Teningen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Teningen
Teningen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Teningen hervorgehoben
48.1269444444447.8102777777778188Koordinaten: 48° 8′ N, 7° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Emmendingen
Höhe: 188 m ü. NHN
Fläche: 40,27 km²
Einwohner: 11.566 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 287 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 79331,
79312 (Landeck)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 07641 und 07663Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: EM
Gemeindeschlüssel: 08 3 16 043
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Riegeler Straße 12
79331 Teningen
Webpräsenz: www.teningen.de
Bürgermeister: Heinz-Rudolf Hagenacker (CDU)
Lage der Gemeinde Teningen im Landkreis Emmendingen
Frankreich Ortenaukreis Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Freiburg im Breisgau Schwarzwald-Baar-Kreis Bahlingen am Kaiserstuhl Biederbach Biederbach Biederbach Denzlingen Elzach Emmendingen Endingen am Kaiserstuhl Forchheim (Kaiserstuhl) Freiamt (Schwarzwald) Gutach im Breisgau Herbolzheim Kenzingen Malterdingen Malterdingen Reute (Breisgau) Rheinhausen (Breisgau) Riegel am Kaiserstuhl Sasbach am Kaiserstuhl Sexau Simonswald Teningen Vörstetten Waldkirch Weisweil Winden im Elztal Wyhl am KaiserstuhlKarte
Über dieses Bild

Teningen ist eine Gemeinde im Südwesten Baden-Württembergs. Sie liegt rund drei Kilometer westlich der Kreisstadt Emmendingen und rund 20 Kilometer nördlich von Freiburg im Breisgau.

Geographie[Bearbeiten]

Teningen liegt am Rande der Vorbergzone des Schwarzwaldes. Ein Teil der Gemarkungsfläche erstreckt sich auch auf die Elzniederung in der Freiburger Bucht.

Teningen (rechts, links vorne Köndringen); Blick von Nordwesten

Geologie[Bearbeiten]

Der geologische Untergrund der Vorbergzone wird von Buntsandstein oder Muschelkalk gebildet, diese sind mit mehr oder weniger mächtigen Lößpaketen überdeckt. Insbesondere im Übergangsbereich der Vorbergzone zur Elzniederung sind die Lößschichten besonders mächtig. Die Elz selbst bildet alluviale Kies- und Sandablagerungen, auf denen früher vor allem Wiesenwirtschaft betrieben wurde, heute sind diese Flächen vielfach für den Ackerbau umgebrochen. Unter Geologen bekannt ist die sog. Landecker Verwerfung in Landeck, die oberhalb des Ortes direkt an der Straße sichtbar ist und ein vielfach besuchtes Exkursionsziel geologischer Lehrveranstaltungen darstellt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Teningen besteht aus vier Ortsteilen: dem Kernort Teningen und den bis 31. Dezember 1974 selbständigen Orten Heimbach, Köndringen mit Landeck und Nimburg mit Bottingen.

Geschichte[Bearbeiten]

Deninga wird erstmals 972 als Besitz des Klosters Einsiedeln erwähnt. Offenbar gehörte der Ort zu dem Breisgauer Gut, das König Otto I. schon 952 dem hochverräterischen Grafen Guntram entzogen und dem loyalen Kloster übereignet hatte. Wie bei Köndringen und Bottingen lässt auch hier die Endung -ingen im Namen auf eine alemannische Gründung im 5. / 6. Jahrhundert schließen.

Im 11./12. Jahrhundert gehörte Teningen zu den Kernorten der gräflich nimburgischen Herrschaft. Um 1120 ist ein Ortsadel bezeugt, der sich außer an die Grafen auch an die Herzöge von Zähringen enger angeschlossen hatte. Anscheinend ging Teningen – wie Nimburg – nach 1250 als Straßburger Lehen an die Grafen von Freiburg über. In deren Auseinandersetzungen mit ihrer Stadt brannten 1306 Freiburger Bürger Teningen nieder.

1356 erscheinen die Markgrafen von Hachberg als Ortsherren. Von ihnen kam Teningen 1415 durch Kauf an die Markgrafen von Baden, in deren Territorialverband das Dorf seither verblieb und die zur Aufbewahrung der ihnen zustehenden Zehntabgaben die Zehntscheuer erbauten. Nach der Reformation 1556 hat sich die heutige evangelische Kirche Teningen als einzige von zwei mittelalterlichen Kirchen im Dorf erhalten.

Der Dreißigjährige Krieg und die folgenden Kriegszeiten des späten 17. und frühen 18. Jahrhunderts brachten – wie überall in der Region – für Bevölkerung und Wirtschaft einen schweren Rückschlag.

Zwischen 1770 und 1776 war Teningen neben Bahlingen und Dietlingen eines der Musterdörfer in der Markgrafschaft Baden, in dem das ökonomische System des Physiokratismus eingeführt wurde. Es war der weltweit einzig bekannte Versuch der Einführung dieser Wirtschaftstheorie, zu dessen Anhängern in Deutschland der Nationalökonom Johann August Schlettwein gehörte, der Markgraf Karl Friedrich von diesem System überzeugt haben soll. Die zentrale These des Physiokratismus, der in Frankreich entworfen wurde, lautet, dass die Landwirtschaft die einzige Quelle des Reichtums sei und die Wertschöpfung nur in diesem Wirtschaftssektor erfolge. In Dietlingen begann der Versuch 1770 und wurde nach einer Modifikation (1795) im Jahre 1801 definitiv abgebrochen. In Bahlingen und Teningen begann der Versuch, bei dem unter anderem die sogenannte „Einsteuer“ (impôt unique) eingeführt wurde, 1771 und wurde bereits 1776 wieder beendet.[2]

Im 18. Jahrhundert erlebte Teningen einen wirtschaftlichen Aufschwung durch den Hanfanbau, in dem es sich zu einem Hauptproduzenten entwickelte. Vom dadurch bewirkten Wohlstand der Gemeinde und einiger bäuerlicher Familien zeugen die sehenswerten Gebäude am Rathausplatz oder das Heimatmuseum Menton. Bei der Bildung des Großherzogtums Baden (1806) gehörte der Ort als altbadische Gemeinde zum Kernbestand des Oberamtes Emmendingen.

Die Bedeutung des Hanf- und des Tabakanbaus ließ Anfang des 20. Jahrhunderts mit der einsetzenden Industrialisierung nach. Schon 1771 hatte es in Teningen eine Hammerschmiede gegeben, aus der das Eisen- und Hammerwerk und die Maschinenfabrik hervorgingen. Teningen wurde zum Vorreiter der Industrialisierung im Kreis Emmendingen und ist heute die zweitgrößte Industriegemeinde im Landkreis. 1910 wurde die Aluminium GmbH gegründet, die als eine der ersten Fabriken in Deutschland Aluminiumfolie produzierte. 1932 kam die Frankfurter Kondensatorenfabrik FRAKO hinzu. Eine rasche Veränderung der Wirtschafts- und Bevölkerungsstruktur, vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg, als in der Gemeinde auch viele grundlegende Infrastrukturmaßnahmen durchgeführt wurden, war die Folge.

Am 1. Januar 1975 wurden die bis dahin selbstständigen Gemeinden Heimbach, Köndringen und Nimburg eingemeindet.

Heimbach[Bearbeiten]

Wappen Heimbach.png

Ein Chronist des Klosters St. Gallen berichtet im 9. Jahrhundert von einem Heimbach („villam quae Hembach nuncupatur“) was unser Heimbach meinen könnte. Eine 1810 abgebrochene, durch einen 1774–1777 entstandenen Neubau gleichen Namens ersetzte St.-Gallus-Kirche weist auf eine Verbindung zum Kloster St. Gallen. Der Name Heimbach ist allerdings so häufig, dass auch andere Orte die Ehre für sich in Anspruch nehmen, schon so früh urkundlich genannt worden zu sein.

Bis 1520 hatte Heimbach in der Familie Roeder sowie dem Kloster Schuttern zwei Herrschaften. In diesem Jahr erwarben die Klosterherren den Anteil des verstorbenen letzten Roeder mit allen Rechten und Pflichten für die Bewohner. 1527 kam das Dorf dann an die Stürtzel von Buchheim. Deren Nachkommen verkauften die Herrschaft 1604 an das Kloster Tennenbach, das es 1621 an einen Johann Dietrich von Hohenlandeberg verkaufte. Hans Wilhelm von Goll kaufte Heimbach von dessen Familie 1652. Über den Freiherrn von Duminique kam es schließlich in die Hände derer von Elverfeldt, die noch heute als Barone in Heimbach residieren.

1805 ging der Ort dann an Baden, nachdem er die Jahrhunderte zuvor zum habsburgischen Vorderösterreich gehört hatte. Aus diesem Grund fand hier die Reformation nicht statt.

Seit dem Mittelalter bis 1787 teilte sich der Ort mit Köndringen, Malterdingen und Mundingen die große Waldallmende „Vierdörferwald“. Im Heimbacher Teil dieses Waldes befinden sich als Naturdenkmale mehrere Buntsandsteinbrüche, die auf eine bis ins Mittelalter zurückreichende Steinhauertradition verweisen. Aus diesen Steinbrüchen bezog auch die Bauhütte des Freiburger Münsters den besonders harten roten Sandstein für ihre Arbeit.

Köndringen: Evangelische Kirche mit Pfarrhaus

Köndringen[Bearbeiten]

Wappen Koendringen.png

Wie die meisten der auf –ingen endenden Orte dürfte Köndringen bereits im 6., 7, oder 8. Jahrhundert als alamannische Siedlung entstanden sein, die ihrerseits an einem Ort entstanden sind, an denen bereits die Römer Bauten errichtet hatten.

Erstmals wird Köndringen in einer Urkunde Kaiser Ottos II. vom April 997 erwähnt, in der der Kaiser dem elsässischen Kloster Murbach die Immunität, das Recht zur Wahl des Abtes sowie die Befreiung von Zöllen bestätigt. Allerdings ist diese Urkunde eine Fälschung, in der zwei Höfe in „Chunringia“ erwähnt werden, zudem ein „loco Niwnburch“, also der Teninger Ortsteil Nimburg.

siehe auch Bürgle

Landeck[Bearbeiten]

Burg Landeck

Landeck ist sowohl hinsichtlich seiner Fläche als auch der Einwohner nur ein kleiner Ort innerhalb der Gemeinde Teningen, der vor der Eingemeindung zu Köndringen gehörte. Der Ort besteht aus einer Burg sowie der kleinen dazugehörenden Siedlung mit Gebäuden, deren Entstehung sich teilweise bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Im Wesentlichen ist der Ort bis heute durch landwirtschaftliche Gebäude geprägt, hinzu kamen in den vergangenen Jahrzehnten wenige neue Baugebiete.

Geschichte[Bearbeiten]
Burg Landeck

Erste schriftliche Hinweise auf den Ort reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Der Name von Burg und Siedlung wurde erstmals 1260 erwähnt. Im Jahr 1300 verkaufte Heinrich von Geroldseck die Burg an die Johanniter in Freiburg, die sie ihrerseits kurz darauf mit dem Ritter Johann Snewlin, einem Freiburger Patrizier tauschten. Ort und Burg blieben bis zum Ende des 15. Jahrhunderts in der Familie der Snewlin. 1511 kam ein Teil der Burg Landeck an die Markgrafen von Baden, 1538 die gesamte Burganlage mit Siedlung. Seither wurden die Besitzungen vom ebenfalls markgräflichen Köndringen aus verwaltet.

Bereits im 18. Jahrhundert hatte Landeck eine eigene Schule. Das Schulhaus in Landeck wurde 1768 von der Gemeinde Köndringen gebaut. Politisch war Landeck ein Nebenort von Köndringen. Es wurde von Köndringen verwaltet, hatte eine eigene Gemeindekasse, und war mit einem Stabhalter und einem Gemeinderat in Köndringen vertreten. Unter den Nationalsozialisten wurde der Ort 1935 nach Köndringen eingemeindet.

Bauwerke[Bearbeiten]

Die Doppelburg Landeck prägt den Ort. Die Burganlage entstand im 13. Jahrhundert durch die Herren von Geroldseck und wurde in der Folgezeit mehrfach ausgebaut. Später ging der Besitz dann an die zum Landadel gehörigen Schnewlin Landeck über, was dazu führte, dass um die Burg gestritten wurde.

Der Palas der oberen Burg ist noch mit drei Außenwänden, einer mit Giebel, erhalten. In den Wänden sind noch mehrere Kamine sichtbar. In der eher für repräsentative Zwecke gebauten Unteren Burg ist vor allem der Rest einer Kapelle sichtbar.

Nimburg[Bearbeiten]

Bergkirche in Nimburg
Wappen Nimburg.png

Nimburg liegt etwa 4 km südwestlich der Kernstadt von Teningen zwischen den Flüssen Dreisam im Südwesten und Glotter im Nordosten unweit der A 5-Anschluss-Stelle „Teningen“.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Nimburg bereits im Jahre 977. Im ausgehenden 11. Jahrhundert wurden die Grafen von Nimburg erwähnt, die Gefolgsleute der in jener Zeit mächtigen Herzöge von Zähringen, die unter anderem auch Teilnehmer der Kreuzzüge waren. Sie hatten auch eine Burg (Burg Nimburg), die jedoch nicht mehr vorhanden ist.

1456 stiftete Markgraf Karl von Baden ein Antoniterkloster, in dem vor allem die vom Antoniusfeuer befallenen Kranken behandelt wurden. Vom Kloster ist allein die Kirche, die Nimburger Bergkirche, erhalten.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Nimburg war bis zur Wahl von Hermann Jäger zum Bürgermeister der Gemeinde Nimburg im Jahr 1968 ein reines Bauerndorf. In den wenigen Jahren bis zum Zusammenschluss mit Teningen hat die Gemeinde Nimburg bereits mehrere Gewerbegebiete ausgewiesen, und damit eine Wirtschaftsentwicklung eingeleitet, die dazu führte, dass zahlreiche Pendler Arbeit in Nimburg fanden. Dabei war die hervorragende Anbindung an das überörtliche Verkehrsnetz durch den Autobahnzubringer Nimburg zur Bundesautobahn 5 (später in BAB-Anschluss Teningen umbenannt) von großer Bedeutung. Beim Zusammenschluss mit Teningen im Jahre 1974 brachte Nimburg weit mehr erschließbare Gewerbe- und Industrieflächen in die neue Gemeinde ein als die anderen Ortsteile zusammengenommen.

Bottingen[Bearbeiten]

Bottingen ist ein kleiner Teninger Ort, der vor der Eingemeindung nach Teningen zu Nimburg gehörte. Er liegt südlich von Nimburg und wurde 1209 erstmals schriftlich erwähnt.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte bei einer Wahlbeteiligung von 59,4 % (+ 6,0) zu folgendem Ergebnis:

Partei / Liste Stimmenanteil +/- Sitze +/-
FWG 47,73 % + 0,19 14 ± 0
SPD 21,06 % – 1,82 6 ± 0
CDU 20,17 % – 1,05 6 ± 0
ÖLL 11,04 % + 11,04 3 + 3

Bürgermeister[Bearbeiten]

Name Partei Amtszeit
Theodor Frank[3] 1864-1875
Gustav Sick parteilos, ab 1933 NSDAP 1919–1934
Gustav Heß NSDAP 1934–1944
Emil Menton NSDAP 1944–1945
Gustav Heß von der frz. Besatzung eingesetzt 1945
Friedrich Engler SPD 1945–1946
Wilhelm Höfflin parteilos 1946–1956
Josef Schmidt MdL SPD 1956–1972
Willy Bolz parteilos 1972–1980
Hermann Jäger SPD 1980–2009
Heinz-Rudolf Hagenacker CDU seit 2009

Verwaltung[Bearbeiten]

Teningen gehört mit den Gemeinden Freiamt (Schwarzwald), Malterdingen und Sexau zur Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Emmendingen.

Partnerschaften[Bearbeiten]

Teningen unterhält seit 1984 partnerschaftliche Beziehungen zur französischen Gemeinde La Ravoire im Departement Savoyen und seit 1990 mit der Gemeinde Zeithain in Sachsen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Teningen ist durch die Bundesautobahn 5 (AlsfeldWeil am Rhein) (Anschluss 60) an das überregionale Straßennetz angebunden. Durch Köndringen verläuft die Bundesstraße 3. Über den Bahnhof Teningen–Mundingen besteht auch Zugang zur Rheintalbahn und dem Regionalverkehr Freiburg – Offenburg der Deutschen Bahn.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

  • Amcor Flexibles Tscheulin-Rothal GmbH; Hersteller von Aluminiumfolien-Verpackungen
  • BFT Spürgin GmbH & Co. KG; Hersteller von Betonfertigteilen
  • Delta Energy Systems (Germany) GmbH; Hersteller von Netzgeräten, Stromversorgungen und solaren Wechselrichtern
  • EHT Werkzeugmaschinen GmbH; Hersteller von Werkzeugmaschinen
  • FRAKO Kondensatoren und Anlagebau GmbH; Hersteller von Kondensatoren und Blindleistungs-Regelanlagen
  • nanoTools Antikörpertechnik GmbH & Co KG; Hersteller von monoklonaler Antikörper
  • Otto Graf GmbH Kunststofferzeugnisse; Hersteller von Kunststoffbehältern
  • Sommer-Verlag GmbH; pharmazeutischer Fachverlag
  • THIEME GmbH & Co. KG; Hersteller von Drucksystemen sowie von Formteilen aus Kunststoff
  • Uhlmann Solarelectronic GmbH; Herstelle von Regelsystemen für Solaranlagen

Bildung[Bearbeiten]

  • Kindergarten: In Teningen und den Ortsteilen gibt es insgesamt acht Kindergärten, die überwiegend von den Kirchengemeinden getragen sind.
  • Schulen: Neben vier Grundschulen in Teningen, Heimbach und Nimburg bestehen in Köndringen die Nikolaus-Christian-Sander-Grund- und Hauptschule und im Kernort Teningen die Theodor-Frank-Haupt- und Realschule.
  • Die Volkshochschule Nördlicher Breisgau und die Musikschule Nördlicher Breisgau sind auch in Teningen mit Kursangeboten vertreten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

  • Die Hilla von Rebay-Erinnerungsstätte in der Emmendinger Straße dokumentiert das Leben und Werk der Künstlerin und ihrer Eltern, die dieses Haus 1919 bezogen hatten.
  • Das Heimatmuseum Menton zeigt in einer Bauernhof-Anlage aus dem 18. Jahrhundert hauptsächlich Objekte der örtlichen Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Benannt ist das Museum nach der letzten Eigentümerfamilie des Anwesens, das als solches mit Wohnhaus und verschiedenen Wirtschaftsgebäuden (unter anderem Tabakschopf und Hanfreibe) schon sehenswert ist.

Bauwerke[Bearbeiten]

Rathaus in Teningen
Teninger Kirche
  • Das Rathaus von Teningen wurde 1767 als Gasthaus Zur Sonne im Barockstil erbaut, 1851 von der Gemeinde erworben und Armenhaus. 1880 wurde es Rat- und Schulhaus mit Stall für den Gemeindefarren (Zuchtstier). 1979-83 zum heutigen Rathaus umgebaut.
  • Die Zehntscheuer wurde 1711 unter den Markgrafen von Baden mit einem spätgotischen Wappenstein eines Vorgängerbaues erbaut. 1841 wurde der Bau an privat verkauft, 1975 durch die Gemeinde erworben und 1977-79 zum Bürgerhaus mit Gemeindebücherei umgebaut.
  • Die katholische Kirche St. Gallus in Heimbach ist seit dem 14. Jahrhundert bekannt.
  • Ein altes (16. Jahrhundert) und ein neues Schloss (1803–1806) stehen im Ortsteil Heimbach.
  • Die evangelische Kirche in Teningen war ursprünglich eine gotische Chorturmkirche. Der Chor mit Kreuzrippengewölbe mit markgräflich badischem Wappen und Malereien des 14./15. Jhd. ist erhalten. Nach Erweiterungen im 18. Jhd. wurde sie 1826-28 von Christoph Arnold, einem Schüler Friedrich Weinbrenners, im typischen Weinbrenner-Stil erneuert. Der Innenraum wurde 1968 umgestaltet.
  • Die evangelische Kirche in Köndringen wurde 1861 vom badischen Bauinspektor Ludwig Arnold in neugotischem Stil entworfen. Während dem Turm von den Köndringern eine Ähnlichkeit mit dem Freiburger Münsterturm nachgesagt wird, sind die gestalterische und handwerkliche Ausführung der Innenausstattung stark zurückgeblieben: 1983 bescheinigte ein mit der Renovierung der Kirche beauftragter Architekt dem Kircheninneren, es mache auf ihn „den Eindruck einer Vorstadtbahnhofshalle“.
  • Die katholische Kirche St. Marien in Köndringen fällt durch ihre Schlichtheit auf, gerade dadurch erzählt diese Kirche ihre Baugeschichte, die eingebettet ist in die Geschichte der ärmlichen Nachkriegsjahre nach dem Zweiten Weltkrieg.
  • Die Doppelburg Landeck prägt den gleichnamigen Ort und gilt als schönste Burganlage des Breisgaus.
  • Die Bergkirche in Nimburg, deren Ursprünge bis ins 10. Jahrhundert zurückreichen, ist wegen der dortigen Fresken aus dem 15. Jahrhundert und wegen des schönen Ausblicks besuchenswert.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Emil Tscheulin (1884–1951), Industrieller und Wehrwirtschaftsführer
  • Elise Tscheulin geb. Ingold, Ehefrau von Emil Tscheulin
  • Wilhelm Ingold, Aluminium-Industrieller
  • Friedrich Meyer (1893–1974); französischer Aluminium-Industrieller
  • Willi Bolz, Bürgermeister 1972–1980
  • Siegfried Grafmüller, früherer Gemeinderat
  • Hermann Jäger, Bürgermeister 1980–2009

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Weitere Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Teningen – Ein Heimatbuch. Hrsg. Gemeinde Teningen. 1990

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Hans Werner Holub: Eine Einführung in die Geschichte des ökonomischen Denkens. Bd. 3, Lit Verlag, Wien 2006, ISBN 3-8258-9230-1, S. 92ff.
  3. [1]. Theodor-Frank Schule. Abgerufen am 9. Januar 2012.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Teningen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien