Külüq Khan

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Külüq Khan

Külüq Khan Khaischan, Wuzong (* 1281; † 27. Januar 1311 in Peking) war ein mongolischer Kaiser der Yuan-Dynastie (reg. 1307–1311).

Der Sohn Darmabalas und Enkel von Kublais Kronprinz Dschingkim wurde 1299 Statthalter der Mongolei. Er galt in den Auseinandersetzungen mit Qaidu († 1303) und dessen Sohn Tschapar als militärisch befähigt, war aber auch dem Alkohol und den Frauen verfallen.

Nach dem Tod seines Onkels Uldjaitu-Timur (reg. 1294–1307) setzte sich Khaischan gegen den Prinzen Ananda (Moslem in Gansu, hingerichtet 1307) und seinen jüngeren Bruder Ayurparibhadra als Yuan-Kaiser durch. Khaischan galt als rechtschaffen, repräsentierte die mongolischen Interessen bei Hofe, setzte seine Anhänger in Schlüsselpositionen und unterhielt gute Beziehungen zu den Tschagatai-Khanen. Aufgrund der Inflation ließ er 1309/10 neues Geld herausgeben, das nur noch ein Fünftel des vorherigen Wertes besaß.

Als Nachfolger bestimmte er seinen Bruder Ayurparibhadra (Buyantu Khan) anstelle seiner Söhne.

Vorgänger Amt Nachfolger
Timur Khan Kaiser von China
13071311
Buyantu Khan