Köln International School of Design

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Köln International School of Design
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Gründung 1991 (2002 umbenannt)
Trägerschaft staatlich, Institut der FH Köln
Ort Ubierring 40, 50678 Köln
Direktor Wolfgang Laubersheimer
Studenten ca. 400
Professoren 14
Website www.kisd.de
Köln International School of Design Ubierring 40

Die Köln International School of Design (KISD) ist eine Einrichtung der Fachhochschule Köln und bietet interdisziplinäre, projektorientierte Studienprogramme im Design-Bereich an.

Geschichte[Bearbeiten]

Mit der Gründung der Fachhochschule 1971 wurden die diese mitkonstituierenden Kölner Werkschulen, die seit 1926 bestanden, als Fachbereich „Kunst und Design“ eingegliedert. 1991 wurde der Studiengang freie Kunst aufgegeben und der Designstudiengang in das so genannte „Kölner Modell“ überführt, das vor allem durch eine projektorientierte Lehre und die Aufhebung traditioneller Semesterstrukturen gekennzeichnet war. Der Diplom-Studiengang umfasste erstmals Lehrgebiete wie Service-Design, Design Management, Gender und Design oder Ökologie und Design. Seit 2008 laufen Diplomstudiengänge an der Fachhochschule Köln aus. Neueinschreibungen werden nur noch für die Bachelor- und Masterstudiengänge vorgenommen.

Im Jahr 2002 wurde von der Fachhochschule Köln die Organisation der Studiengänge in Fachbereichen aufgegeben. Die Studiengänge des Instituts gehören seitdem mit denen des Instituts für Restaurierung und dem Cologne Game Lab (seit 2013) zur Fakultät für Kulturwissenschaften. Gleichzeitig wurde der Wandel zur Köln International School of Design (KISD) vollzogen.

Die KISD gehört zur Fachhochschule Köln, der größten staatlichen Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. Das Magazin »Business Week« hat die KISD bereits zwei Mal zu den besten Ausbildungsstätten der Welt gezählt.[1].

Integrated Design[Bearbeiten]

Zum Wintersemester 2008 wurde der Diplomstudiengang in den 8-semestrigen Bachelor-Studiengang und den 2-semestrigen Master-Studiengang »Integrated Design« überführt. Seit dem Wintersemester 2014 beträgt die Regelstudienzeit des Bachelor-Studiengangs »Integrated Design« 7 Semester, die des Masterstudiengangs »Integrated Design« 3 Semester. Auf Grund der besonders strukturierten Modularisierung erfahren die Studierenden ein nicht-lineares, semesterübergreifendes, transdiziplinäres und projektorientiertes Studium, bei dem die eigenständige Gestaltungsmöglichkeit im Vordergrund steht.

BEDes/MEDes[Bearbeiten]

Bereits seit 1999 bietet die KISD den - europäischen Bachelor/Master-Studiengang »European Studies in Design« (BEDes/MEDes) an, eine Kooperation von sieben europäischen Hochschulen. Im Rahmen eines 5-jährigen Studiums verbringen die Studierenden zwei Jahre an zwei der am Programm beteiligten europäischen Partnerhochschulen. Mittlerweile wurde das Programm als Studienrichtung in den konsekutiven Bachelor- und Masterstudiengang Integrated Design integriert.

Besonderheiten[Bearbeiten]

Fast ein Viertel der Studierenden an der KISD kommen aus dem Ausland. Projekte, Seminare und Kurse, sowie Vorlesungen werden fast ausschließlich in englischer Sprache angeboten. Im Rahmen des Studiengangs „Integrated Design“ ist ein international angelegtes Modul Pflicht.

Die KISD unterhält Kooperationen mit internationalen und regionalen Unternehmen, Institutionen und Verbänden. Viele Forschungs- und Entwicklungsprojekte werden in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft durchgeführt.

Bewerben[Bearbeiten]

Der Bewerbungschluss für den BA »Integrated Design« ist immer der 1. April jeden Jahres. Studienbeginn ist einmal jährlich zum Wintersemester. Bewerbungsschluss für den MA »Integrated Design« ist der 1. Oktober eines Jahres. Studienbeginn ist einmal jährlich zum Sommersemester.

Partnerhochschulen[Bearbeiten]

Studienangebot[Bearbeiten]

Im Mittelpunkt des Studiums stehen die zwölf Lehrgebiete.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

2012 erhielt die Fachhochschule in Lissabon den zum ersten Mal verliehenen International Jury Award des Wettbewerbs Reload my pharmacy von L‘Oréal Cosmetique Active.Unter der Leitung von Wolfgang Laubersheimer und Christina Moritz entwarfen acht Studierende die Apotheke der Zukunft.[2]

Im Rahmen eines deutschlandweiten Hochschulwettbewerbs im Wintersemester 2011/2012 ermittelte das Fraunhofer IAO gemeinsam mit dem Projektpartner Langmatz GmbH in zwei Kategorien innovative (Design-)Lösungen für zukunftsfähige Ladestationen für Elektrofahrzeuge, hier gewann die KISD mit "We Charge" unter der Leitung von Jenz Großhans und Judith Dörrenbächer den 1. Platz in der Kategorie "Zukunftskonzepte"[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. http://images.businessweek.com/ss/07/10/1005_dschools/source/25.htm
  2. KISDbulletin. Das Webmagazin der KISD, abgerufen am 6. November 2012
  3. iao.fraunhofer.de

50.9214856.963363Koordinaten: 50° 55′ 17″ N, 6° 57′ 48″ O