Kernkraftwerk Emsland
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| Kernkraftwerk Emsland | ||
|---|---|---|
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Kernkraftwerk Emsland |
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| Lage | ||
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| Koordinaten | 52° 28′ 27,2″ N, 7° 19′ 4,3″ O52.4742305555567.3178583333333Koordinaten: 52° 28′ 27,2″ N, 7° 19′ 4,3″ O | |
| Land: | Deutschland | |
| Daten | ||
| Eigentümer: | 87,5 % RWE 12,5 % E.ON |
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| Betreiber: | KKW Lippe-Ems | |
| Projektbeginn: | 1982 | |
| Kommerzieller Betrieb: | 20. Juni 1988 | |
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Aktive Reaktoren (Brutto): |
1 (1400 MW) | |
| Eingespeiste Energie im Jahre 2006: | 11.148 GWh | |
| Eingespeiste Energie seit Inbetriebnahme: | 198.829 GWh | |
| Website: | Seite bei RWE | |
| Stand: | 22. Juli 2007 | |
| Die Datenquelle der jeweiligen Einträge findet sich in der Dokumentation. | ||
Das Kernkraftwerk Emsland (KKE) befindet sich nahe Lingen im Landkreis Emsland, Niedersachsen.
Das Kraftwerk wurde in den 1980er Jahren gebaut. Der Reaktor wurde am 14. April 1988 zum ersten Mal kritisch und nahm am 20. Juni 1988 den kommerziellen Betrieb auf. Das Kraftwerk besitzt einen Druckwasserreaktor vom Typ Konvoi, der 3. Druckwasserreaktor-Generation in Deutschland. Im Reaktor befinden sich 193 Brennelemente mit einem Schwermetallgewicht von insgesamt 103 Tonnen. Das Kernkraftwerk Emsland hat eine elektrische Leistung von 1.400 MW (brutto). Abzüglich des Eigenbedarfes von 71 MW werden 1.329 MW in das Verbundnetz eingespeist.
Die endgültige Abschaltung des Kernkraftwerks Emsland ist für 2020 vorgesehen. Nördlich des Kraftwerks befinden sich das stillgelegte Kernkraftwerk Lingen und das Erdgaskraftwerk Emsland. Das Partnerkraftwerk von Emsland ist das russische Kernkraftwerk Kola.
Im Dezember 2002 wurde auf dem Gelände des Kernkraftwerks das Standortzwischenlager Lingen (SZL) in Betrieb genommen. Dort werden die verbrauchten Brennelemente in Castor-Behältern zwischengelagert, bis diese in ein Endlager, das die Bundesregierung bis spätestens 2030 bereitstellen muss, gebracht werden können.[1] In diesem Zwischenlager befinden sich 130 Lagerplätze für Behälter mit einem Schwermetallgewicht von 1.250 Tonnen.[2] Das Reaktorgebäude hat zum Schutz vor äußerlichen Einwirkungen, wie Erdbeben, Explosionen oder Flugzeugabstürzen, ein 1,30 Meter dickes Betondach und 1,20 Meter dicke Betonwände.
[Bearbeiten] Daten der Reaktorblöcke
Das Kernkraftwerk Emsland hat einen Kraftwerksblock:
| Reaktorblock[3] | Reaktortyp | Netto- leistung |
Brutto- leistung |
Baubeginn | Netzsyn- chronisation |
Kommer- zieller Betrieb |
Abschal- tung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Emsland (KKE) | Druckwasserreaktor | 1329 MW | 1400 MW | 10.08.1982 | 19.04.1988 | 20.06.1988 | (2020 geplant) |
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Dezentrale Zwischenlager
- ↑ Deutsches Atomforum e. V.: Kernenergie - Aktuell 2007, Kapitel Zwischenlager/Transporte. Berlin, September 2007.
- ↑ Power Reactor Information System der IAEO: „Germany, Federal Republic of: Nuclear Power Reactors“ (englisch)
[Bearbeiten] Siehe auch
- Liste der Kernreaktoren in Deutschland
- Liste der Kernkraftanlagen
- Liste der Kernkraftwerke
- Liste der produktivsten Kernreaktoren
[Bearbeiten] Weblinks
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