Julius Rinck von Starck

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Philipp Gustav August Julius Rinck Freiherr von Starck (* 19. Dezember 1825 in Darmstadt; † 16. September 1910 ebenda), war ein deutscher Politiker und Präsident des Gesamtministeriums des Großherzogtums Hessen.

Leben[Bearbeiten]

Julius Rinck studierte ab Wintersemester 1842/43 Rechtswissenschaften an den Universitäten Gießen (dort Mitglied des Corps Teutonia Gießen) und Heidelberg, wurde 1857 Kreisrat des Landkreis Schotten, 1859 in Offenbach und 1868 Mitglied des Staatsrats. Seit 1870 amtierte er als Provinzialdirektor und Landrat im Landkreis Gießen.

1871 wechselte er in das Ministerium des Innern in Darmstadt, wo er ein Jahr später Ministerialdirektor und 1875 Präsident wurde. 1876 wurde er zum Präsidenten des Gesamtministeriums berufen. Zugleich war er Mitglied des Bundesrates, Minister des Großherzoglichen Hauses und des Äußern. 1879 wurde er Minister des Innern und der Justiz (als Nachfolger für Georg Kempf). 1880 trat er in den Ruhestand.

Julius Rinck Freiherr von Starck war lebenslängliches Mitglied der I. Kammer der hessischen Landstände.