KEMA

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Die KEMA ist eine Prüfstelle der Elektroindustrie in Arnhem in den Niederlanden.

Geschichte[Bearbeiten]

Die KEMA wurde 1927 von Provinzbehörden, Kommunalbehörden und Energieversorgern in der niederländischen Stadt Arnheim gegründet. Das Akronym KEMA steht für Keuring van Elektrotechnische Materialen te Arnhem (de: Inspektion elektrischer Betriebsmittel in Arnhem). Das Unternehmen steht heute im Eigentum mehrerer niederländischer Energieversorger. Die Labors der KEMA wurden 1938 von Prinz Bernhard eröffnet und 1939 erweitert. Die vier Generatoren des Labors können in Summe eine Leistung von 8.400 Megavoltampere erzielen, daher gilt dieses Labor als größtes Kurzschlusslabor der Welt. Zur Kommunikation zwischen den Umspannwerken errichtete KEMA im Jahre 1969 die KEMA Toren in Arnhem.

Im Dezember 2013 hat sich die KEMA mit DNV, Garrad Hassan und GL Renewables Certification zusammengeschlossen und tritt jetzt unter der Marke "DNV GL" auf[1]. "KEMA" wird weiter als Zertifikatslogo verwendet.

Aufgaben[Bearbeiten]

KEMA berät und unterstützt behördliche Organisationen, Hersteller, Lieferanten und Verbraucher. Das von der KEMA ausgegebene KEMA-KEUR-Zeichen bestätigt dem Verbraucher, dass das getestete Produkt sicher ist. Die KEMA Quality, die Niederspannungsanlagen, elektrotechnische Komponenten, elektronische und medizinische Produkte sowie Management-Systeme prüft und zertifiziert, wurde 2009 an die DEKRA verkauft. Darüber hinaus prüft und zertifiziert das Unternehmen auch Produkte, Systeme und Personen für ein breites Spektrum von Auftraggebern.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.dnvgl.com/news-events/features/combining-the-strengths-energy.aspx

Weblinks[Bearbeiten]