Julius Engel

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Engel 1905

Julius Friedrich Theodor Engel (* 27. August 1842 in Schleswig; † 2. April 1926 in Hamburg) war ein Hamburger Richter und Bürgerschaftspräsident.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Engel wuchs in Schleswig auf und absolvierte erfolgreich ein Jurastudium in Heidelberg und Kiel, das er 1867 mit Staatsexamen abschloss. Er begann seine Karriere 1867 als Amtssekretär in Reinbek und wechselte noch im selben Jahr als Assessor an das Amtsgericht in Albersdorf. 1868 wurde er Notar und Rechtsanwalt in Neumünster. Engel entschied sich 1880 zum Eintritt in den Hamburgischen Staatsdienst und wurde Amtsrichter in Hamburg. 1882 wurde er Richter am Landgericht, 1885 Landgerichtsdirektor, 1893 Oberlandgerichtsdirektor und ab 1901 war er Präsident des Landgerichts Hamburg. Engel war als Präsident des Landgericht Hamburg Nachfolger von Christian Arning. In diesem Amt wirkte er bis zu seiner Pensionierung 1917. 1887 wurde Engel in die Hamburgische Bürgerschaft gewählt, der er bis 1913 angehörte. Er schloss sich der Fraktion der Rechten an, wirkte führend in der Kommission für Verwaltungsreform mit und war von 1902 bis 1913 Präsident der Bürgerschaft.

Literatur[Bearbeiten]

  • Nachruf im Hamburger Fremdenblatt Nr. 93 vom 3. April 1926