KDD – Kriminaldauerdienst

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Dieser Artikel behandelt die ZDF-Krimiserie. Für den Dauerdienst der Kriminalpolizei, siehe Kriminaldauerdienst.
Produktionsdaten
Originaltitel: KDD – Kriminaldauerdienst
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr(e): 2007–
Dauer: etwa 45 Minuten
Episodenzahl: 1. Staffel: Pilot + 10

2. Staffel: Pilot + 8

Originalsprache: Deutsch
Genre: Krimiserie
Erstausstrahlung: 2. Februar 2007
auf ZDF
Besetzung

Siehe Darstellerliste

KDD – Kriminaldauerdienst ist eine seit dem 2. Februar 2007 im ZDF ausgestrahlte Krimiserie des Drehbuchautors Orkun Ertener und der Produzentin Kathrin Breininger (Hofmann & Voges, München). Neben einer Pilotfolge entstanden in der ersten Staffel zehn weitere Folgen. An den Drehbüchern der Folgen 1 und 2 arbeitete Falko Löffler mit. Regie im Pilotfilm und den Folgen 1 und 2 führte Matthias Glasner, in den Folgen 3 bis 6 Lars Kraume und in den Folgen 7 bis 10 Filippos Tsitos.

Die zweite Staffel wurde vom 2. Mai bis zum 4. Juli 2008 ausgestrahlt und umfasste neben dem Pilotfilm acht weitere Folgen. Für das Drehbuch verantwortlich zeichnen Orkun Ertener, Lars Kraume, Oliver Hain und Edward Berger. Regie in der zweiten Staffel führten Edward Berger, Andreas Prochaska und Züli Aladag.

Die Länge der Pilotfilme der beiden Staffeln beträgt 90 Minuten, die weiteren Folgen haben eine Länge von jeweils 45 Minuten.

Die Dreharbeiten für die dritte Staffel begannen im Oktober 2008.[1] Die Erstausstrahlung dieser wird dann voraussichtlich im Herbst 2009 bei ARTE erfolgen.[2]

Trotz der zahlreichen positiven Kritiken waren die Einschaltquoten in beiden Staffeln eher schwach.[3]

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Besetzung

Schauspieler Rolle Folgen Staffel
1 2
Götz Schubert Dienstgruppenleiter, Kriminalhauptkommissar Helmut Enders 20 HR HR
Manfred Zapatka Kriminaloberkommissar Jan Haroska 20 HR HR
Saskia Vester Wachdienstführerin, Kriminaloberkommissarin Kristin Bender 20 HR HR
Barnaby Metschurat Kriminalkommissar Leo Falckenstein 20 HR HR
Billey Demirtas Kriminalkommissar Mehmet Kilic 20 HR HR
Melika Foroutan Kriminalkommissarin Sylvia Henke 20 HR HR
Jördis Triebel Polizeikommissarin Maria Hernandez (Schutzpolizei) 19 HR HR
Bernhard Schütz Dr. Wolfgang Jacobi 12 NR NR
Michael Rotschopf Karsten Stieglitz (Interne Ermittlungen) 12 NR NR
Edin Hasanovic Enes 12 NR NR
Johanna Gastdorf Sabine Enders 10 NR NR
Anna Fischer Maren/Lisa Enders 10 NR NR
Jürgen Vogel Han 10 NR GA
Christian Redl Rainer Sallek 9 NR
Sila Sahin Elif Kilic 9 NR GA
Alma Leiberg Karen Mornau 9 NR NR
Martin Brambach Thomas Behrens 8 NR NR
Devid Striesow Polizeioberkommissar Keitel (Schutzpolizei) 7 NR
Sandra Borgmann Marlies Haroska 6 NR
Tobias Oertel Frank Döring 6 NR
Jürgen Tarrach Armin Ponew 6 NR
Tom Schilling Andreas "Androsch" Karst 5 NR
André Hennicke Aoun 4 NR GA
Wotan Wilke Möhring Fred Steiner 1 GA

(HR: Hauptrolle, NR: Nebenrolle, GA: Gastauftritte)

[Bearbeiten] Handlung und Drehorte

Die Serie spielt in Berlin-Kreuzberg. Die fiktiven Kriminalbeamten arbeiten im Referat Verbrechensbekämpfung des Kriminaldauerdienstes V. Es gibt in jeder Folge einzelne abgeschlossene Geschichten und mehrere folgenübergreifende Handlungen sowohl privater als auch polizeilicher Art. Die Außenaufnahmen des Polizeigebäudes wurden in der Köpenicker Straße, Ecke Brommystraße in Berlin-Kreuzberg an einem Gewerbeobjekt gedreht. Die jeweiligen Folgen waren erstmals 24 Stunden vor der Fernsehausstrahlung im Internet als Stream zu sehen. [4]

[Bearbeiten] Rezensionen

Die Serie wurde von der Kritik überwiegend positiv aufgenommen und vor allem aufgrund ihrer Authentizität gelobt: Der Spiegel schrieb am 26. Februar 2007 „Das ist mit Abstand das Beste, was derzeit im deutschen Krimi-Genre zu sehen ist. Mit einem Schlag degradierte dieses furiose Krimi-Spiel alle anderen TV-Polizeiwachen des Landes zu Schlafsälen“. [5] Dabei werden „präzise die ökonomischen und psychokulturellen Widersprüche des Berliner Kiezes aufgezeigt“.[6] Klaudia Wick stellte in der Berliner Zeitung fest, „Am Maßstab üblicher Serienkrimis lässt sich die neue ZDF-Serie KDD nicht messen. Statt wie sonst in zehn Folgen hintereinander zehn Fälle zu inszenieren, passieren in KDD mindestens zehn Delikte gleichzeitig.“[7]. Jochen Voß sagte im Medienmagazin DWDL.deKDD zeigt Menschen. Es wäre leicht zu sagen, die Serie zeige deren Abgründe. Sie zeigt vielmehr ihre Angst, ihre Verzweiflung und Sehnsucht nach Leben.“[8]

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. ZDF: Drehstart für 3. Staffel von „KDD: Kriminaldauerdienst“
  2. „KDD“: Dritte Staffel erstmals vorab bei Arte
  3. Quotenmeter.de ZDF-Serie «KDD» geht mit schwachen Quoten, Meldung vom 5. Juli 2008
  4. ZDF zeigt Folgen einer neuen Krimiserie vorab im Internet Meldung auf heise online vom 30. Januar 2007
  5. Der Spiegel: TV-Rückblick
  6. Spiegel Online: Der menschliche Makel
  7. ZDF: Pressestimmen zur ersten Staffel
  8. DWDL.de: „Erschreckend nah: Zweite Staffel KDD startet“

[Bearbeiten] Weblinks

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