Königswiesen

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Königswiesen (Begriffsklärung) aufgeführt.
Königswiesen
Wappen von Königswiesen
Königswiesen (Österreich)
Königswiesen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Freistadt
Kfz-Kennzeichen: FR
Fläche: 73,38 km²
Koordinaten: 48° 24′ N, 14° 50′ O48.40777777777814.841388888889614Koordinaten: 48° 24′ 28″ N, 14° 50′ 29″ O
Höhe: 614 m ü. A.
Einwohner: 3.175 (1. Jän. 2013)
Postleitzahl: 4280
Vorwahl: 07955
Gemeindekennziffer: 4 06 08
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Markt 2
4280 Königswiesen
Website: www.koenigswiesen.at
Politik
Bürgermeister: Johann Holzmann (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(25 Mitglieder)
18
4
3
18 
Von 25 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Königswiesen im Bezirk Freistadt
Bad Zell Freistadt Grünbach Gutau Hagenberg im Mühlkreis Hirschbach im Mühlkreis Kaltenberg Kefermarkt Königswiesen Lasberg Leopoldschlag Liebenau Neumarkt im Mühlkreis Pierbach Pregarten Rainbach im Mühlkreis Sandl St. Leonhard bei Freistadt St. Oswald bei Freistadt Schönau im Mühlkreis Tragwein Unterweißenbach Unterweitersdorf Waldburg Wartberg ob der Aist Weitersfelden Windhaag bei Freistadt OberösterreichLage der Gemeinde Königswiesen im Bezirk Freistadt (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Sicht auf den Ort
Sicht auf den Ort
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Königswiesen ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Freistadt im Mühlviertel mit 3175 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2013). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Perg.

Geografie[Bearbeiten]

Königswiesen liegt auf 610 m Höhe im Mühlviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 14,3 km und von West nach Ost 12,1 km. Die Gesamtfläche beträgt 73,39 km². 38,8 km² der Fläche sind bewaldet (52,8 %) und 32,1 km² (43,7 %) der Fläche wird landwirtschaftlich genutzt. 0,3 km² (0,4 %) sind Baufläche und ebenfalls 0,3 km² (0,4 %) sind Gärten, weitere 0,2 km² sind Gewässer (0,2 %). Der Rest sind sonstige Flächen 1,7 km² (2,3 %).

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 17 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Ebrixedt (92)
  • Haid (210)
  • Harlingsedt (120)
  • Hörzenschlag (82)
  • Kastendorf (154)
  • Königswiesen (1306)
  • Mayrhof (69)
  • Mönchdorf (506)
  • Mönchwald (113)
  • Mötlasberg (150)
  • Paroxedt (64)
  • Pernedt (110)
  • Salchenedt (50)
  • Schlag (47)
  • Schreineredt (44)
  • Staub (68)
  • Stifting (7)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Haid, Königswiesen, Mönchdorf, Mötlas und Paroxedt.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Unterweißenbach Liebenau Arbesbach (NÖ)
Pierbach Nachbargemeinden Altmelon (NÖ)
St. Thomas am Blasenstein Pabneukirchen St. Georgen am Walde

Geschichte[Bearbeiten]

Ortszentrum von Königswiesen

Das Gebiet des heutigen Königswiesens wurde in der 2. Hälfte des 11. Jahrhunderts gerodet und besiedelt. Vorher führte ein Saumpfad von Linz in das Waldviertel, der Königswiesner-Saumpfad, wie in der Raffelstättner Zollordnung erwähnt. Am heutigen Standort des Orts war früher eine Raststätte der Kaufmannszüge, aus der sich der Ort entwickelte. Um 1147 wird Königswiesen erstmals in einer Urkunde erwähnt und erhielt am 18. Juli 1279 von König Rudolf von Habsburg das Marktrecht forum Chunigiswiesen verliehen. Der Markt erhielt als bedeutender Handelsplatz die gleichen Rechte wie Enns, jeden Montag wurde ein Markt abgehalten.

Der Ortsname deutet auf ein Stück Land, das im Besitz des Königs war und immer wieder an Lehensnehmer vergeben wurde, beispielsweise 1147 an die Herren von Machland, 1247 an Ulrich und Kapeller, 1418 an die Wallseer, 1494 an die Lichtensteiner und 1574 an Helfrich und Meggau. Die Siedlung gehörte komplett zur Herrschaft Ruttenstein, die Pfarre war Waldhausen untergeordnet. Seit 1490 wird sie dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet.

Unter Kaiser Maximilian II. kam die Herrschaft um 1571 an Hans Jakob Löbl. Zur Zeit der Hussitenkriege (um 1423) wurde der Tabor als Schanze gegen die Feinde errichtet, dieser diente im Oberösterreichischen Bauernkrieg 1626 als Sammelplatz und Stützpunkt. In der Zeit der Wiener Türkenbelagerung (1683) wurde die Schanze wieder ausgebessert und teilweise neu errichtet.

In der damaligen Zeit hatte der Marktrichter die Leitung der Marktgeschäfte inne und urteilte mit den Räten über Fälle der niedrigen Gerichtsbarkeit. Der Pranger von 1635 am Kirchenplatz dokumentiert diese Gerichtsbarkeit. Die hohe Gerichtsbarkeit hatte die Herrschaft Ruttenstein inne, der Pranger stand im Marktburgfried. Ein silberner Willkommensbecher aus 1600 ist noch erhalten, dies dürfte der einzige erhaltene in ganz Oberösterreich sein. Der Willkommensbecher wurde mit Wein gefüllt und zu festlichen Anlässen dem Gast durch den Marktrichter gereicht. Eine erste Schule wurde um 1612 erwähnt.

Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Zahlreiche Brände suchten den Markt heim, insbesondere die Brände von 1563 und 1880 zerstörten große Teile des Ortes. 1823 wurde ein neues Schulgebäude errichtet. 1848 wurde die Gemeinde im heutigen Sinn eingerichtet. Die erste Postkutsche fuhr 1853, und 1864 wurde das erste Postamt errichtet. Um 1900 baute Ephraim Freynschlag den Hammer auf elektrischen Antrieb um, und der Ort bekam zusätzlich eine elektrische Beleuchtung. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich.

Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. NSDAP-Ortsgruppenleiter Königswiesens war der Arzt Dr. Weithner. Mindestens zwei Gemeindemitglieder wurden im Rahmen der Aktion T4 ermordet. Die letzte Kampfhandlung des Zweiten Weltkriegs in Oberösterreich fand in Königswiesen statt: Vier Kilometer südlich des Ortes bei der Kappermühle griffen SS-Einheiten am 6. Mai 1945 die Vorhut der 11. US-Panzerdivision an. Das Gefecht forderte mehrere Todesopfer auf beiden Seiten.[2]

Nach 1945 lag Königswiesen in der sowjetischen Besatzungszone; nach 1955 wurde die Infrastruktur ausgebaut und verbessert. 1953 wütete ein starker Sturm, der zahlreiche Bäume fällte und Häuser abdeckte. In den letzten Jahren wurde der Ort bei Blumenschmuckbewerben mit acht Landespreisen ausgezeichnet, dadurch erhielt Königswiesen den Beinamen Blumeninsel des Mühlviertels. Die Gemeinde gehörte bis Ende 2002 zum Gerichtsbezirk Unterweißenbach, von 2003 bis 2013 zum Gerichtsbezirk Pregarten, und wurde per 1. Jänner 2013 dem Gerichtsbezirk Perg zugeteilt.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[3]
Jahr Einwohner   Jahr Einwohner
1869 2.663   1951 2.717
1880 2.756   1961 2.707
1890 2.692   1971 2.921
1900 2.783   1981 3.057
1910 2.771   1991 3.090
1923 2.707   2001 3.123
1934 2.727   2008 3.158
1939 2.703

Entwicklung und Struktur[Bearbeiten]

Im Jahr 1869 wohnten im Gemeindegebiet 2663 Menschen. In der Folgezeit stagnierte die Einwohnerzahl und blieb bis 1961 fast gleich. Seit 1961 wird ein Wachstum verzeichnet, insbesondere bis 1981. Danach schwächte sich das Wachstum ab. Im Jahr 1991 hatte die Gemeinde 3090 Einwohner, bei der Volkszählung 2001 bereits 3123, was einem Anstieg von 1 % entspricht. Am 1. Jänner 2008 verzeichnete die Gemeinde 3158 Einwohner, den bisher höchsten Stand in der Geschichte.[3]

Bei der Volkszählung 2001 betrug der Anteil der Einwohner, die 60 Jahre und älter waren, 17,7 %; 21,2 % waren unter 15 Jahre alt. Der Anteil der weiblichen Bevölkerung lag bei 50,1 %.[4]

Von den 2460 Bewohnern Königswiesens, die 2001 über 15 Jahre alt waren, hatten 3,2 % eine Universität, Fachhochschule oder Akademie abgeschlossen. Weitere 4,1 % hatten eine Matura absolviert, 43,7 % hatten einen Lehrabschluss oder eine berufsbildende mittlere Schule besucht und 48,9 % aller Königswiesener hatten die Pflichtschule als höchsten Abschluss.[5]

Herkunft und Sprache[Bearbeiten]

Der deutsche Dialekt, der im Raum Königswiesen sowie in Oberösterreich allgemein gesprochen wird, ist das Mittelbairische. 99,4 % der Königswiesener gaben 2001 Deutsch als Umgangssprache an. Weitere 0,3 % sprachen hauptsächlich bosnisch, der Rest sprach andere Sprachen.

Der Anteil der Königswiesener mit ausländischer Staatsbürgerschaft lag 2001 mit 0,5 % weit unter dem Durchschnitt Oberösterreichs. Dabei hatten 0,3 % der Königswiesener Bevölkerung eine Staatsbürgerschaft aus Bosnien-Herzegowina und 0,2 % entfielen auf Staatsbürger aus anderen Ländern. Insgesamt waren 2001 etwa 1,1 % der Königswiesener in einem anderen Land als in Österreich geboren.[4]

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen finden alle sechs Jahre, zeitgleich mit der Landtagswahl statt. Seit dem Jahr 1945 erreichte die ÖVP immer die absolute Mehrheit. Zweitstärkste Partei wurde immer die SPÖ. Die FPÖ wurde meist die drittstärkste Partei. 2009 wurde die ÖVP mit 69,6 % stimmenstärkste Partei und regiert erneut mit absoluter Mehrheit.[6]

Die Gemeinderatswahl 2009 mit einer Wahlbeteiligung von 83,34 % ergab folgendes Ergebnis:

Partei / politische Gruppierung Stimmen-
anteil
Verän-
derung
Sitze im Gemeinderat Verän-
derung
ÖVP 69,57 % +4,93 % 18 +1
SPÖ 18,51 % -10,34 % 4 -3
FPÖ 11,92 % +5,41 % 3 +2

Der Gemeinderat besteht aus 25 Mitgliedern.

Bürgermeister der Gemeinde ist Johann Holzmann von der ÖVP, er wurde bei der Gemeinderatswahl 2009 mit 90,99% der Stimmen im Amt bestätigt.

Die nächste Gemeinderatswahl wird turnusmäßig 2015 abgehalten.

Königswiesen ist Mitglied des Verbandes für Regional- und Tourismusentwicklung Mühlviertler Alm.

Wappen[Bearbeiten]

Wappen Königswiesen

Blasonierung: Das Gemeindewappen ist geteilt von Silber und Schwarz; oben ein naturfarbener (brauner), wachsender Hase. Das Wappen symbolisiert das 1554 beschriebene Burgrecht der freien Hasenjagd. Die Farben Weiß-Schwarz deuten auf die Wallseer, die im 15. Jahrhundert die Pfandherrschaft über Königswiesen innehatten. Die Gemeindefarben sind: Schwarz-Weiß-Grün.

Der Zeitpunkt der Verleihung des Gemeindewappens ist nicht bekannt. Der erste Nachweis ist ein Siegelabdruck auf einem Akt im Jahr 1677. Das Siegel hatte die Umschrift: SIGILL . DES . MARCKT . KINIGSBISN. Die Genehmigung der Gemeindefarben erfolgte am 6. Oktober 1980.[7]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Königswiesen

Bauwerke[Bearbeiten]

Pfarrkirche Königswiesen
Kircheninnenraum mit Schlingrippengewölbe
Der Brunnen auf dem Marktplatz stammt vom Schloss Windhaag
  • Pfarrkirche Königswiesen: Die Kirche von Königswiesen ist eine Marienkirche, die auf das 12. Jahrhundert zurückgeht. Sie ist mit einem Schlingrippengewölbe ausgestattet, das - eine kunstgeschichtliche Rarität - nur einige Male auf der Welt existiert. Darunter auch in Freistadt in Oberösterreich, in der St. Annen-Kirche in Sachsen und in der Pfarrkirche Leoben-Göß in der Steiermark. Das Schlingrippengewölbe gilt als höchster Ausdruck der Baukunst der Spätgotik und wurde in Königswiesen unter höchstem planerischen Aufwand 1520 zur Abstützung der Dachkonstruktion eingesetzt. Der Bau des Gewölbes soll sieben bis neun Jahre gedauert haben, da jede der einzelnen Rippen mit individuell bearbeiteten Steinen - wie für die Matrix eines Mosaiks - bearbeitet werden musste. Die Konstruktion wird der Bauhütte des Freistädter Steinmetzmeisters Mathes Klayndl zugeschrieben. Die Besonderheit dieser Rippenarchitektur besteht in ihrer ornamentalen Form - die Rippen „schlängeln“ sich richtiggehend über das Gewölbe, bilden asymmetrische Flächen und stützen auf höchst ausgeklügelte Weise die Gewölbebögen ab.
  • Pfarre Mönchdorf: Alte Kirche aus dem 15. Jahrhundert

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

  • Klammleiten: Ein tiefes, enges Tal mit alter Mühle

Museen[Bearbeiten]

  • Museum für Heimat und Gewerbe („Heimathaus Königswiesen“): Das Heimathaus widmet sich dem Thema Handwerk. U. a. wird das Handwerk der Schmiede, Sattler, Schuster und Weber in den Museumsräumen präsentiert. Weiters ist ein im Originalzustand erhaltener Bäckereibetrieb aus dem Jahre 1898 zu sehen.
  • Zündapp-Motorradmuseum: Im Innenhof des Heimathauses wird im Zündapp-Motorradmuseum die Geschichte der Firma Zündapp gezeigt. Das Herzstück der Ausstellung bildet eine umfangreiche Sammlung alter Motorräder.

Sport[Bearbeiten]

Königswiesen verfügt über ein kleines Schigebiet mit zwei Schleppliften.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Die Königswiesener Straße durchläuft das Gemeindegebiet von Nordosten nach Südwesten. In Königswiesen beginnt die Abzweigung der Greiner Straße B 119a, die in der Ortschaft Linden der Nachbargemeinde St. Georgen am Walde in die Greiner Straße B 119 einmündet. Durch das Gemeindegebiet führt der überregionale Wander- und Pilgerweg Johannesweg.

Öffentliche Einrichtungen und Bildung[Bearbeiten]

Im Ort stehen ein Kindergarten, eine Volksschule und eine Neue Mittelschule zur Verfügung. Zusätzlich besteht eine Bücherei, eine Nebenstelle der Volkshochschule Freistadt und ein Freibad. Weiters gibt es zwei Ärzte (Allgemeinmediziner) in der Gemeinde.

Im Gemeindegebiet existieren die drei Freiwillige Feuerwehren Königswiesen, Haid und Mönchdorf.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Obige Angaben aus bzw. ausführlicher in: Franz Steinmaßl, Hakenkreuz im Hügelland, S. 241-251 und Edmund Merl, Besatzungszeit im Mühlviertel, S. 40.
  3. a b Statistik Austria: Einwohnerzahl und Komponenten der Bevölkerungsentwicklung (download als pdf; 35 kB)
  4. a b Volkszählung 2001: Demografische Daten (download als pdf; 10 kB)
  5. Volkszählung 2001: Wohnbevölkerung (download als pdf; 10 kB)
  6. Gemeindewahl Königswiesen (abgerufen am 11. Oktober 2009)
  7. Land Oberösterreich, Landesgeschichte: Wappen der Gemeinde Königswiesen (abgerufen am 29. Oktober 2008)

Literatur[Bearbeiten]

  • Geschichtliches Literaturverzeichnis auf OÖ Geschichte
  • Edmund Merl: Besatzungszeit im Mühlviertel. Anhand der Entwicklung im politischen Bezirk Freistadt. Linz 1980.
  • Franz Steinmaßl: Das Hakenkreuz im Hügelland. Nationalsozialismus, Widerstand und Verfolgung im Bezirk Freistadt 1938-1945. Edition Geschichte der Heimat 1988.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Königswiesen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien