Juozas Balčikonis

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Juozas Balčikonis (* 24. März 1885 in Ėriškiai, Rajongemeinde Panevėžys; † 5. Februar 1969 in Vilnius, Litauen) war ein litauischer Sprachwissenschaftler und Übersetzer.

Leben[Bearbeiten]

Gedenktafel am Haus in Vilnius, wo er von 1951 bis 1969 wohnte

Balčikonis wuchs in der Bauern-Familie und war der älteste. Er lernte in der Grundschule Ramygala und ab 1898 in der Realschule Panevėžys. Hier interessierte er sich für Litauische Sprache, las die verbotene Literatur. Ab 1906 studierte er auf Vorschlag von Jonas Jablonskis die Philologie an der Abteilung für Slavistik der Universität Petersburg. Nach der Bekanntschaft mit Kazimieras Būga vertiefte er sich in der Problematik des Litauischen.

Von 1918 bis 1920 war er Direktor des Gymnasiums Panevėžys und von 1920 bis 1924 des Lehrerseminars Panevėžys. Von 1924 bis 1940 lebte er in Kaunas. Von 1924 bis 1931 lehrte er an der Lietuvos universitetas und von 1944 bis 1960 an der Vilniaus universitetas; von 1944 bis 1950 leitete den Lehrstuhl für Litauische Sprache. Ab 1944 war er Professor.

Nach ihm wurde ein Gymnasium in Panevėžys umbenannt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Dėk žodį prie žodžio – turėsi žodyną: atsiminimai apie kalbininką Juozą Balčikonį (sud. Birutė Goberienė, Aldonas Pupkis). – Vilnius: Lietuvių kalbos institutas, 2006. – 324 p.: iliustr. – ISBN 9955-704-04-7

Weblinks[Bearbeiten]