Julius von Grawert

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Julius August Reinhold von Grawert (* 28. Dezember 1746 in Königsberg; † 18. September 1821 in Oberthalheim/Landeck) war ein preußischer Offizier, zuletzt General der Infanterie.

Leben[Bearbeiten]

Julius war der Sohn von Johann Benjamin von Grawert (1709–1759) und dessen Ehefrau Christiane Sophie, geborene von Schollenstern (1717–1796).

Grawert trat am 1. Mai 1759 als Gefreiterkorporal in das Infanterieregiment „von Tauentzien“ Nr. 31 der Preußischen Armee ein. Als Kommandeur des Infanterieregiments „Herzog von Braunschweig“ Nr. 21 und Amtshauptmann von Wetter in der Grafschaft Mark erhielt Grawert am 27. Mai 1789 den Pour le Mérite. Grawert war Mitglied der Militärischen Gesellschaft. Nachdem er am 20. Mai 1805 Generalleutnant geworden war, fungierte er ab 1. August 1807 als Kommandierender General in Schlesien und Gouverneur dieser Provinz. Am 24. März 1812 folgte seine Beförderung zum General der Infanterie. Als solcher hatte er den Oberbefehl über das preußische Hilfskorps während Napoleons Russlandfeldzug im Jahr 1812 inne. Im selben Jahr wurde er krankheitsbedingt durch den General Yorck abgelöst. Er zog sich dann auf sein Gut nach Schlesien zurück, wo Grawert am 24. März 1820 mit einer jährlichen Pension von 4.000 Talern in den endgültigen Ruhestand versetzt wurde.

Grawert war seit 9. September 1810 Ritter des Schwarzen Adlerordens.

Literatur[Bearbeiten]