Julius Geertz

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Julius Geertz im Jahr 1878
Gemälde "Die saure Zitrone", 1867

Julius Geertz (* 21. April 1837 in Hamburg; † 21. Oktober 1902 in Braunschweig) war ein deutscher Maler.

Geertz begann dort seine künstlerischen Studien unter den Brüdern Günther und Martin Gensler, arbeitete dann noch einige Zeit als Privatschüler des ersteren und ging später nach Karlsruhe, wo Adolf des Coudres sein Lehrer wurde. 1860 kam er nach Düsseldorf, trat hier in das Atelier von Rudolf Jordan und ging 1864 nach Paris, wo er die Werke alter Meister studierte, und von da nach der Bretagne und Holland.

Dann ließ er sich in Düsseldorf nieder, wo er teils ernste, teils humoristische Genrebilder aus dem Volksleben und dem Treiben der Jugend malte, von denen "Der Verbrecher nach der Verurteilung" seinen Ruf begründete. Ernstes Streben nach charakteristischer Lebenswahrheit, gute Zeichnung und treffliche Farbe sowie häufig ein köstlicher Humor zeichnen seine Werke aus.

Auch sein Sohn Henry Ludwig Geertz, geboren 1872 in Düsseldorf, studierte ab 1889 an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Peter Janssen, ab 1893 in der Mal-Klasse von Julius Roeling und Eduard von Gebhardt.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Zerniert und Kapituliert
  • Zwei heitere Kinderbilder
  • Folgen des Schularrestes
  • Der Fliegenfänger
  • Die Dorfschule
  • Wacht am Rhein
  • Kriegsgefangene
  • Das Mädchen mit dem Vogelnest
  • Der Bettelpfennig

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Julius Geertz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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