Kükenventil

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Drehkegelventil (Kükenventil)

Ein Kükenventil, auch als Drehkegelventil, Schwenkkörperventil oder als Drehschieber bezeichnet, ist eine der ältesten Ventilbauarten. Ein Kegel mit Bohrung, durch welche die Flüssigkeit/Gas fließen soll, ist in einem Sitz montiert. Durch Schwenken um ca. 90° wird das Kükenventil geöffnet. Die Dichtfläche ist die Kegelfläche zwischen dem Sitz und dem drehbaren Teil. Dies bildet auch den größten Nachteil dieser Ventilart, nämlich dass die zum Betätigen erforderliche Kraft relativ groß ist (wenn das Ventil gegen außen dicht bleiben soll), verglichen zu anderen Bauarten. Der Vorteil ist die einfache Herstellung der Teile.

Kükenventile findet man oft als Zapfhahn für Bier, an Weinfässern und Regentonnen. Des Weiteren findet man sie oft auf Laborgeräten aus Glas.[1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Glossar GEMÜ (PDF; 279 kB)