Kınalıada

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kınalıada
Fähre im Hafen von Kınalıada
Fähre im Hafen von Kınalıada
Gewässer Marmarameer
Inselgruppe Prinzeninseln
Geographische Lage 40° 54′ 47″ N, 29° 3′ 0″ O40.91305555555629.05115Koordinaten: 40° 54′ 47″ N, 29° 3′ 0″ O
Kınalıada (Türkei)
Kınalıada
Länge 1,6 km
Breite 1,5 km
Fläche 1,3 km²
Höchste Erhebung Çınartepe
115 m
Einwohner 3318
2552 Einw./km²
Hauptort Kınalı

Kınalıada (griechisch Proti Πρώτη) ist eine Insel der Prinzeninseln bei Istanbul und gehört zum Bezirk Adalar. Die 1,3 km² große, waldarme Insel liegt 5,7 km vom asiatischen Festland entfernt.

Kınalıada bedeutet so viel wie Hennainsel. Die Bezeichnung stammt von der roten Erde, die für das Eiland typisch ist. In der Vergangenheit wurden auf Kınalıada Kupfer und Eisen gewonnen, wodurch sich das Erdreich rot färbte, und ist damit die am wenigsten bewaldete Insel.

Die Insel war Rückzugsort und Exil byzantinischer Herrscher, bekanntester von Ihnen ist Romanos IV..

Die mit nur 12 km Entfernung zum europäischen Zentrum Istanbuls nächstliegende der Inseln kann man in 25–40 Minuten mit einer Fähre erreichen.

Weblinks[Bearbeiten]