera prolongada und Amalita, zuletzt erneut veroeffentlicht im Sammelband: Todos los cuentos, San Pedro Sula, Honduras, 1999
  • El árbol de los pañuelos, 1972
  • La balada del herido pájaro y Otros Cuentos, 1985, ebenfalls erneut im Sammelband: Todos los cuentos. Darunter die Kurzgeschichte: Abril antes del mediodía (zu deutsch: April, vor der Mittagsstunde), diese in deutscher Uebersetzung von Ulrich Kunzmann veroeffentlicht in Erkundungen, 50 Erzaehler aus Mittelamerika, Carlos Rincón, Berlin, 1988
  • Die Erzaehlung "Resistir. No resistir. La resistencia.¿Por qué la resistencia?" - zu deutsch: Widerstehen. Nicht widerstehen. Der Widerstand. Warum der Widerstand? - war urspruenglich enthalten in der Antologia del cuento hondureño, Tegucigalpa, 1968 und wurde erneut veroeffentlicht im Sammelband: Todos los cuentos.
  • Bajo el almendro...junto al volcán (zu deutsch: Unter dem Mandelbaum ... neben dem Vulkan), Erzaehlung, 1988
  • Rey del Arbol-Madrugada, 1993
  • Del Tiempo Y El Tropico-Honduras / Of Time and the Tropics, 2002, gemeinsam mit Guillermo Anderson, ISBN 90-6832-526-4

Quelle[Bearbeiten]

  • Hans-Gerd Spelleken: Honduras-Handbuch, Bielefeld 2002, S. 179

Weblink[Bearbeiten]