KM Europa Metal

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KM Europa Metal
KME Group SpA
Rechtsform SpA
Sitz Florenz, Italien

Leitung

  • Vorstand: Roelf-Evert Reins, Italo Romano, Riccardo Garré (Vorsitzender)[1][2]
Mitarbeiter ca. 6.800
Umsatz 3,485 Mrd. EUR (2007)

Die KME Group SpA ist ein Hersteller von Produkten aus Kupfer und Kupferlegierungen.

Das Unternehmen verfügt über 14 Fertigungsstandorte in den wichtigsten Ländern und Märkten Europas sowie in China. Das Produktportfolio umfasst Produkte und Speziallösungen für die individuellen Anforderungen unterschiedlicher Industriebereiche.

An Fertigungs- und Vertriebsstandorten in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien und China produziert KME für nationale und internationale Märkte.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Seine heutige Struktur erhielt der KME-Konzern im Jahre 1995, als die italienische Società Metallurgica Italiana (SMI) ihre bis dahin erworbenen Beteiligungen an mehreren traditionsreichen Kupferunternehmen in Italien, Frankreich und Deutschland zusammenführte. Seit 2007 firmieren alle Tochtergesellschaften unter dem einheitlichen Unternehmensmarke KME.[4]

Deutsche Tochterunternehmen[Bearbeiten]

Das KME Forum in der Knollstraße im Osnabrücker Stadtteil Sonnenhügel

Die deutsche Tochtergesellschaft KME Germany AG & Co. KG (bis 2007: KME Europa Metal AG) wurde 1873 als Draht- und Stiftfabrik Witte und Kämper in Osnabrück gegründet und 1890 in die Osnabrücker Kupfer- und Drahtwerke AG (OKD) umgewandelt. Seit 1919 mehrheitlich im Besitz des Gutehoffnungshütte-Konzerns, wurde OKD 1966 mit einer weiteren GHH-Tochter, der Hackethal-Draht-Gesellschaft Hannover, zur Kabel- und Metallwerke Gutehoffnungshütte AG (kabelmetal) fusioniert.[5] 1981/82 wurde ein Teil der kabelmetal-Fertigung in Hannover an die französische CDL (Cables de Lyon) verkauft, 1990 kamen schließlich auch die restlichen Standorte an die italienische SMI.[6]

Weitere Tochterunternehmen sind die KME Brass Germany GmbH und die KME Architectural Metals GmbH & Co. KG. Diese Unternehmen produzieren an fünf Standorten: Osnabrück, Menden, Stolberg, Greven und Berlin. Vertriebsbüros befinden sich in Iserlohn und Dunningen. 2007 wurden in Deutschland rund 3300 Mitarbeiter beschäftigt, der Umsatz lag bei 1,7 Milliarden Euro.[7]

Literatur[Bearbeiten]

  • KM Europa Metal AG (Hrsg.): Werkzeiten Menschenbilder - 1873-1998 - 125 Jahre Standort Osnabrück, 1998

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.kme.com/de/executive_board
  2. http://www.kme.com/de/organisation
  3. http://www.kme.com/de/die_operativen_gesellschaften_des_konzerns
  4. http://www.kme.com/de/kme_auf_einen_blick
  5. Johannes Bähr u.a.: Die MAN. Eine deutsche Industriegeschichte, München 2008, S. 400.
  6. http://www.kme.com/de/geschichte_der_kme_germany
  7. http://www.kme.com/de/die_kennzahlen_der_kme

43.80381411.224044Koordinaten: 43° 48′ 14″ N, 11° 13′ 27″ O