Just Cause

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Dieser Artikel behandelt das Videospiel Just Cause; der Artikel zur Operation Just Cause findet sich unter US-Invasion in Panama.
Just Cause
Entwickler Avalanche Studios
Publisher Eidos Interactive
Erstveröffent-
lichung
22. September 2006
Plattform(en) PC, Xbox, Xbox 360, PlayStation 2
Genre Third-Person-Shooter
Spielmodi Einzelspieler
Steuerung Tastatur, Maus (PC)
Systemminima Windows 2000 / XP, Pentium 4 mit 1.4 GHz oder vergleichbar, 512 MB RAM, DirectX 9.0c kompatible Grafikkarte mit 64 MB RAM, 4-fach-DVD-Laufwerk, 7,4 GB freier Festplattenspeicher, Tastatur und Maus, DirectX 9.0c kompatible Soundkarte
Medien DVD
Sprache Deutsch
Altersfreigabe
USK ab 16 freigegeben
PEGI ab 16+ Jahren empfohlen

Just Cause ist ein Videospiel, das am 22. September 2006 in Deutschland für den PC, Xbox, Xbox 360, und PlayStation 2 erschien. Das Spiel wurde von den Avalanche Studios entwickelt, der Verlag ist Eidos Interactive. Der zweite Teil erschien am 26. März 2010 für den PC, Xbox 360 und Playstation 3.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Story

Just Cause spielt auf der fiktiven südamerikanischen Tropeninsel San Esperito. Der Held ist Rico Rodríguez, ein Geheimagent der Agency, der in einem Guerillakrieg gegen den durch einen Putsch an die Macht gekommenen Diktator der Insel kämpft. Dieser steht im Verdacht, Massenvernichtungswaffen zu besitzen und erregt so die Besorgnis der Agency.

[Bearbeiten] Gameplay

Das Spiel ist ein Third-Person-Shooter, in dem der Spieler seine Spielfigur zu Fuß oder per Fahrzeug durch eine frei begeh- und befahrbare Inselwelt steuert und dabei gegen die Soldaten des fiktiven Diktators kämpft. Er kann Fahrzeuge, Flugzeuge und Schiffe verschiedenster Art benutzen um sich frei auf dem etwa 1025 Quadratkilometer großen Staatsgebiet zu bewegen und seine Haupt- und optionalen Nebenmissionen durchführen. Das Spiel umfasst 20 Kampagnenmissionen und 300 Nebenaufträge sowie 90 steuerbare Fahrzeuge. Dabei kann der Spieler mit Hilfe seiner Spezialausrüstung, wie einem in seine Jacke integrierten Fallschirm oder einem Enterhaken in Pistolenformat, diverse akrobatische Einlagen vollführen. Beispielsweise ist es möglich, so an einem fahrenden Auto zu windsurfen oder einen Helikopter zu kapern. Viele Spieler bezeichnen Just Cause gerne als ein Action-Spiel mit ähnlichen Freiheiten und Gameplayeigenschaften wie in GTA und der grafischen Gestaltung von Far Cry. Tatsächlich wird eine abgewandelte Form der GTA-Engine verwendet.

Die Entwickler beschreiben den Helden als „das Kind tausender Comics und Actionfilme. Er ist James Bond, Mad Max, El Mariachi, Wolverine, Punisher, Rambo, Tony Montana, Jack Bauer, Han Solo und Vincent Vega in einer Person, mit einem Schuss Enrique Iglesias obendrauf.“

(englisch: „the child of one thousand comic books and action movies. He is James Bond, Mad Max, El Mariachi, Wolverine, Punisher, Rambo, Tony Montana, Jack Bauer, Han Solo and Vincent Vega all rolled into one. With a touch of Enrique Iglesias to top it all off!“)

Der Name des Spiels ist eine Anspielung auf die US-Invasion in Panama des Jahres 1989. Diese wurde unter dem Operationsnamen Just Cause („gerechte Sache“) durchgeführt und war gegen den Diktator Manuel Noriega gerichtet, der wegen Geschäften mit kolumbianischen Drogenbaronen ins Visier der USA geraten war. Der Auftraggeber der Spielfigur ("The Agency") ist eine direkte Anspielung an die CIA, welche in Spionagekreisen auch als "The Agency" ("Die Agentur") bezeichnet wird.

[Bearbeiten] Just Cause 2

Just Cause 2 hat, bis auf den Hauptcharakter, storytechnisch keine Verbindung zu seinem Vorgänger, obgleich Inhalt und Aufbau sehr ähnlich sind. Am grundlegenden Spielprinzip hat sich jedoch nichts geändert.

Just Cause 2
JustCause2.jpg
Entwickler Avalanche Studios
Publisher Eidos Interactive
Erstveröffent-
lichung
Nord-Amerika 23. März 2010
Europa 26. März 2010
Plattform(en) PC, Xbox 360, PlayStation 3
Genre Third-Person-Shooter
Spielmodi Einzelspieler
Steuerung Tastatur, Maus (PC)
Systemminima Windows Vista oder 7, Dual-Core-CPU mit SSE3, 2GB Arbeitsspeicher, DirectX 10.0 kompatible Grafikkarte mit 256MB Speicher, 10GB freier Festplattenspeicher, Tastatur und Maus, DirectX 10.0 kompatible Soundkarte
Medien DVD (PC/Xbox 360), Bluray (Playstation 3)
Altersfreigabe
USK ab 18
PEGI ab 18

[Bearbeiten] Story

Just Cause 2 spielt auf der fiktiven südostasiatischen Tropeninsel Panau. Der Spieler übernimmt wieder die Rolle von Geheimagent Rico Rodríguez, der den von Weltherrschaftsfantasien angetriebenen, neuen panauischen Präsidenten, Baby Panay, stürzen soll. Rico schlägt sich dabei auf die Seiten verschiedener Guerillatruppen; den Reapers, Roaches und den Ular Boys. Für diese muss er Festungen einnehmen oder Missionen absolvieren, um Chaos zu verursachen. Die Story-Missionen bekommt Rico von der Agency, wenn genügend Chaos gesammelt wurde. Im Verlauf der Story erfährt man, dass drei Länder (Japan, China und Russland) neben Amerika auf der Insel Panau mitmischen. Gegen Ende der Story stellt sich heraus, dass es den drei Ländern um die gewaltigen Ölvorräte geht, die auf Panau lagern.

In der letzten Mission tötet Rico den Präsidenten von Panau, der von einem Atom U-Boot aus Japan, China, Russland und die USA zerstören will. Rico kann die Atombomben entschärfen und zerstört mit der letzten Atombombe die Ölreserven, da sie der Auslöser für den dritten Weltkrieg hätten sein können

Rico wird bei seinem Auftrag von zwei Agency-Personen begleitet: Tom Sheldon, der Rico mit Waffen und Fahrzeugen versorgt, und Maria Kane, die Rico die jeweiligen Informationen über den Auftrag gibt.

[Bearbeiten] Chaos

Das sogenannte „Chaos” kann wörtlich genommen werden. Der Spieler muss es sammeln, indem er Regierungseigentum zerstört oder Missionen für die Guerillatruppen absolviert. Im Spiel wird dies damit begründet, dass durch mehr Chaos die Beunruhigung in der Bevölkerung und beim Militär Panaus steigt, was zur Unvorsichtigkeit und schließlich zur unabsichtlichen Weitergabe von Informationen führt. Einerseits belohnt Just Cause 2 den Spieler also, wenn er einfach alles zerstört, was ihm in die Quere kommt, was bei vergleichbaren Spielen nur zum Spaß gemacht werden kann. Andererseits zwingt es den Spieler aber auch dies zu tun und sorgt für längere Unterbrechungen der Handlung.

[Bearbeiten] Sonstiges

Wie die einfache Schwarz-Weiß-Story und das Chaossammeln schon vermuten lassen, nimmt sich das Spiel nicht allzu ernst. Es orientiert sich satirisch an dem typischen 80er-Jahre-Actiongenre, was besonders an der völlig überdrehten Spielphysik deutlich wird. Man kann z.B. auf fliegenden Flugzeugen stehen und die Gegner fliegen nach einem tödlichen Treffer 2 Meter nach hinten.

Der Name des Spiels geht auf die Operation Just Cause (1989), zurück.

[Bearbeiten] Weblinks

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