Juri Pawlowitsch Sjomin

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Juri Sjomin

Sjomin im Juli 2009

Spielerinformationen
Voller Name Juri Pawlowitsch Sjomin
Geburtstag 11. Mai 1947
Geburtsort OrenburgRussische SFSR, Sowjetunion
Größe 176 cm
Position Mittelfeld / Sturm
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1964
1965–1967
1968–1971
1972–1973
1974
1975–1977
1978–1980
Ruschi Orjol
Spartak Moskau
Dynamo Moskau
Qairat Almaty
Tschkalowez Nowosibirsk
Lokomotive Moskau
FK Kuban Krasnodar

43 0(6)
95 (20)
43 0(5)

78 0(9)
94 (14)
Stationen als Trainer
1982
1983
1986–2005
2005
2005–2006
2007
2008–2009
2009–2010
2011–2012
FK Kuban Krasnodar (Assistenz-Trainer)
Pamir Duschanbe
Lokomotive Moskau
Russland
Dynamo Moskau
Lokomotive Moskau (Präsident)
Dynamo Kiew
Lokomotive Moskau
Dynamo Kiew
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Juri Pawlowitsch Sjomin (russisch Юрий Павлович Сёмин; * 11. Mai 1947 in Orenburg, UdSSR) ist ein ehemaliger sowjetischer Fußballspieler und heutiger Trainer von Dynamo Kiew.

Sjomin ist vor allem durch seine fast zwanzigjährige Jahre währende Trainertätigkeit (1986-2005) bei Lokomotive Moskau bekannt geworden. 2005 war er auch Trainer der russischen Nationalelf.

Karriere[Bearbeiten]

Spieler[Bearbeiten]

Im Alter von 16 Jahren begann Sjomin das professionelle Fußballspielen bei Ruschi Orjol in der dritten sowjetischen Liga. Bereits ein Jahr später wechselte er zu Spartak Moskau. Mit 20 Jahren schloss er sich dem Ortsrivalen Dynamo Moskau, mit dem er seinen einzigen Erfolg als Spieler, den sowjetischen Pokal, feiern konnte, an. Sjomin verließ den Klub 1971 aufgrund von Dissonanzen mit dem Coach, der ihn bei einem Europapokalspiel nicht aufstellen wollte. Nach dieser Station spielte er noch bei vier anderen Vereinen, Qairat Almaty, Tschkalowez Nowosibirsk, Lokomotive Moskau und FK Kuban Krasnodar, bis er 1980 seine Karriere beendete

Trainer[Bearbeiten]

Sjomins erste Trainerstation war 1983 Pamir Duschanbe, die er vor dem Abstieg aus der zweiten sowjetischen Liga bewahrte, wofür er in der tadschikischen SSR zum Ehrentrainer ernannt wurde. 1986 wechselte er zu Lokomotive Moskau, wo er 19 Jahre lang bleiben sollte. Während seiner Amtszeit machte er aus einem mittelklassigen Klub einen russischen Top-Klub, der 2002 und 2004 die russische Meisterschaft gewann. Außerdem gewann er ein Mal den sowjetischen Pokal, vier Mal den russischen Pokal und zog zwei Mal ins Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger ein.

2005 verließ er Lok Moskau, um der russischen Nationalelf zur Qualifikation für die WM 2006 zu verhelfen. Er scheiterte bei dem Versuch und verließ die Nationalelf wieder. Von 2005 bis 2006 trainierte er Dynamo Moskau. 2007 übernahm er die Rolle des Präsidenten bei seinem früheren Verein Lokomotive Moskau, die er jedoch schon ein Jahr später wieder aufgeben musste aufgrund der schlechten Ligaplatzierung des Vereins.[1]

Ende 2007 unterschrieb er einen Vertrag bei Dynamo Kiew bis 2010 mit Option auf eine weitere Saison, der ihn den Trainerposten zusicherte.[2] Bereits im Mai 2009 verließ er nach dem Gewinn der ukrainischen Meisterschaft und dem Einzug ins Halbfinale des UEFA-Pokals Dynamo Kiew und wurde erneut Coach von Lok Moskau.[3]

Erfolge[Bearbeiten]

Als Spieler:

Als Trainer:

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. sports.ru: Юрий Семин уходит с поста президента «Локомотива», 12. November 2007
  2. transfermarkt.de: Semin coacht Kiew, 9. Dezember 2007
  3. guardian.co.uk: Lokomotiv Moscow reunited with coach Semin, 26. Mai 2009