Kühbach
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Aichach-Friedberg | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Kühbach | |
| Höhe: | 455 m ü. NN | |
| Fläche: | 37,57 km² | |
| Einwohner: |
4.038 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 107 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86556 | |
| Vorwahl: | 08251 | |
| Kfz-Kennzeichen: | AIC | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 71 144 | |
| Adresse der Marktverwaltung: |
Marktplatz 3 86556 Kühbach |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Johann Lotterschmid | |
| Lage von Kühbach im Landkreis Aichach-Friedberg | ||
Kühbach ist ein Markt im Landkreis Aichach-Friedberg (Bayern) und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Kühbach.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Kühbach liegt in der Planungsregion Augsburg. Gemarkungen sind Haslangkreit, Kühbach, Oberschönbach, Großhausen, Stockensau und Unterbernbach. Radersdorf ist ein Ortsteil von Kühbach.
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Ortsgeschichte
In Kühbach wird um das Jahr 1011 durch Graf Adalbero von Sempt-Ebersberg und seine Frau Wildburg das Kloster Kühbach gegründet. Es wurde im Rahmen der Säkularisation 1803 aufgelöst. Der Markt Kühbach gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Aichach des Kurfürstentums Bayern. Kühbach besaß ein Marktgericht mit magistratischen Eigenrechten. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Erst 1972 wurde im Zuge der Kreisreform der Markt dem Regierungsbezirk Schwaben zugeordnet. Am 1. April 1972 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Oberschönbach nach Kühbach eingemeindet. Stockensau kam am 1. Juli 1972 hinzu.[2]
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2.575, 1987 dann 3.165 und im Jahr 2000 3.776 Einwohner gezählt.
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Johann Lotterschmid.
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1593 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 169 T€.
[Bearbeiten] Gemeinderat
Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat 16 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 60,4 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:
| Ortsgemeinschaft Kühbach | 10 Sitze | (62,5 %) | |
| Bürgervereinigung Unterbernbach | 3 Sitze | (20,4 %) | |
| Freie Wählergemeinschaft Haslangkreit | 3 Sitze | (17,1 %) |
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Schloss Kühbach
- Schloss Haslangkreit
- Neue Sportanlage (Einzigartige Eisstockhalle)
- Radersdorfer Badesee (Freizeitanlage)
- Palmesel (sehr alt)
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 9, im produzierenden Gewerbe 408 und im Bereich Handel und Verkehr 50 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 117 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1309. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 6 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 82 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2547 ha, davon waren 2180 ha Ackerfläche und 363 ha Dauergrünfläche.
[Bearbeiten] Bildung
Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
- Kindergärten: 124 Kindergartenplätze mit 131 Kindern
- Volksschulen: 1 mit 23 Lehrern und 393 Schülern
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 415
[Bearbeiten] Weblinks
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