KZ Flossenbürg

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49.73555555555612.355833333333Koordinaten: 49° 44′ 8″ N, 12° 21′ 21″ O

Karte: Deutschland
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KZ Flossenbürg
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Deutschland

Das Konzentrationslager Flossenbürg (auch KZ Flossenbürg) war ein Konzentrationslager im Deutschen Reich, nahe der Grenze zur damaligen Tschechoslowakei, dem Sudetenland, etwa auf halber Strecke zwischen Nürnberg und Prag. Es bestand von 1938 bis 1945 in der Gemeinde Flossenbürg bei Weiden im Oberpfälzer Wald. Heute befindet sich auf einem Teil des ehemaligen Lagergeländes eine Gedenkstätte.

Aufbau des Lagers[Bearbeiten]

Tafel mit Plan des KZ-Flossenbürg
Plan des KZ, gezeichnet, A. Kryszczak, Beschreibungen im den Wiki-Bilddaten
Gelände der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg (2014)
Ehemalige Kommandantur am Eingang zur KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
Postkartenvordruck mit Zensurstempel, August 1940
Essenträger, Zeichnung Stefan Kryszczak, Überlebender von Flossenbürg
Das Lager 1945
„Tal des Todes“ mit Gedenkanlagen
Steinkreuze auf dem Ehrenfriedhof der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
Wachturm im KZ Flossenbürg
Arresthof, KZ Flossenbürg
Im Arrestblock-Hof: britische Soldaten und französische Frauen der Resistance, hingerichtet im KZ
Verbrennungsofen, Krematorium, KZ Flossenbürg
Aschehügel neben dem damaligen Krematorium
Bonhoeffer-Büste im ehemaligen KZ

Das KZ Flossenbürg war von Anfang an als ein Konzentrationslager zur Ausbeutung von Zwangsarbeitern, als ein Lager zur „Vernichtung durch Arbeit“ geplant. In diesem ersten Lager einer neuen, der „zweiten Generation“ von Konzentrationslagern, richtete sich der Terror nicht mehr nur gegen die politischen Gegner der Nazis, sondern auch gesellschaftliche Außenseiter sollten durch brutale Zwangsarbeit entweder „brauchbare Glieder der Volksgemeinschaft“, das heißt, willfährige Helfer werden, oder der „Vernichtung durch Arbeit“ zum Opfer fallen. Als geeignete Standorte wurden Steinbrüche (neben Flossenbürg Mauthausen und Natzweiler) oder Ziegeleien mit Lehmgruben (wie Neuengamme) ausgewählt.

Dieser neue Typus Konzentrationslager trug u. a. der Tatsache Rechnung, dass die SS zeitgleich mit dessen Gründung erstmals begann, eigene wirtschaftliche Ziele zu verfolgen. Billigste rechtlose Arbeitskräfte sollten profitabel in den eigens zu diesem Zweck gegründeten „Deutschen Erd- und Steinwerken“ (DESt) ausgebeutet werden. In diesen Lagern steigerte das Regime den Terror zu einer absoluten und sehr perfektionierten, bisher ungekannten Machtfülle, die mit unmenschlicher Zwangsarbeit, Hunger, Willkür und Schikane die Vernichtung von Menschen einplante und später fabrikmässig organisierte – und das durchaus nicht nur im Geheimen, denn Terror wirkt durch weitestmögliche Einschüchterung.

Infolgedessen wurde der Bau des Konzentrationslagers vor der Bevölkerung nicht geheim gehalten. Von Anfang an waren an der Erstellung der benötigten Infrastruktur sowie am Lageraufbau öffentliche Verwaltungen und Privatfirmen beteiligt. Auch die Belieferung mit Lebensmitteln für die Gefangenen und den SS-Totenkopfverband, übernahm vielfach die private Wirtschaft.

Schon der Aufbau des Lagers, das ursprünglich für 3000 Häftlinge geplant wurde, war vom erwähnten Terrorregime, von unzureichender Ernährung und Unterbringung sowie von täglichen Schikanen bis hin zum Mord an Einzelnen durch die SS und ihre Helfershelfer gekennzeichnet. Bevor der Aufbau des Lagers mit einer angrenzenden SS-Kaserne, Stacheldrahtsicherungen und Wachtürmen sowie Küche und Wäscherei abgeschlossen war, begann bereits die Arbeit im Steinbruch.

Zum Zeitpunkt der Errichtung des KZ zeichnete sich aus der Regierungssicht eine riesige Nachfrage nach Baumaterialien durch das Reich ab. Großstädte wie Berlin, München u. a. sollten zu „Führerstädten“ umgestaltet, die Infrastruktur für den geplanten Krieg (militärische Produktionsstätten u. a.) vorangetrieben werden. Himmler und die SS boten an, Natursteine und Ziegel zu liefern - rasch und billig. Dafür pachteten die DESt 1938 für 10 Jahre vom Land Bayern ein Gelände am Wurmstein. Als die Rüstungsproduktion des Reiches ab 1942/43 immer mehr auf die zusätzlichen Arbeitskräfte aus den Konzentrationslagern angewiesen war, bestellte das SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt (WVHA) die Lagerkommandanten zu „Betriebsleitern“ der SS-Werke. Im Februar 1943 begann in Flossenbürg die Produktion von Kleinteilen für das Jagdflugzeug Messerschmitt Bf 109 der Messerschmitt GmbH Regensburg in den umfunktionierten Steinmetzhallen der DEST mit 200 Gefangenen. Aus den von der DESt für das Werk Flossenbürg angefertigten Monatsberichten Mai bis Juli 1943 geht eindeutig hervor, dass die Ausweitung der Flugzeugproduktion in Flossenbürg unabhängig von der im August 1943 erfolgten Bombardierung des Messerschmitt-Werkes in Regensburg von vornherein geplant war. Anfang 1944 arbeiteten schon 2000, im Oktober des gleichen Jahres über 5200 Gefangene in der Flugzeugproduktion.

Galt für die Zwangsarbeit (im Steinbruch) ein Zwölf-Stunden-Tag, so wurde bei der Produktion für Messerschmitt auf das Drei-Schicht-System mit acht Stunden je Arbeitsschicht umgestellt.[1]

Die Einweisungen zwischen 1938 und 1945 in ständig gestiegene Zahl, zeigt auch in sehr anschaulicher Weise einen Wandel in der Zusammensetzung. Überwogen in den Jahren 1938 und 1939 deutschsprachige Häftlinge, die mehrheitlich mit einem „grünen Winkel“ als Zeichen für sogenannte Berufsverbrecher in kriminalpolizeilicher Vorbeugungshaft gekennzeichnet waren, so änderte sich das Verhältnis ab 1940: Die Zahl der ausländischen Häftlinge stieg kontinuierlich mit der Besetzung weiterer Nachbarstaaten an. Die ausländischen Häftlinge erhielten in der Regel einen roten Winkel als Zeichen für einen „politischen Häftling“, wobei die Nationalität durch ein entsprechendes Buchstabenkürzel im Winkel zudem hervorgehoben wurde.

Tagesablauf[Bearbeiten]

Sommer
04:00 Uhr Wecken
05:15 Uhr Zählappell
06:00–12:00 Uhr Arbeitszeit
12:00–13:00 Uhr Mittagessen (einschließlich Ein- und Ausgangszeit)
13:00–18:30 Uhr Arbeitszeit
19:00 Uhr Zählappell (Dauer ca. 1 Stunde)
20:45 Uhr „Alles in die Baracken“
21:00 Uhr „Alles in die Betten“ – „Licht aus“
Winter
05:00 Uhr Wecken
Arbeitszeit: von Morgengrauen bis Einbruch der Dunkelheit

Außenlager[Bearbeiten]

Zum KZ Flossenbürg zählten eine Reihe von KZ-Außenlagern, die in der Liste der Außenlager des KZ Flossenbürg aufgeführt sind.

Das KZ-Außenlager Hersbruck war das größte Außenlager des KZ Flossenbürg und existierte vom Frühjahr 1944 bis zum April 1945, mit bis zu 10.000 Insassen.[2]

Ein Außenlager bestand von 1942 bis 1945 in Pottenstein. Ungefähr 700 Gefangene mussten damals Sklavenarbeit zum Ausbau der Teufelshöhle und des Schöngrundsees leisten.

Ein weiteres Außenlager war die „Grube Richard“ in Litoměřice, eine unterirdische Fabrik zur Herstellung von Teilen der V-1 und V-2 Rakete. Die Leitung der Grube hatte der Baustab unter Walter Schlempp und dessen Stellvertreter, dem späteren deutschen Bundespräsidenten Heinrich Lübke.

Gefangene[Bearbeiten]

Im Konzentrationslager Flossenbürg waren zwischen 1938 und 1945 insgesamt mindestens 85.000 Personen inhaftiert, jedoch wurde die Dokumentation der Lagerinsassen in den letzten Monaten vor der Befreiung des Lagers durch die 90. Infanterie-Division der U.S. Army am 24. April 1945 nicht mehr geführt.

Nationalitäten[Bearbeiten]

Land Häftlinge
Polen 31.400
Sowjetunion 22.000
Ungarn 11.000
Deutschland 9.097
Frankreich 5.070
Tschechoslowakei 4.263
Italien 3.033
Jugoslawien 1.952
Belgien 849
Österreich 676
Griechenland 486
Niederlande 411
Litauen 267
Lettland 166
Spanien 143
Rumänien 98
Luxemburg 33
Bulgarien 25
Großbritannien 24
Türkei 14
Dänemark 13
Norwegen 12
Albanien 11
Schweiz 11
Arabische Staaten 6
USA 6
Irland 3
Portugal 3
Argentinien 3
Estland 2
Andorra 1
Finnland 1
Chile 1
Kanada 1
China 1
Unbekannter Herkunft 9.000
Gesamt 100.082

Bekannte Häftlinge[Bearbeiten]

Gedenktafel für Wilhelm Canaris im KZ Flossenbürg

Lagerkommandanten und Personal[Bearbeiten]

  • SS-Sturmbannführer Jakob Weiseborn (Mai 1938 bis Jan. 1939)
  • SS-Obersturmbannführer Karl Künstler (Jan. 1939 bis Aug. 1942)
  • Schutzhaftlagerführer SS- Hauptsturmführer Karl Fritzsch (Aug. bis Okt. 1942 in Vertretung)
  • SS-Sturmbannführer Egon Zill (Okt. 1942 bis Apr. 1943) — Gegen Zill erging 1952 Haftbefehl. Er wurde im April 1953 in Hamburg verhaftet. 1955 erging vom Landgericht München II das Urteil: lebenslängliche Haft wegen „Anstiftung zum Mord im KZ Dachau“.
  • SS-Obersturmbannführer Max Koegel (Mai 1942 bis Apr. 1945) — Im Juni 1946 wurde er verhaftet. Während der Haft im Gefängnis Schwabach beging er Suizid.

Ende des Lagers[Bearbeiten]

Im Jahre 1945 bildeten Häftlinge aus Polen, der Sowjetunion, Ungarn und Frankreich die größten nationalen Gruppen. Die lagerinterne „Häftlingsselbstverwaltung“ blieb jedoch in Flossenbürg fast ausnahmslos mehrheitlich in den Händen der „Grünwinkel“. Die Nachkriegsklassifizierung der Konzentrationslager auf Reichsebene, die beispielsweise Dachau, Buchenwald und Sachsenhausen als „politische“ Lager einordnet, Flossenbürg jedoch eher als ein Lager der „Kriminellen“ und „Asozialen“ bezeichnet, rührt wohl in erster Linie aus dem geschilderten Sachverhalt.[4]

Etwa 100.000 Gefangene waren insgesamt in dem Lager. Von ihnen starben mindestens 30.000. Trotz ständiger Lagererweiterungen überstieg die Zahl der Insassen die Aufnahmefähigkeit stets bei weitem. Die Bedingungen im Lager waren unvorstellbar hart. Die schwere Arbeit in den Steinbrüchen und die unzureichende Versorgung der Gefangenen sowie die Grausamkeit der Bewacher kostete viele Häftlinge das Leben. Das KZ Flossenbürg wurde nach 1943 zu einem umfangreichen Netz mit 94 Außenlagern ( siehe Liste der Außenlager des KZ Flossenbürg) in Bayern, Sachsen (v. a. in Dresden) und Böhmen ausgebaut. Ab 1943 wurden die KZ-Gefangenen für die Produktion in Rüstungsbetrieben wie die Universelle-Werke J. C. Müller & Co. sowie zur Produktion von Messerschmitt-Flugzeugen ausgebeutet. Im April 1944 begann für die Häftlinge die „katastrophalste Phase ärztlicher Tätigkeit, ärztlichen Versagens und medizinischer Tötungspraxis“.[5] Der Arzt Heinrich Schmitz führte zahlreiche unnötige Operationen durch, an denen nach Aufzeichnungen eines Häftlingsarztes etwa 250 Häftlinge starben.

Zwar begann die SS am 8. April 1945 mit der Beseitigung von Spuren ihrer Taten im Konzentrationslager. Allerdings wurden noch am Morgen des 9. April 1945 auf ausdrücklichen Befehl Hitlers Bonhoeffer, Canaris, Gehre, Oster und Strünck, am 14. oder 15. April von Rabenau hingerichtet. Am 20. April 1945 befahl der Lagerkommandant Max Koegel einen Todesmarsch zum KZ Dachau. Etwa 1.600 Gefangene blieben zurück, da sie marschunfähig waren. Am 23. April 1945 erreichte die 90. Infanterie-Division der 3. US-Armee die Gemeinde und nahm sie kampflos ein. Von den zurückgebliebenen Gefangenen starben viele in den folgenden Wochen durch die Nachwirkungen der Lagerhaft. Nach Kriegsende wurden über 5.000 Leichen entlang der Routen der Todesmärsche geborgen.

Gedenkstätte Tal des Todes (Sommer 2008)

Nach 1945 wurden im Lager SS-Männer, Flüchtlinge und Vertriebene untergebracht.

Kriegsverbrecherprozesse[Bearbeiten]

Der Flossenbürg-Hauptprozess war ein 1946/47 von der United States Army in der amerikanischen Besatzungszone am Militärgericht in Dachau durchgeführter Kriegsverbrecherprozess. In diesem Prozess waren 52 Personen angeklagt worden. Das Verfahren endete mit 40 Schuldsprüchen. Offiziell wurde der Fall als United States of America vs Friedrich Becker et al. – Case 000-50-46 bezeichnet. Dem Flossenbürg-Hauptverfahren schlossen sich 18 Nebenverfahren mit 42 Angeklagten an, die ebenfalls im Rahmen der Dachauer Prozesse stattfanden. Dabei kam es zu 24 Haftstrafen, davon acht lebenslänglichen Strafen, und sieben Freisprüchen. Es wurden elf Todesurteile ausgesprochen. Sechs Todesurteile wurden vollstreckt.[6]

Gedenkstätte[Bearbeiten]

Gebäudereste[Bearbeiten]

Private Wohnhäuser auf dem KZ-Gelände (Sommer 2008)

1958 wurde auf Teilen des Geländes eine Wohnsiedlung errichtet. Zuvor befanden sich hier die Gefangenenunterkünfte. Die charakteristische Anordnung der Gebäude ist in der Siedlung noch heute erkennbar. Bei dem Terrain handelt es sich um einen Hang, was für ein KZ untypisch war. Auf dem Foto ist links neben dem Kommandanturgebäude die erste Häuserreihe zu sehen. Andere Teile des Lagers wurden nach dem Krieg zeitweise gewerblich genutzt, beispielsweise als Lagerhallen. Auch der Steinbruch wurde nach dem Krieg weiter betrieben.

Im Juni 2006 wurde das Lager mit den Bauten der NS-Zeit (SS-Siedlung und Steinbruch) zum Denkmal erklärt.

Ehrenfriedhof[Bearbeiten]

In den Jahren 1957 bis 1960 wurde ein Ehrenfriedhof für die Opfer des Konzentrationslagers angelegt. Hierhin wurden die Leichen der Häftlinge, die bei den Todesmärschen ermordet wurden und auf Friedhöfen entlang der Marschrouten bestattet wurden, umgebettet. Über 5500 Menschen sind auf dem Ehrenfriedhof beigesetzt.

1995, zum 50. Jahrestag der Befreiung des KZ, wurde der Zustand der Gedenkstätte als reiner Friedhof von den Überlebenden kritisiert. Mit Ausnahme des Krematoriums waren fast alle Spuren des Lagers beseitigt worden, und das ehemalige KZ-Gelände stellte sich als Wohnsiedlung, Gewerbegebiet und Ehrenfriedhof dar.[7]

Ausstellung[Bearbeiten]

Von 2004 bis 2007 wurde in umfangreichen Bauarbeiten das Gebäude der ehemaligen Wäscherei restauriert und eine Dauerausstellung mit dem Titel „Konzentrationslager Flossenbürg 1938–1945“[8] eingerichtet. Auf zwei Etagen werden Themen wie die chronologische Entwicklung des Konzentrationslagers, Einzelschicksale der Häftlinge und Häftlingsgruppen behandelt. Heizzentrale und Häftlingsbad wurden als historisches Raumensemble belassen. Die Eröffnung fand am 22. Juli 2007 statt. 62 Jahre nach der Befreiung verfügt das KZ Flossenbürg nun erstmals über eine Dauerausstellung, die die Gesamtgeschichte des KZ Flossenbürg mit all seinen Außenlagern umfassend dokumentiert. Ausgestellt sind auch Werke u.a. der Künstler Erich Mercker oder Leo Götz, die zwar Ausschnitte aus dem Betrieb des Konzentrationslagers 1941/1942 oder idealisierte Arbeiter zeigen, aber durch Weglassen der dort arbeitenden KZ-Häftlinge die Situation verschleiern. Die Gedenkstätte erhielt 2011 den Bayerischen Museumspreis.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Arbeitsgemeinschaft ehemaliges KZ Flossenbürg e.V. (Hrsg.): Zwangsarbeit; Pahl-Rugenstein, Bonn 2001; ISBN 3-89144-296-3
  • dies.: Gegen das Vergessen; Pahl-Rugenstein, Bonn 2001; ISBN 3-89144-329-3
  • dies.: Kunst und KZ. Künstler im KZ Flossenbürg und seinen Außenlagern; Pahl-Rugenstein, Bonn 2002; ISBN 3-89144-332-3
  • Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.): Der Ort des Terrors. Flossenbürg, Mauthausen und Ravensbrück; Beck, München 2006; Reihe, Band 4.
  • dies.: Dachauer Hefte. Studien und Dokumente zur Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager.
  • dies.: Flossenbürg. Das Konzentrationslager Flossenbürg und seine Außenlager; C. H. Beck, München 2007; ISBN 978-3-406-56229-7
  • Hans Brenner: Der Arbeitseinsatz in den Außenlagern des KZs Flossenbürg. In: Ulrich Herbert, Karin Orth, Hans Brenner (Hrsg.): Die nationalsozialistischen Konzentrationslager, Band 2; Wallstein, Göttingen, 1998; ISBN 3-89244-289-4. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main, 2002; ISBN 3-596-15516-9; S. 682–706.
  • Pascal Cziborra: KZ Flossenbürg. Gedenkbuch der Frauen; Lorbeer Verlag, Bielefeld 2007; ISBN 978-3-938969-03-8
  • ders.: Frauen im KZ. Möglichkeiten und Grenzen der historischen Forschung am Beispiel des KZ Flossenbürg und seiner Außenlager; Lorbeer Verlag, Bielefeld 2010; ISBN 978-3-938969-10-6
  • Peter Heigl: Rundgang durch das KZ Flossenbürg; Lichtung, Viechtach, 1994; ISBN 3-929517-00-0
  • Heinz Heger: Die Männer mit dem rosa Winkel – Der Bericht eines Homosexuellen über seine KZ-Haft von 1939–1945; Merlin, Hamburg 1972, Neuauflage 2001; ISBN 3875362152
  • Rudolf J. Schlaffer: GeRechte Sühne? Das Konzentrationslager Flossenbürg. Möglichkeiten und Grenzen der nationalen und internationalen Strafverfolgung von NS-Verbrechen (= Schriftenreihe Studien zur Zeitgeschichte, Band 21). Kovač, Hamburg 2001, ISBN 3-8300-0192-4.
  • Otto Schwerdt, Mascha Schwerdt-Schneller: Als Gott und die Welt schliefen; Lichtung, Viechtach, 1998; ISBN 3-929517-27-2
  • Fritz Selbmann: Die lange Nacht. Mitteldeutscher Verlag, Halle 1979. (Roman)
  • Toni Siegert: Das Konzentrationslager Flossenbürg. Ein Lager für sogenannte Asoziale und Kriminelle. In: Martin Broszat, Elke Fröhlich (Hrsg.): Bayern in der NS-Zeit, Band 2; Oldenbourg, München, Wien 1979; ISBN 3-486-49371-X; S. 429–492.
  • ders.: „30 000 Tote mahnen“. Die Geschichte des Konzentrationslagers Flossenbürg und seiner 100 Außenlager von 1938 bis 1945; Verlag der Taubald’schen Buchhandlung GmbH, Weiden 1984, 20037; ISBN 3-924783-00-4
  • Jörg Skriebeleit: Erinnerungsort Flossenbürg. Akteure, Zäsuren, Geschichtsbilder; hrsg. von der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, Stiftung Bayerische Gedenkstätten; Wallstein, Göttingen 2009; ISBN 978-3-8353-0540-3.[9]
  • Jack Terry: Jakubs Welt
  • Hildegard Vieregg u. a. (Hrsg.): Begegnungen mit Flossenbürg. Beiträge, Dokumente, Interviews, Zeugnisse Überlebender; Spintler-Verlag, Weiden 1998; ISBN 3-9806324-0-7
  • Hugo Walleitner: Zebra. Ein Tatsachenbericht aus dem Konzentrationslager Flossenbürg; Bad Ischl, Selbstverlag, 1946

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Konzentrationslager Flossenbürg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zwangsarbeit, hrsg. v.d. Arbeitsgemeinschaft ehemaliges KZ Flossenbürg, S. 12–19.
  2. Gerd Vanselow: KZ Hersbruck. Größtes Außenlager von Flossenbürg. Hersbruck 1992
  3. Wiktor Juschtschenko bei der Eröffnung des Museums Flossenbürg, ukrainisch
  4. Gegen das Vergessen, hrsg. v. d. Arbeitsgemeinschaft ehemaliges KZ Flossenbürg, S. 10.
  5. Toni Siegert: Flossenbürg, S. 472.
  6. Vgl. Robert Sigel: Im Interesse der Gerechtigkeit. Die Dachauer Kriegsverbrecherprozesse 1945–48. Frankfurt am Main 1992, S. 107f.
    Flossenbürg -Hauptprozess: Review and Recommendations of the Deputy Judge Advocate for War Crimes: United States of America v. Friedrich Becker et al. – Case 000-50-46, 21. Mai 1947
  7. Gedenkstätte Flossenbürg, Geleitwort
  8. Homepage der Ausstellung der Gedenkstätte Flossenbürg.
  9. Vgl. Cornelia Siebeck: Rezension zu: Skriebeleit, Jörg: Erinnerungsort Flossenbürg. Akteure, Zäsuren, Geschichtsbilder. Göttingen 2009. In: H-Soz-u-Kult, 5. März 2010.