Humboldt/Gremberg

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Wappen von Köln
Humboldt/Gremberg
Stadtteil 801 von Köln
Lage des Stadtteils Humboldt/Gremberg im Stadtbezirk Köln-Kalk
Koordinaten 50° 55′ 46″ N, 7° 0′ 1″ O50.9294444444447.0002777777778Koordinaten: 50° 55′ 46″ N, 7° 0′ 1″ O
Fläche 2,8213 km²
Einwohner 15.108 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte 5355 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Apr. 1888 (Humboldt)
1. Apr. 1910 (Gremberg)
Postleitzahl 51105
Vorwahl 0221
Stadtbezirk Kalk (8)
Verkehrsanbindung
Autobahn A559
DB-Anschluss Köln Trimbornstr. S 12 S 13
Buslinien 153 159
Quelle: Kölner Stadtteilinformationen – Zahlen 2013

Humboldt/Gremberg ist ein östlicher Stadtteil von Köln im rechtsrheinischen Stadtbezirk Kalk, der bei einer Gebietsreform im Jahre 1975 aus zwei ehemals eigenständigen Stadtteilen entstanden ist. Die Gründung des Ortsteils Humboldt erfolgte während der Industrialisierung der benachbarten Orte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die erste urkundliche Erwähnung von heutigen Stadtteilflächen des Gremberger Gebietes wurde hingegen schon in einem Schriftstück aus dem Jahre 1003 niedergeschrieben. Durch unterschiedliche Gemeindezugehörigkeiten wurde Humboldt bereits 1888 nach Köln eingemeindet, Gremberg zusammen mit der Gemeinde Vingst im Jahre 1910.

Während des 20. Jahrhunderts entwickelten sich beide Orte zu Arbeiterwohngebieten für die Beschäftigten der benachbarten Fabriken. Durch den wirtschaftlichen Strukturwandel während der 1980er-Jahre und der damit verbunden Schließung zahlreicher Fabriken wurde Humboldt/Gremberg im Jahre 1994 als ein „Stadtteil mit erhöhtem Erneuerungsbedarf“ in das Integrierte Handlungskonzept „Kalk-Programm“ aufgenommen, welches mit finanziellen Mitteln von Bund, Land und Stadt die Neuschaffung von Arbeitsplätzen, die Modernisierung der Wohnbebauung sowie den Ausbau sozialer Netzwerke im Stadtteil fördert.[1] Das Stadtteilbild wird heute von sanierten Nachkriegsbauten sowie zahlreichen gut erhaltenen Wohnhäusern aus der Gründerzeit geprägt, mit über 15.000 Einwohnern zählt Humboldt/Gremberg zu den bevölkerungstärkeren Stadtteilen des rechtsrheinischen Kölner Stadtgebietes.

Geographie[Bearbeiten]

Der Stadtteil liegt an einer heute trockenen Rinne im ehemals sumpfigen Gebiet der Niederterrasse des Rheins. Der Boden des Ortsgebietes ist stark löss- und lehmhaltig, der höchste Punkt liegt mit 70 Meter über NN im Gremberger Wäldchen, der niedrigste mit 44 Meter in der Nähe der Autobahnausfahrt Kalk/Poll.

Humboldt/Gremberg grenzt mit dem Bahndamm der rechten Rheinstrecke und Siegstrecke im Norden an Kalk und an Vingst sowie im Nordosten an Ostheim, am Autobahnkreuz Köln-Gremberg im Südosten des Stadtteils verläuft die Grenze zu Westhoven, im Süden begrenzt die A559 das Stadtteilgebiet zu Poll und im Westen die B55 zu Deutz. [2]

Geschichte[Bearbeiten]

Die beiden durch eine Gebietsreform im Jahre 1975 zusammengelegten Orte haben eine sehr unterschiedliche Entwicklungsgeschichte. Deshalb wird die Geschichte der Orte getrennt behandelt.

Geschichte von Humboldt[Bearbeiten]

Im Bereich des Ortsteils, der zum Verwaltungsbezirk Deutz gehörte, gab es in der Mitte des 19. Jahrhunderts nur Äcker und Wiesen. Später wurde auf dem Gelände des heutigen Humboldtparks eine kleine Fabrik gebaut, die Sprengstoff herstellte. In der Nähe des Firmengeländes wurden die ersten Häuser für die Mitarbeiter erbaut. Von der Pulvermühle, die 1870 explodierte, ist nur noch der Name der angrenzenden Straße An der Pulvermühle übrig geblieben.[3]

Humboldtkolonie, Usinger Straße um 1880

Die in der benachbarten Stadt Kalk beheimatete Maschinenbau A. G. Humboldt benötigte für ihre Arbeiter Wohnraum. Deshalb entschloss man sich, im freien Feld südlich des Firmengeländes Grundstücke zu kaufen. Es war vorgesehen, an schnurgeraden Straßen auf rechtwinkligen Grundstücken Eigenheime zu errichten. Im Jahre 1875 waren rund um die Wattstraße der mittleren Ost-West-Achse, der sogenannten Humboldtkolonie, 42 Eigenheime mit Nutzgärten entstanden. Da sich die Fabrik am Anfang der 1880er-Jahre überschuldete und im Jahre 1884 liquidiert wurde, ließ auch die Bautätigkeit auf dem Siedlungsgebiet nach, denn die Nachfolgegesellschaft, die Maschinenbauanstalt Humboldt A. G, zeigte an der Fortführung des Projektes wenig Interesse. Erst am Ende des 19. Jahrhunderts setzte die Bebauung wegen der zunehmenden Arbeiterschaft im Industriestandort Kalk wieder ein. Von den ursprünglichen Planungen wurde abgewichen, und es wurden auch mehrgeschossige Mietshäuser an geschwungenen Straßen, wie beispielsweise an der Hachenburger Straße, gebaut. Am 1. April 1888 wurde Humboldt zusammen mit Deutz in die Stadt Köln eingemeindet. In den Jahren 1898/99 erbaute Eduard Endler für die wachsende Gemeinde die Notkirche St. Engelbert im neugotischen Stil.[4]

Geschichte von Gremberg[Bearbeiten]

Zwischenwerk IX b
Forsthaus im Gremberger Wäldchen

In einer Schenkungsurkunde überschrieb Heribert von Köln im Jahre 1003 der neugegründeten Abtei Deutz zahlreiche Pfründe, so unter anderem die Pfarrkirche Deutz mit dem ihr aus den umliegenden Höfen Deutz, Kalk, Vingst, Poll, Rolshoven und Westhoven zustehenden Zehnten, sowie den halben Wald Grevenbruck, das heutige Gremberger Wäldchen.[5] In einer weiteren Urkunde vom 13. März 1386 wurde auf Antrag des Erzbischofs Friedrich von Köln und des Herzogs Wilhelm II. von Berg die genaue Grenze zwischen Kurköln und dem Herzogtum Berg beschrieben, die seit der Integration des Deutzgaus in die damalige Grafschaft Berg bestand. Dort wird das Gebiet als Grevenberge aufgeführt.[6]

Der in der Mitte des Wäldchens liegende Gremberger Hof, dessen Existenz seit 1663 urkundlich nachgewiesen ist, befand sich bis zur Säkularisation im Besitz der Abtei Deutz. Der Hof war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts das einzige Gebäude im gesamten Gebiet. Im Jahre 1828 wurden dort insgesamt 20 Einwohner gezählt. Die übrige Fläche Grembergs bestand nur aus Feldern und Wald. Im Zuge der Anlage des äußeren Kölner Festungsrings wurde im Auftrag der Verwaltung Preußens zwischen 1877 und 1880 das Zwischenwerk IX b im heute östlichen Teil des Waldgebietes errichtet. Im Jahre 1900 kaufte die Stadt Köln das 302 Morgen umfassende Gremberger Wäldchen für 400.000 Mark vom Lande Preußen, um den ehemaligen Staatsforst als Naherholungsgebiet für die Kölner Bürger zu nutzen. In unmittelbarer Nähe des Gremberger Hofes wurde 1911 ein Forsthaus mit Restaurationsbetrieb eröffnet, welches die Stadtverwaltung mit 28.134 Mark vorfinanzierte. [7]

Durch den Bau der Bahnanlagen der Siegstrecke im Jahre 1886 erhielt das heutige Gremberger Ortsteilgebiet zwar mit dem Personenbahnhof Kalk-Süd einen Anschluss an das Eisenbahnnetz, wurde dabei aber gleichzeitig vom restlichen Vingster Ortsgebiet abgetrennt. Die Gemeindeverwaltung beauftragte im selben Jahr den Bau einer Schule an der Odenwaldstraße, da sie in diesem Gebiet durch den Bahnanschluss und die zunehmende Industrialisierung Kalks einen größeren Bevölkerungszuwachs erwartete. Obwohl 1890 mit der Akkumulatorenfabrik Gottfried Hagen ein großes Industrieunternehmen in diesem Bereich seinen Betrieb aufnahm, verlief der Bevölkerungszuwachs langsamer als erhofft, sodass die Schule erst 1896 nach dem Bau eines Lehrerhauses den Betrieb aufnahm.

Zwischen 1900 und 1910 wurden zwischen Odenwaldstraße und Gremberger Straße mehrere zwei- bis viergeschossige Häuserzeilen als Wohnraum für die Beschäftigten der Kalker und Vingster Fabriken gebaut, aber das Gremberger Gebiet blieb aufgrund eines fehlenden Straßenbahnanschlusses weiterhin kein attraktiver Wohnort, denn 1909 waren 93 Wohnungen in dem Neubaugebiet noch nicht vermietet.[8] Die Konsumgenossenschaft Hoffnung wählte diesen Bereich 1908 für die Anlage ihrer Zentrale, die aus einem dreigeschossigen Büro- und Geschäftshaus, einem Zentrallager sowie mehreren Produktionsbauten bestand.[9] Nachdem Gremberg zusammen mit der Gemeinde Vingst am 1. April 1910 in die Stadt Köln eingemeindet wurde, plante die Stadtverwaltung eine Straßenbahnlinie, die von der Innenstadt bis ins Naherholungsgebiet Gremberger Wäldchen fahren sollte. Die 1913 begonnenen Baumaßnahmen wurden mit Beginn des Ersten Weltkrieges eingestellt und danach nicht wieder aufgenommen.

Im Jahre 1911 wurden die katholischen Gläubigen des Gremberger Gebietes der Pfarrgemeinde in Humboldt zugeordnet, da die Notkirche St. Engelbert näher als die Vingster Kirche St. Martin lag. Gleichzeitig initiierte der zuständige Dechant Martin Köllen die Gründung eines Kirchenbauvereins, dessen Ziel die Finanzierung eines eigenen Kirchengebäudes am Gremberg war. Die Unterstützung seitens der Bevölkerung für dieses Vorhaben war allerdings sehr gering, da diese meist als Fabrikarbeiter nicht sehr viel verdienten. Köllen wurde auch im Gegensatz zu den benachbarten Ortschaften kein kostenfreier Kirchenbauplatz zur Verfügung gestellt, sodass er auf eigene Kosten einen Saal auf einer Hofanlage an der Roddergasse für 100 Mark jährlich auf fünf Jahre anmietete. Er investierte weitere 500 Mark seines eigenen Kapitals für Umbauarbeiten am Gebäude. Die Inneneinrichtung wurde von anderen Pfarrgemeinden zur Verfügung gestellt. Am 15. Oktober 1911 weihte Köllen die Notkirche auf den Namenspatron seines Vaters – den heiligen Antonius von Padua. Drei Jahre später wurde St. Antonius, mit gleichzeitiger Einsetzung eines eigenen Pfarrers, zur Rektoratsgemeinde der Pfarre St. Engelbert in Humboldt.[10]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

1980 1985 1990 1995 2000 2005 2006 2007 2008 Prognose 2015 Prognose 2025
16.161 14.920 14.713 14.684 14.760 15.019 15.031 15.036 14.940
13.900
12.900

Seit der Schließung der letzten größeren Industriebetriebe im Ort und im benachbarten Kalk in den frühen 1980er-Jahren war die Einwohnerzahl bis 1995 leicht rückläufig, ab 2005 stagnierte sie bei rund 15.000. Nach der Prognose des Amts für Stadtentwicklung wird sie bis zum Jahre 2025 wie bei fast allen Stadtteilen des innenstadtnahen Kerngebiets rückläufig sein.[11]

Einwohnerstruktur[Bearbeiten]

Von den am 31. Dezember 2008 angegebenen 14.940 Einwohnern waren 7422 weiblich und 7518 männlich, das Durchschnittsalter lag bei 40 Jahren – 206 Bürger hatten Humboldt/Gremberg als ihren Zweitwohnsitz angemeldet. Der Anteil ausländischer Bürger lag bei 30,4 % (Vergleich: durchschnittlich 17 % im Stadtgebiet Köln). Im Dezember 2008 waren 45,3 % der erwerbsfähigen Einwohner im Stadtgebiet Köln sozialversicherungspflichtig beschäftigt und 19,3 % arbeitslos. 37,3 % der Bevölkerung von Humboldt/Gremberg waren zum Stichtag katholisch, 12,5 % evangelisch und zirka 11,9 % waren Muslime. Die übrigen Einwohner waren entweder konfessionslos oder gehörten anderen Religionen und Weltanschauungen[11] an.

Wohnverhältnisse[Bearbeiten]

Die 7585 in Humboldt/Gremberg vorhandenen Wohnungen, von denen 16,3 % öffentlich gefördert werden, sind durchschnittlich 60,1 Quadratmeter groß. Im Jahre 2008 wurden in der Statistik des Amtes für Stadtentwicklung 180 Ein- und Zweifamilienhäuser und 895 Mehrfamilienhäuser aufgeführt. Die durchschnittliche Wohnfläche je Bürger lag bei 30,5 Quadratmetern.[11]

Politik und Wahlverhalten[Bearbeiten]

Kommunalpolitisch werden die Humboldt/Gremberger Bürger durch die Bezirksvertretung Köln-Kalk vertreten. Das Stadtteilgebiet ist in sieben Stimmbezirke sowie zwei Briefwahlbezirke aufgeteilt. Bei Kommunalwahlen bildet der Wahlbezirk Humboldt/Gremberg I einen Wahlkreis mit dem Wahlbezirk Kalk und der Wahlbezirk Humboldt/Gremberg II einen Wahlkreis mit dem Wahlbezirk Vingst. Alle Stimmbezirke weisen ein typisches Wahlverhalten für einen klassischen Arbeiterstadtteil auf, sodass die linksgerichteten Parteien mehrheitlich gewählt wurden.

Bei der Kommunalwahl am 30. August 2009 erhielt die SPD 37,6 %, die CDU 20,1 %, Bündnis 90/Die Grünen 15,4 %, pro Köln 10,4 %, Die Linke 7 % und die FDP 6,1 %. In den Rat der Stadt Köln wurden Susana dos Santos Herrmann und Michael Paetzold von der SPD gewählt. Die Wahlbeteiligung der 9799 Wahlberechtigten lag bei 35,1 %.[12]

Bei der Bundestagswahl am 27. September 2009 erhielt die SPD 32,5 % der Zweitstimmen, die CDU 20,8 %, Bündnis 90/Die Grünen 14,4 %, Die Linke 13,2 % und die FDP 10,6 %. Martin Dörmann, der direkt in den Bundestag gewählte SPD-Kandidat des Kölner Wahlkreises 1, erhielt in Humboldt/Gremberg 40,1 % .[13]

Infrastruktur und Wirtschaft[Bearbeiten]

S-Bahn-Station Trimbornstraße
Ehem. Fabrikgebäude Fa. Hagen

Im Flächennutzungsplan sind nur 28 % des 2,8 Quadratkilometer großen Stadtteilgebietes als Wohnbaufläche ausgewiesen, knapp 14 % als Grünfläche, 25 % als Forstfläche, 14 % als Gewerbefläche und 3 % als Gemeinbedarfsfläche, der Rest des Humboldt/Gremberger Gebietes verteilt sich auf überörtliche Straßen und Eisenbahnanlagen der zwei den Stadtteil berührenden DB-Strecken.[14]

Verkehrserschließung[Bearbeiten]

Obwohl im Stadtteil fast 15.000 Einwohner leben, wurde ein in den 1970er-Jahren geplanter U-Bahnanschluss nie realisiert. An der Stadtteilgrenze zu Kalk gibt es seit den 1990er-Jahren eine Zusteigemöglichkeit zur S-Bahn an der Trimbornstraße. Den Rest des ÖPNV bewältigen zwei Buslinien der KVB, die sich an der Gremberger Straße/Rolshover Straße kreuzen. Humboldt/Gremberg verfügt über einen direkten Anschluss an die A 559, eigenartigerweise wurde diese Ausfahrt Kalk/Poll benannt. Der Rangierbahnhof Gremberg liegt südlich des Gremberger Wäldchens. Er wird nicht dem heutigen Stadtteil Humboldt/Gremberg zugerechnet.

Geschäftswelt und Industrie[Bearbeiten]

Neben mehreren großen Supermärkten im Bereich Gremberg sind in Humboldt rund um die Kirche St. Engelbert sowie an der Taunusstraße viele kleinere Geschäfte zu finden. Der einzige klassische Industriebetrieb ist die Firma Kippes. Auf dem Gelände der Ende der 1980er-Jahre in Konkurs gegangenen Firma Hagen ist mittlerweile der Technologiepark Hagen-Campus entstanden. Dort sind Unternehmen aus dem Bereich der Kommunikationstechnologien, Biotechnik-Unternehmen, Unternehmen aus dem medizinisch-technischen Bereich, Designer, Softwareentwickler sowie verschiedene Dienstleister aus dem Consulting-Bereich ansässig. Ebenfalls auf diesem Gelände befindet sich das Rechtsrheinische Technologie- und Gründerzentrum Köln. Dort finden Existenzgründer und junge Technologieunternehmen im Bereich der Zukunftstechnologien neben günstigen Labor- und Büroräumen umfassende Beratung und Unterstützung bei der Gründung und beim Aufbau ihres Unternehmens.

Schulen und Kindergärten[Bearbeiten]

Neben einem Berufskolleg und zwei Grundschulen, gibt es im Stadtteil mehrere Kindergärten. Die Hauptschule wurde zum 31.Juli 2011 geschlossen.

Kirchengemeinde[Bearbeiten]

Die Pfarreien St. Marien und St. Engelbert bilden mittlerweile eine Gemeinschaftgemeinde. Die evangelische Gemeinde Köln-Kalk-Humboldt wurde zum 31. Dezember 2010 aufgelöst und ab 1. Januar 2011 durch Fusion mit der Kirchengemeinde Kalk zur Gemeinde Kalk-Humboldt. Sie umfasst seitdem die Stadtteile Gremberg, Humboldt und Kalk.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Grab- und Gedenkstätte im Gremberger Wäldchen

Literatur[Bearbeiten]

  • Henriette Meynen: Stadtspuren – Denkmäler in Köln, Band 7, Kalk und Humboldt/Gremberg. Bachem Verlag, Köln 1990, ISBN 3-7616-1020-3.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Köln-Humboldt/Gremberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Pressemitteilung der Stadt Köln vom 5. November 2004, Zugriffsdatum 18. August 2008
  2. Kölner Stadtkarten und Luftbilder 3.Auflage 2005
  3. Kölner Stadt Anzeiger vom 23. April 2004
  4. www.werkbahn.de
  5. Gereon Roeseling: Zwischen Rhein und Berg. Bachem, Köln 2003, S. 17
  6. B. Hirschfeld: Quellen zur Rechts- und Wirtschaftsgeschichte der Rheinischen Städte II, Bonn, 1911, S. 143
  7. Peter Simons: Illustrierte Geschichte von Deutz, Kalk, Vingst und Poll, Nagelschmidtsche Buchdruckerei, Köln-Deutz 1913, S. 139
  8. Gereon Roeseling: Zwischen Rhein und Berg. Bachem, Köln 2003, S. 95 und 111
  9. Henriette Meynen: Stadtspuren, Denkmäler in Köln Band 7, Bachem, Köln 1990, S. 691
  10. Geschichts- und Heimatverein Rechtsrheinisches Köln e.V.: Jahrbuch für Geschichte und Landeskunde Band 13. Eigenverlag, 1987, S. 80 bis 84
  11. a b c Stadt Köln, Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Hrsg.): Die Kölner Stadtteile in Zahlen, 1. Auflage 2009 (PDF; 756 kB), abgerufen am 19. Oktober 2009
  12. Wahlpräsentation der Stadt Köln zur Kommunalwahl 2009, abgerufen am 18. Oktober 2009
  13. Wahlpräsentation der Stadt Köln zur Bundestagswahl 2009, abgerufen am 18. Oktober 2009
  14. Flächennutzungsplan der Stadt Köln auf www.koelnarchitektur.de, abgerufen am 19. Oktober 2009