Jura–Simplon-Bahn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Jura–Simplon-Bahn (JS, französisch Chemin de fer Jura-Simplon) ist eine ehemalige Eisenbahngesellschaft der Schweiz.

Die Jura–Simplon-Bahn war ein Bahnunternehmen, welches 1890 durch die Fusion der Bahnen Suisse-Occidentale-Simplon (SOS) und der Pont-Vallorbe-Bahn begründet wurde. Im selben Jahr erfolgte auch der Ankauf der Jura–Bern–Luzern.

Ihr Netz erstreckte sich von Basel (Jurabahn) zu den Grenzübergängen zu Frankreich in Delle, La Chaux-de-Fonds, Les Verrières, Vallorbe, Genf und Brig, sowie bis nach Luzern und Brienz mit einer Streckenlänge von 937 km.

Die JS legte schon ein Jahr nach ihrer Gründung ein definitives Projekt für einen Simplontunnel vor und 1895 war der Staatsvertrag mit Italien für den Bau des bis dahin längsten Tunnels der Welt von Brig nach Iselle in Italien unter Dach und Fach. 1898 begannen die Bauarbeiten an diesem 19’803 Meter langen Tunnel. Aber noch während des Baus wurde die Jura-Simplon-Bahn am 1. Mai 1903 verstaatlicht und die Nachfolgebahn, die Schweizerische Bundesbahnen (SBB), vollendete den Simplontunnel im Jahre 1906.

Weblinks[Bearbeiten]