Jump the shark

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Jump the shark (zu deutsch: Über den Hai springen) ist ein Begriff aus den US-Medien, der den Zeitpunkt beschreibt, an dem eine Fernsehserie ihren Höhepunkt überschritten hat und das Publikum langsam das Interesse an ihr verliert.

Der Begriff wurde durch die Website jumptheshark.com (inzwischen durch eine kommerzielle Firma übernommen; alle ursprünglichen Inhalte und Kommentare wurden gelöscht) etabliert, die sich ausgiebig mit diesem Thema beschäftigte. Ihr Name geht auf Folge 91 (deutscher Titel: Fonzie in Hollywood [3]) der Fernsehserie Happy Days zurück, in der Fonzie, eine der Hauptfiguren, mit Wasserskiern über einen Hai springt. Einige Kritiker sahen diese „lächerliche“ Szene als Ende der Serie – inzwischen wurden aber auch Gegenstimmen zu dieser Sichtweise laut.[1][2]

Erkennungsmerkmale für den Jump-the-shark-Effekt sind zum Beispiel:

Als Schutzpatron des Shark-Jumping gilt der Schauspieler Ted McGinley, der unter anderem in der Serie Happy Days einen Hauptdarsteller ersetzte und damit für den Anfang vom Ende sorgte.[3] Auch zur Besetzung von Love Boat stieß er erst zwei Jahre vor dem Ende der Serie, jedoch in einer neu geschaffenen Rolle. Er schlüpfte später in die Rolle des Jefferson D’Arcy in der Serie Eine schrecklich nette Familie und ersetzte dabei Steve Rhoades als Nebenfigur sowie Ehemann.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://articles.latimes.com/2010/sep/03/entertainment/la-et-jump-the-shark-20100903
  2. http://ideas.blogs.nytimes.com/2010/09/08/jumping-the-shark-didnt-jump-the-shark
  3. Scott D. Pierce: Saint McGinley can only laugh. In: Deseret Morning News. 5. Dezember 2003, S. C08.

[Bearbeiten] Weblinks

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