Kōtō

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Kōtō-ku
江東区
Kōtō
Geographische Lage in Japan
Kōtō (Japan)
Red pog.svg
Region: Kantō
Präfektur: Tokio
Koordinaten: 35° 40′ N, 139° 49′ O35.672852777778139.81741388889Koordinaten: 35° 40′ 22″ N, 139° 49′ 3″ O
Basisdaten
Fläche: 39,94 km²
Einwohner: 482.945
(1. November 2014)
Bevölkerungsdichte: 12.092 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 13108-3
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Kōtō
Baum: Japanische Schwarzkiefer
Blume: Camellia sasanqua
Rathaus
Adresse: Kōtō City Hall
4-11-28, Tōyō
Kōtō-ku
Tōkyō 135-8383
Webadresse: http://www.city.koto.lg.jp
Lage Kōtōs in der Präfektur Tokio
Lage Kōtōs in der Präfektur

Kōtō (jap. 江東区, Kōtō-ku; engl. Koto City) ist einer der 23 Bezirke im Osten der japanischen Präfektur Tokio. Er liegt im Südosten Tokios, der Hauptstadt Japans.

Geographie[Bearbeiten]

Kōtō liegt östlich des Stadtzentrums, zwischen dem Sumidagawa im Westen und dem Arakawa im Osten. Die beiden Flüsse bilden die Grenze zu den Bezirken Chūō im Westen und Edogawa im Osten. Im Norden liegt Sumida, im Süden die Bucht von Tokio. Ein Großteil der Fläche des Bezirks ist erst seit der Meiji-Restauration durch Neulandgewinnung entstanden.

Die wichtigsten Stadtteile im Bezirk sind Kameido, Kiba, Kiyosumi, Monzen-Nakachō und Shirakawa. Auch das Neubaugebiet Ariake im Hafen (Teil von Odaiba) gehört zum Bezirk Kōtō.

Geschichte[Bearbeiten]

Der „Sonder“bezirk Kōtō wurde am 15. März 1947 durch die Zusammenlegung der Stadtbezirke Fukagawa und Jōtō der Stadt Tokio geschaffen.

Wie in ganz Tokio haben sowohl das Große Kantō-Erdbeben 1923 als auch die Bombardierungen zum Ende des Zweiten Weltkriegs nahezu alle Gebäude im Stadtbezirk zerstört.

Verkehr[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Der Tomioka-hachiman-gū

Bildung[Bearbeiten]

Politik[Bearbeiten]

Fraktionen im Parlament[1]
      
Von 43 Sitzen entfallen auf:
Das Rathaus von Kōtō in Tōyō

Der Gemeinderat hat eine Sollstärke von 44 Mitgliedern und wird bei einheitlichen Regionalwahlen (zuletzt 2011) gewählt. Der Bürgermeister wird ebenfalls bei einheitlichen Regionalwahlen gewählt; 2011 wurde der ehemalige Präfekturparlamentsabgeordnete Takaaki Yamazaki mit LDP-Kōmeitō-Unterstützung für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.[2]

Für das Präfekturparlament ist der Kōtō-ku Viermandatswahlkreis; bei der letzten Wahl 2013 gingen die vier Sitze an Kandidaten von LDP, Kōmeitō, KPJ und Minna no Tō.

Der Bezirk bildet den Wahlkreis Tokio 15 für das Shūgiin, das Unterhaus des nationalen Parlaments. 2012 gewann Mito Kakizawa den Wahlkreis für die Minna no Tō – 2013 schloss er sich der abgespaltenen Yui no Tō an. Kakizawas Vater Kōji hatte den Wahlkreis bis 2003 vertreten.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Angrenzende Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kōtō – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bezirksparlament Kōtō: Abgeordnete nach Fraktion
  2. Yomiuri Shimbun, Ergebnisse der Regionalwahlen 2011: Bürgermeisterwahl Kōtō