Kaçanik

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Kaçanik/Kaçaniku1
Kačanik/Качаник2
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Kaçanik (Kosovo)
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Basisdaten
Staat: Kosovo
Gemeinde: Kaçanik (Kačanik)
Koordinaten: 42° 14′ N, 21° 16′ O42.232521.268888888889Koordinaten: 42° 13′ 57″ N, 21° 16′ 8″ O
Fläche: 306 km²
Einwohner: 53.000 (2003)
Bevölkerungsdichte: 173 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+381) 0290
Postleitzahl: 71000
Struktur und Verwaltung
Gemeindeart: Großgemeinde
Bürgermeister: Besim Ilazi (PDK)
Webpräsenz:
1 albanisch (unbestimmte / bestimmte Form),
2 serbisch (lateinische / kyrillische Schreibweise)
Großgemeinde innerhalb Kosovos

Kaçanik (albanisch auch Kaçaniku, serbisch Качаник/Kačanik) ist eine Stadt im südöstlichen Kosovo sowie die zugehörige Großgemeinde.

Geographie[Bearbeiten]

Kaçanik liegt im südlichen Teil des Kosovos und grenzt im Norden an Ferizaj, im Nordosten an Vitia, im Westen an Štrpce und im Süden an Han i Elezit, welches früher ein Teil der Gemeinde Kaçanik war. Die Grenzlänge zur Republik Mazedonien beträgt 11,42 km.

Grenzlängen der Nachbargemeinden

Gemeinden Länge in km
Ferizaj 20,05
Vitia 27,10
Mazedonien (Südost) 6,62
Han i Elezit 23,34
Mazedonien (Südwest) 11,42
Štrpce 12,88
Gesamt 101,41

Geschichte[Bearbeiten]

Als Gründer der Stadt gilt Koxha Sinan Pasha im 16. Jahrhundert. Die Stadt war bis 1891 Teil des Sandschak Skopje, im Vilâyet Kosovo. Koxha Sinan Pasha baute eine Moschee, die heute noch vorhanden ist; eine Schule; zwei Gasthäuser; einen Hamam; eine Burg und mehrere Mühlen am Fluss Lepenc.

Erste Beweise für die Existenz von Siedlungen fand man in den 1980er Jahren, dabei stieß man beim Bau eines Einkaufszentrums auf ein Grab mit einer Inschrift aus dem II. Jahrhundert. Der Fund befindet sich jetzt im Kulturhaus der Stadt.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Großgemeinde Kaçanik umfasst 31 Ortschaften und hat 33.409 Einwohner (Stand: 2011).[1]

Orte[Bearbeiten]

Hauptartikel: Liste der Orte in Kaçanik

Verkehr[Bearbeiten]

Kaçanik befindet sich 50 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Priština an dessen Straßenverbindung nach Skopje. Die Stadt besitzt zudem einen Bahnhof an der Nord-Süd-Hauptverbindung der Trainkos von Fushë Kosova nach Thessaloniki (Baujahr 1879), diese macht Kaçanik zu einem wichtigen Durchgangsbahnhof.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kaçanik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Interaktive Tabelle und Karte zur Volkszählung 2011. Statistikagentur des Kosovo, abgerufen am 17. Juni 2014 (albanisch).