Königinkloster (Wien)

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Das ehemalige Nonnenkloster nach der in Herzogs Cosmographia Franzciscana enthaltenen Vogelperspective vom Jahr 1740.

Das Königinkloster, eigentlich Klarissen-Kloster St. Maria, Königin der Engel, ist ein ehemaliges Kloster der Klarissen in Wien. Es wurde um 1580 von Elisabeth von Österreich gestiftet und im Zuge der Josephinischen Reformen 1781 aufgelöst.[1]

Auf dem ehemaligen Klosterareal befindet sich heute die Palais Pallavicini und Pálffy sowie die Lutherische und die Reformierte Stadtkirche; es wird von der Dorotheergasse, dem Josefsplatz, der Bräunerstraße und der Stallburggasse begrenzt. Visavis dem Königinkloster befand sich das Dorotheerkloster, welches ebenfalls im Zuge der Josephinischen Reformen aufgelöst wurde.

Im Jahr 1887 wurde in Wien Mariahilf (6. Bezirk) die Königsklostergasse nach dem Kloster benannt, das ab 1582 einen Meierhof in Mariahilf besaß.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Evangelische Pfarrgemeinde A.B. Wien - Innere Stadt: Die Geschichte der Lutherischen Stadtkirche; abgerufen am 9. Nov. 2010

48.20669444444416.368166666667Koordinaten: 48° 12′ 24″ N, 16° 22′ 5″ O