Kümmersbruck
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Amberg-Sulzbach | |
| Höhe: | 400 m ü. NN | |
| Fläche: | 46,37 km² | |
| Einwohner: |
9888 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 213 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 92245 | |
| Vorwahlen: | 09621, 09624 (Theuern) | |
| Kfz-Kennzeichen: | AS | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 71 136 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Schulstraße 37 92245 Kümmersbruck |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Richard Gaßner (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Kümmersbruck im Landkreis Amberg-Sulzbach | ||
Kümmersbruck ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Amberg-Sulzbach, etwa fünf Kilometer südöstlich von Amberg. Die Gemeinde Kümmersbruck unterhält seit 1992 eine Städtepartnerschaft mit Holýšov/Tschechien; seit 2005 findet ein regelmäßiger Jugendaustausch statt. Die SPD stellt mit 14 von 24 Gemeinderäten gegenüber 10 Gemeinderäten der CSU die Mehrheit im Gemeinderat (Wahlperiode 2008–2014).
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Geographische Lage [Bearbeiten]
Kümmersbruck liegt im südlöstlichen Teil des Landkreis Amberg-Sulzbach.
Der Ort wird von der Vils durchflossen, in die in Haselmühl der Krumbach mündet.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Die Gemeinde Kümmersbruck hat zehn amtlich benannte Ortsteile[2]:
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Geschichte [Bearbeiten]
Erstmals wurde 1092 der Ortsteil Theuern, 1114 Kümmersbruck erwähnt. Die Ortschaft Kümmersbruck war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark der Herren von Grienagel. Die ehemalige Gemeinde Theuern wurde am 1. April 1971 in die Gemeinde Köfering eingemeindet. Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde Köfering in Kümmersbruck umbenannt und die bis dahin selbstständige Gemeinde Gärmersdorf nach Kümmersbruck eingemeindet.[3] In den letzten Jahren stieg die Bevölkerungszahl durch die Ausweisung von Baugebieten stark an; Kümmersbruck ist wegen der Nähe zu Amberg eine begehrte Wohngemeinde.
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat 24 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 63,1 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:
| CSU | 10 Sitze | (43,9 %) | |
| SPD | 14 Sitze | (56,1 %) |
Weiteres Mitglied und Vorsitzender ist der Bürgermeister.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
1978 richtete der Landkreis in Theuern das Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern ein, das Exponate aus der Bergbau- und der Industriegeschichte des ostbayerischen Raumes zeigt.
Am Wasserschloss in Moos sind trotz Barockisierung die Verteidigungsbauten kleinerer Adelssitze im Spätmittelalter erkennbar. Der Wassergraben wurde erst im 20. Jahrhundert trockengelegt. Auf Schloss Moos ließ sich Kurfürst Maximilian nach der Schlacht am Weißen Berg die Stadt Amberg übergeben.
Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Kümmersbruck
Wirtschaft und Verkehr [Bearbeiten]
Wirtschaft [Bearbeiten]
Der Automobilzulieferer Grammer ist ein großer Arbeitgeber. Seit 1960 ist die Gemeinde Standort einer Kaserne der Bundeswehr (Schweppermannkaserne, benannt nach Seyfried Schweppermann). Derzeit ist dort das Logistikbataillon 472 stationiert, das aus dem Gebirgstransportbataillon 83 (seit 1994 in Kümmersbruck) hervorgegangen ist; 1992 wurde das Panzerbataillon 124 und 1994 das Panzerbataillon 123 aufgelöst. Seit 1997 verfügt Kümmersbruck über die ambulante Rehabilitationseinrichtung und Fitnessanlage MEDIFIT, ein Unternehmen der Merkl Medisport GmbH, das regional und bundesweit mehrfach Auszeichnungen errungen hat.
Verkehr [Bearbeiten]
In Nord-Süd-Richtung verläuft die Staatsstraße 2165 durch die Gemeinde Kümmersbruck, mit der ein Anschluss an die A 6, Auffahrt Amberg-Süd, besteht. Im nordöstlichen Gemeindegebiet wird Kümmersbruck von der Bundesstraße 85 berührt.
Im öffentlichen Personennahverkehr wird Kümmersbruck vom Stadtbus (Citybus) der Linie 409 und von verschiedenen Buslinien des RBO-Unternehmens bedient.
Kümmersbruck besaß von 1910 bis 1985 durch die Bahnhöfe Haselmühl und Theuern sowie den Haltepunkt Lengenfeld einen Anschluss an die Bahnstrecke Amberg–Schmidmühlen. Das Gleisbett wurde als Radweg zur Naherholung umgebaut.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Andreas Schillinger, Radrennfahrer (* 1983)
- Georg Grammer, Unternehmer (1931–2005)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111105/203248&attr=OBJ&val=895
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 419
Weblinks [Bearbeiten]
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