Kühtai

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f0f1

Kühtai (Dorf)
Ortschaft
Kühtai (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Imst (IM), Tirol
Pol. Gemeinde Silz  (KG Silz)
Koordinaten 47° 12′ 48″ N, 11° 1′ 24″ O47.21333333333311.0233333333332017Koordinaten: 47° 12′ 48″ N, 11° 1′ 24″ Of1
Höhe 2017 m ü. A.
Einwohner d. Ortsch. 29 (15. Mai 2001)
Gebäudestand 52 (15. Mai 2001)
Postleitzahl 6183f1f0
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 16447
Zählsprengel/ -bezirk Silz Umgebung, Kühtai (70219 001)
Bild
Kühtai
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; TIRIS

Der Wintersportort Kühtai liegt in den Stubaier Alpen am Kühtaisattel zwischen dem Nedertal im Westen und dem Sellraintal im Osten. Er gehört zur Gemeinde Silz, Bezirk Imst, Tirol.

Lage und Bevölkerung[Bearbeiten]

Der Silzer Ortsteil und Wintersportort Kühtai

Der Ort befindet sich in einer Höhe von rund 2.020 m und ist einer der höchstgelegenen Skiorte Österreichs.

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprünglich gab es hier einen Schwaighof, die Chutay (Kuhalm). Diese wird um 1280 im Besitzrechtverzeichnis der Grafen von Tirol zum ersten Mal erwähnt. 1497 erhielt Kaiser Maximilian I. das Recht, im Gebiet des Kühtai zu jagen. Erzherzog Leopold V. ließ den Schwaighof 1622 zu einem Jagdschloss umbauen und 1624 einen Fahrweg von Sellrain anlegen.

Schon in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts hielten sich in Kühtai Bergsteiger und Sommerurlauber auf. Das Jagdschloss wurde Ende des 19. Jahrhunderts zu einem Schlosshotel umgebaut. Die schließlich zu Beginn des 20. Jahrhunderts aufkommende Skifahrwelle erreicht bald auch Österreich-Ungarn und damit das Kühtai. Ausgehend vom k.u.k. Arbeits- und Ackerbauministerium wurde der Ort 1909 als Skigebiet erschlossen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs Kühtai rasch zu einem Hoteldorf heran und ist heute ein beliebtes Wander- und Skigebiet.[1] 1976/77 wurde die Kirche Mariä Heimsuchung errichtet.

Im Rahmen der Olympische Jugend-Winterspiele 2012 wurden hier die Snowboard- und Freestyle-Wettbewerbe ausgetragen.

Touristische Erschließung[Bearbeiten]

Im Bereich der Ortschaft liegen die Schutzhäuser Dortmunder Hütte !547.2116675511.008056547.21166666666711.0080555555561948, Dreiseenhütte, die Gasthöfe Graf Ferdinand-Hütte, Kaiser Maximilian-Hütte und das Ferienheim Mittergrathütte, und die Almen Stockach und Untere Issalm, sowie das Kraftwerk Kühtai. In Kühtai befindet sich das Funkfeuer KTI einer internationalen Luftstraße.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geschichte des Kühtai auf der Webseite des Tourismusbüros Kühtai

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kühtai – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien