Junicode

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Junicode
Schriftart Junicode
Kategorie Serif
Typograf Peter S. Baker
Schriftgießerei University of Virginia
Beispiel
Schriftbeispiel für Junicode
Junicode-Satzbeispiel mit Versal-ß

Junicode („Junius-Unicode“) ist eine Unicode-Schriftart, die von Peter S. Baker, University of Virginia, entwickelt wird. Die derzeitige Version enthält 3280 Schriftzeichen. Die unter der SIL Open Font License veröffentlichte Open-Source-Schrift ist neben dem regulären Schnitt auch in einer kursiven, fetten und fett-kursiven Version verfügbar, die aber weniger Zeichen beinhalten als der reguläre Stil. Die lateinischen Buchstaben ähneln dem klassischen Schriftbild der Clarendon Press des 17. Jahrhunderts.

Junicode folgt größtenteils den Empfehlungen der Medieval Unicode Font Initiative (Version 3.0): Die Schrift beinhaltet zahlreiche Glyphe, die in mittelalterlichen Texten (Alt- oder Mittelhochdeutsch, Alt- oder Mittelenglisch, Mittellatein usw.) Verwendung fanden, und eignet sich deshalb besonders für mediävistische Texte.

Belegte Blöcke[Bearbeiten]

  • Basic Latin (ASCII) (0000–007F)
  • Latin 1 Supplement (00A0–00FF)
  • Latin Extended A (0100–017F)
  • Latin Extended B (0180–024F)
  • IPA Extensions (0250–02AF)
  • Spacing Modifier Letters (02B0–02FF)
  • Zusammengesetzte diakritische Zeichen (0300–036F)
  • Greek (0370–03FF)
  • Runen (16A0–16FF)
  • Phonetische Erweiterungen (1D00–1D6F)
  • Latin Extended Additional (1E00–1EFF)
  • Allgemeine Satzzeichen (2000–206F)
  • Superscripts and Subscripts (2070–209F)
  • Währungssymbole (20A0–20CF)
  • Letterlike Symbols (2100–214F)
  • Mathematische Operatoren (2200–22FF)
  • Miscellaneous Technical (2300–23FF)
  • Enclosed Alphanumerics (2460–24FF)
  • Geometric Shapes (25A0–25FF)
  • Dingbats (2700–27BF)
  • Bereich für private Nutzung (F100–F1A6)
  • Gotisch (10330-1034A)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Junicode – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien