K.St.V. Markomannia Münster

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Wappen Karte
Wappen des K.St.V. Markomannia
Lage der kreisfreien Stadt Münster in Deutschland.png
Basisdaten
Universität: Westfälische Wilhelms-Universität
Gründung: 9. Februar 1901 in Münster
Verband: KV
Kürzel: Mk
Farben: schwarz-gold-rot
Website: www.markomannia.org

Der Katholische Studentenverein Markomannia ist eine katholische, nicht schlagende und nicht farbentragende Studentenverbindung im Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Sie wurde 1901 in Münster gegründet und ist seitdem fest in der Stadt verwurzelt. Zahlreiche bekannte und weniger bekannte Markomannen haben die Geschicke Westfalens und der Stadt Münster nachhaltig beeinflusst und prägen sie auch heute.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Die ersten Jahre

Am 9. Februar des Jahres 1901 wurde der K.St.V. Markomannia durch Teilung des 1864 gegründeten Katholischen Studentenvereins Germania ins Leben gerufen.

Nachdem die Markomannia in verschiedenen Münsterschen Lokalitäten (Alte Börse, Cafe Steiner, Münsterscher Hof, Bullenkopp, Norbertstr. 1) residierte, wurde für 31.500 Mark das heutige Grundstück in der Kampstraße 10 von dem am 13. September 1910 gegründeten Hausverein e.V. gekauft. Nach dem ersten Spatenstich Mitte März 1911 kam es zur Grundsteinlegung am 30. April 1911. Im Jahr 1923 wurde ferner ein Bootshaus in Münster-Handorf an der Werse gebaut.

[Bearbeiten] Die NS-Zeit

Um die Auflagen, die das NS-Regime an die Korporationen stellte, erfüllen zu können, entschloss man sich, mit dem K.St.V. Tuiskonia zu fusionieren, was am 15. April 1934 verwirklicht wurde. Aus Finanznot wurde das Verbindungshaus 1936 an den Arbeitsdienst vermietet. Allen Studenten, die in NS-Organisationen Mitglied waren, wurde am 13. Juni 1936 verboten, in einer katholischen Korporation tätig zu sein. So wurde im Einverständnis mit der Altherrenschaft die Aktivitas der Markomannia-Tuiskonia am 25. Mai 1936 aufgelöst. Die Markomannen-Mitteilungen konnten nicht mehr in der Druckerei der Regensbergschen Buchhandlung gedruckt werden, da diese nach illegalem Druck der Predigten des Kardinal von Galen von der Gestapo beschlagnahmt wurde.

[Bearbeiten] Wiederbegründung

Das Haus des K.St.V. Markomannia in Münster

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Hausverein e.V. gemäß der "Verordnung vom 15. September 1947 zur Wiederherstellung aufgelöster Vereine" unter dem alten Vorstand am 25. Oktober 1947 rekonstruiert. 1950 fusionierte der Altherrenverein Markomannia-Tuiskonia mit der ursprünglich in Göttingen 1939 gegründeten aktiven Monasteria zur Markomannia-Tuiskonia-Monasteria. Aus diesem Bund schied die Markomannia am 9. Februar 1952 in der Ratsschänke wieder aus und wurde noch am selben Tage selbständig.

Die Errichtung der Aktivitas wurde der Universität am 11. Februar 1952 gemeldet. Der Hausverein und Altherrenverein stand unter dem Vorsitz von Landeshauptmann Bernhard Salzmann. Die Aktivitas begann die Vereinsgeschäfte im Sommersemester 1952 unter dem Wiedergründungssenior Viktor Egen.

[Bearbeiten] Die Markomannia der Neuzeit

1955 wurde von der Markomannia zum ersten Male das Vorortspräsidium mit dem Vorortspräsidenten Viktor Egen gestellt. Im Sommersemester 1956 fuhren die Markomannen zum ersten Mal auf die Hegge. 1959 wurde der Vorsitz des Altherrenvereines nach dem Tode von Landeshauptmann Bernhard Salzmann mit Rechtsanwalt und Notar Wilhelm Huntgeburth neu besetzt, dem im Sommersemester 1962 Oberstadtdirektor Heinrich Austermann nachfolgte. 1976 wurde Viktor Egen sen. zum Vorsitzenden des Altherrenvereines gewählt, 1994 Karl-Eberhard Zangerl, 2000 Bernhard Egen.

Zum 1. Januar 2003 trat die gesamte Altherrenschaft des KStV Tuiskonia-Monasteria unter Beibehaltung ihrer korporativen Identität als B-Philister der Markomannia bei. Maßgeblicher Initiator des Beitritts der Tuiskonia-Monasteria war der bekannte Münsterische Jurist Wilderich Fehrmann, der für diese Verdienste zum Ehrenphilister erhoben wurde.

[Bearbeiten] Bekannte Markomannen

[Bearbeiten] Literatur

  • Altherrenverein Markomannia (Hrsg.), Markomannia 100 Jahre, Festschrift zum Jubiläum, Greven, 2001, ISBN 3980706516

[Bearbeiten] Weblinks

51.9686111111117.6242222222222Koordinaten: 51° 58′ 7″ N, 7° 37′ 27″ O

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