Köditz
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberfranken | |
| Landkreis: | Hof | |
| Höhe: | 510 m ü. NN | |
| Fläche: | 31,47 km² | |
| Einwohner: |
2590 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 82 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 95189 | |
| Vorwahl: | 09281 | |
| Kfz-Kennzeichen: | HO | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 4 75 141 | |
| Gemeindegliederung: | 16 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Talstraße 2 95189 Köditz |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Matthias Beyer (FWV) | |
| Lage der Gemeinde Köditz im Landkreis Hof | ||
Köditz ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Hof und liegt im Bayerischen Vogtland etwa fünf Kilometer nordwestlich der Kreisstadt Hof an der Bundesstraße 173. Die Gemeinde gehört zum Naturpark Frankenwald.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Die politische Gemeinde Köditz besteht offiziell[2] aus den 16 Ortsteilen (Einwohnerzahlen in Klammern):
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Geschichte [Bearbeiten]
Die erste urkundliche Erwähnung von Köditz stammt aus dem Jahre 1359 mit dem Verkauf eines Hofes an einen Ritter von Weißelsdorf. Weitere Lehen gehörten den von Lüchau, Wildenstein oder dem Klarissenkloster Hof. Der Ort geriet zunehmend in das Spannungsfeld der Vögte von Weida und Gera und den Burggrafen von Nürnberg samt den jeweiligen Gefolgsleuten. 1402 wurde der Ort in der Auseinandersetzung zwischen den Vögten und Burggraf Johann III. zerstört. Das heutige Gemeindewappen erinnert an die Familie von Falkenstein. Das ehemalige Amt des preußischen Fürstentums Bayreuth fiel im Frieden von Tilsit 1807 an Frankreich und kam 1810 zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 1. Mai 1978 wurden die ehemals selbstständigen Gemeinden Brunnenthal, Joditz und Schlegel eingemeindet.[3]
Ausgliederungen [Bearbeiten]
Am 1. Juli 1976 wurden Gebietsteile mit weniger als 50 Einwohnern an die Stadt Selbitz abgetreten.[3]
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2.411, 1987 2.209 und im Jahr 2000 2.814 Einwohner gezählt.
Politik [Bearbeiten]
Erster Bürgermeister ist Matthias Beyer (Freie Wählervereinigung). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Werner Haas (Freie Wählervereinigung).
Der Gemeinderat hat 14 Mitglieder:
- Freie Wählervereinigung 8 Sitze (darunter die dritte Bürgermeisterin)
- CSU 5 Sitze (darunter der zweite Bürgermeister)
- SPD 1 Sitz
Stand: Kommunalwahl 2008
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
Köditz hat einen Bahnanschluss an die Bahnstrecke Hof–Bad Steben.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Kunsthistorisch bemerkenswert ist die Leonhardskirche, eine kleine Wehrkirche mit Wehrmauer, brückenartigem Übergang und Dachreiter im Zentrum des Kernortes. Die Kirche ist ortsbildprägende Dominante des Kernortes. Eine kunsthistorische Rarität ist der barocke Taufengel der Kirche, der seit einer Kirchenrenovierung Ende der 1970er Jahre wieder an der Decke hängt und anlässlich von Taufen herabgelassen werden kann.
- Schloss Köditz
Auensee [Bearbeiten]
Im Ortsteil Joditz liegt der Auensee. Rund um den See gibt es große Liegewiesen und sehr gute Bademöglichkeiten. Direkt am See liegt ein Campingplatz mit Gaststätte.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Jean Paul (* 1763; † 1825), deutscher Schriftsteller, verbrachte seine Jugendjahre in Joditz
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1228&attr=590&modus=automat&tempus=20100828/153306&hodie=20100925/234122
- ↑ a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 687.
Weblinks [Bearbeiten]
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