Kabel BW

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Kabel BW GmbH[1]
Logo
Rechtsform GmbH
Gründung 2001
Sitz Heidelberg, Deutschland
Leitung Lutz Schüler, Vorsitzender der Geschäftsführung
Mitarbeiter 850 (2011)[2]
Umsatz 606,6 Mio. EUR (2011)[3]
Branche Kabelnetzbetreiber
Produkte Bezahlfernsehen, Mobilfunk, Internet und TelekommunikationVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.kabelbw.de
Verwaltungsgebäude in Heidelberg

Die Kabel BW GmbH mit Sitz in Heidelberg war bis zur Fusion mit Unitymedia zur Unitymedia KabelBW GmbH der größte Kabelnetzbetreiber im Bundesland Baden-Württemberg und war zum weit überwiegenden Teil aus der Veräußerung des lokalen Bestandsnetzes der Deutschen Telekom im Juli 2003 entstanden.

Am 15. Dezember 2011 genehmigte das Bundeskartellamt die Übernahme von Kabel BW durch Liberty Global. Die beiden Unternehmen Kabel BW und Unitymedia fusionierten zum 1. Juli 2012 zu Unitymedia Kabel BW.[4][5][6][7][8][9]. Die Marke Kabel BW und eine operative Gesellschaft mit dem Namen „Kabel BW GmbH“[10] bleiben jedoch vorerst weiter bestehen.[11] Am 14. August 2013 hat das Oberlandesgericht Düsseldorf die Fusion der beiden Unternehmen gestoppt.[12][13]

Geschichte[Bearbeiten]

Anfang der 1980er-Jahre wurde das Breitbandkabelnetz in Deutschland von der Deutschen Bundespost aufgebaut und betrieben. Im Januar 1999 wurde der Infrastrukturbereich Breitbandkabelnetze in die neu gegründete Gesellschaft Kabel Deutschland GmbH ausgegliedert[14] und später in neun eigenständige Regionalgesellschaften aufgeteilt, um diese einzeln an Investoren zu verkaufen.

Im Januar 2001 erwarb die Callahan Associates einen 55-prozentigen Anteil der Kabel BW.[14] Im September 2001 wurde Kabel BW von Private Equity Gesellschaften übernommen: Im Wesentlichen handelte es sich dabei um Blackstone Group, Caisse de dépôt et placement du Québec und Bank of America Equity Partners und weitere kleinere PE Gesellschaften. Die Deutsche Telekom behielt bis Anfang 2003 noch einen Anteil von 40 % an der Gesellschaft.[15] Im Frühjahr 2004 sollte Kabel BW an die Eigentümer der Gesellschaft von Kabel Deutschland verkauft werden, doch wurde dieses vom Bundeskartellamt untersagt.[16] 2005 übernahm die US-amerikanische Blackstone Group die kompletten Anteile an der Kabel BW. Im Juni 2006 verkaufte Blackstone das Unternehmen zu 100 % und für 1,3 Milliarden Euro an die schwedische Investorengruppe EQT Partners. Die bisherigen Geschäftsführer Georg Hofer (CEO) und Gerhard Bickmann verließen im November 2006 bzw. im Jahr 2008 Kabel BW. Nachfolger Hofers wurde der bisherige Aufsichtsrat und ehemalige E-Plus-Chef und Arcor-Vorstand Klaus Thiemann, der im Frühjahr 2009 den CEO Posten wiederum abgab.

Die Gesellschaft hat zahlreiche isolierte Kabelnetze in Baden-Württemberg aufgekauft, darunter von EnBW die DiTRA (Dezember 2003) und von Tele Columbus die baden-württembergischen Tochterunternehmen KFS, Kabel Plus, Tele Columbus Südwest, RKS Südwest (August 2006)[17] sowie weitere verbliebene Inselnetze (August 2010).

Im März 2011 einigte sich die schwedische EQT mit der US-amerikanischen Liberty Global über einen Verkauf von Kabel BW. Laut Liberty Global wurde eine Summe von 3,16 Milliarden Euro gezahlt. Des Weiteren kommt es zu einer Umschuldung der bestehenden Verbindlichkeiten in Höhe von 2,25 Milliarden Euro und somit zu einer Rekapitalisierung. Liberty Global verfügt mit Unitymedia bereits über Netze in Hessen und Nordrhein-Westfalen.[18] Das Bundeskartellamt stimmte der Übernahme am 15. Dezember 2011 unter Auflagen zu,[19] so soll das Unternehmen künftig z.B. auch im Bereich von Unitymedia auf die Verschlüsselung digitaler TV-Programme verzichten.[20]

Im Geschäftsjahr 2011 beschäftigte die Kabel BW GmbH rund 850 Mitarbeiter. Im selben Zeitraum wurde ein Umsatz in Höhe von 606,6 Millionen Euro erzielt. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben rund 2,4 Millionen Kabelkunden.

Kabel BW forcierte den Ausbau des Kabelinternet- und Kabeltelefonie-Geschäfts. Diese Dienste wurden Ende November 2011 von 800.000 Kunden in Anspruch genommen. Die Netzmodernisierung wurde Ende 2009 abgeschlossen, sodass Internet- und Telefonie-Angebote in fast allen der an das Kabelnetz angeschlossenen Haushalte verfügbar sind.

Geschäftsführung[Bearbeiten]

  • Lutz Schüler, Vorsitzender der Geschäftsführung, sowie Vorsitzender der Geschäftsführung bei Unitymedia am Hauptsitz in Köln
  • Dr. Herbert Leifker, Geschäftsführer und Chief Commercial Officer
  • Jens Müller, Senior Vice President Finance Operations und Co-CFO
  • Jon Garrison, Senior Vice President Accounting und Co-CFO

Digitalisierung[Bearbeiten]

Seit dem Jahr 2003 hat Kabel BW das Kabelnetz in Baden-Württemberg rückkanalfähig mit einer von 470 auf 862 MHz erhöhten Bandbreite flächendeckend ausgebaut. Durch diese höhere Bandbreite werden zusätzliche Kapazitäten für digitale Fernsehkanäle in SD und HD Bildauflösungen und für weitere digitale Zusatzdienste geschaffen. Durch den Rückkanal sind über das Fernsehkabel breitbandige Internet(upload)- und Telefonverbindungen auf VoIP-Basis (je nach Tarif und Endgerät für bis zu drei parallele Gespräche[21] – nur Sprachdienste via G.711, keine Datendienste[22][23]) möglich, sogenanntes Triple Play.

Verfügbarkeit[Bearbeiten]

Kabel BW betreibt in Baden-Württemberg 20 Netzzentren / Netzzentralen in den Städten: Aalen, Bad Mergentheim, Böblingen, Freiburg im Breisgau, Göppingen, Heilbronn, Horb am Neckar, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Mannheim, Offenburg, Pforzheim, Ravensburg, Reutlingen, Sigmaringen, Singen (Hohentwiel), Stuttgart, Ulm, Villingen-Schwenningen

Alle Netzzentren sind über Glasfaser angebunden und versorgen Baden-Württemberg fast flächendeckend mit Kabel Internet, Telefon, TV und Radio. Die modernisierten Gebiete umfassen jeweils auch kleine Kommunen in ländlichen Bereichen.

Nach dem Eigentümerwechsel 2006 mit der schwedischen EQT-Gruppe als neuem Investor hat Kabel BW angekündigt, den Modernisierungskurs zu verstärken und Ende 2008 allen Kabelhaushalten in Baden-Württemberg Triple-Play anbieten zu können.

Kabel BW hat bis Ende 2011 das Netz für 3,73 ihrer 3,77 Millionen Kabelhaushalte in Baden-Württemberg aufgerüstet.[24] Damit werden rund 99 Prozent der von Kabel BW erschlossenen Haushalte über moderne Glasfaserverteilnetze versorgt. Nicht modernisiert sind nur noch wenige dezentrale Netze.[25]

Mit einem Ausbau in bisher nicht mit einem Kabel-Teilnehmernetz erschlossenen Gebieten ist nach verbreiteter Auffassung auch mittelfristig jedoch allenfalls in Einzelfällen, etwa bei Baulanderschließungen, zu rechnen. Damit bleiben einige Orte und Gemeinden im ländlichen Raum oder in topografisch ungünstig gelegenen Regionen auf längere Sicht unversorgt.[26]

Seit 2010 verlegt Kabel BW ausschließlich in allen zu erschließenden Neubaugebieten Glasfaser bis ins Haus / Gebäude. Dieser direkte Glasfaser-Anschluss wird als Fibre To The Building (FTTB) bezeichnet. Des Weiteren verlegt Kabel BW auch für den zukünftigen Netzausbau ausschließlich Glasfaserkabel, um die Leistungsfähigkeit des Netzes und den technischen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz zu erhöhen.

Breitband-Internetzugang[Bearbeiten]

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In Baden-Württemberg vermarktet Kabel BW in seinem Kabelnetz die Breitband-Internet- und Telefonie-Tarifpakete:

Produkt Downstream (in Mbit/s) Upstream (in Mbit/s) Eigenschaften
Internet 10 010 1 nur Internet-Flatrate
Internet 50 050 2,5 nur Internet-Flatrate
Internet 100 100 5 nur Internet-Flatrate
2play SMART 010 1 Internet- und Festnetztelefonie-Flatrate; ein Telefonanschluss nutzbar
2play PLUS 100 100 2,5 Internet- und Festnetztelefonie-Flatrate; ein Telefonanschluss nutzbar
2play PREMIUM 150 150 5 Internet- und Festnetztelefonie-Flatrate; ein Telefonanschluss nutzbar
3play SMART 50 050 2,5 Internet- und Festnetztelefonie-Flatrate; ein Telefonanschluss nutzbar; Abo-TV-Paket enthalten
3play PLUS 100 100 2,5 Internet- und Festnetztelefonie-Flatrate; ein Telefonanschluss nutzbar; HD-Abo-TV-Paket enthalten
3play PREMIUM 150 150 5 Internet- und Festnetztelefonie-Flatrate; ein Telefonanschluss nutzbar; HD-Abo-TV-Paket enthalten

Die Zahl der Internet- und Telefonkunden ist seit Einführung der Dienste von 110.000 Kunden Ende 2006 auf 664.000 Kunden Ende 2010 angestiegen.

Video-on-Demand[Bearbeiten]

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Seit dem 6. Dezember 2010 gibt es eine eigene Videothek.[27] Hierfür wird ein Receiver mit einer Smartcard von KabelBW benötigt, der mit dem Internet verbunden sein muss. Die Videos werden verschlüsselt über das Kabelnetz ausgestrahlt und werden vom Receiver entschlüsselt, wodurch keine Pufferung nötig ist und das Video sofort startet. Innerhalb von 24 Stunden können die Videos beliebig pausiert bzw. vor- und zurück-gespult werden. Angeboten werden aktuelle Filme und Serien, sowohl in Standard-Auflösung als auch, wenn verfügbar, in HD. Zudem sind auch 3D-Angebote geplant.[28]

Fernsehprogramme[Bearbeiten]

Analoge Fernsehprogramme[Bearbeiten]

Das Erste, ZDF, Südwest BW, Bayerisches Fernsehen, NDR Fernsehen, WDR Fernsehen, RTL, Sat.1, ProSieben, kabel eins, RTL II, VOX, Sport 1, Eurosport, Super RTL, Das Vierte, DMAX, N24, n-tv, KiKA, 3sat, Phoenix, ARTE, VIVA, sixx, HSE24, QVC, Channel 21, sonnenklar TV, CNN International, BBC World und BW Family.tv.

Regional sind auch folgende Fernsehprogramme empfangbar:

Regio TV Bodensee, Regio TV Schwaben, Regio TV Stuttgart, Filstalwelle, Baden TV, RTF.1 Neckar Alb, Rhein-Neckar Fernsehen, Tele 5, TV Südbaden, L-TV, hr-fernsehen, MDR Fernsehen, DMAX, Nick/Comedy Central Deutschland, Deluxe Music, Servus TV, 1-2-3.tv, welcom.e, TV5 Europe, ORF eins, ORF 2, BBC World, euronews, TF1, France 3, SRF 1 und SRF zwei.

Digitale Fernsehprogramme[Bearbeiten]

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In Gebieten, in denen das digitale Netz modernisiert ist, sind zurzeit über 650 Programme digital empfangbar, darunter auch fremdsprachige Sender und Regionalsender, sowie die Schweizer Programme SRF 1 und SRF zwei (Zweikanalton aktiv, viele Sendungen in Originalsprache Englisch) und das französische Program TF1. Im Gegensatz zu anderen Kabelanbietern sind die Programme nicht grundverschlüsselt.

Die Sender der ProSiebenSat.1 Media-Gruppe (u. a. ProSieben, Sat.1, kabel eins und N24) werden digital und unverschlüsselt im gesamten Netz der Kabel BW eingespeist. Eine entsprechende Vereinbarung über die Einspeisung im gesamten Netz wurde am 6. Februar 2006 unterzeichnet, die flächendeckende Einspeisung sollte ursprünglich im 1. Quartal erfolgen. Kabel BW war nach eigenen Angaben zuversichtlich, bis zur Fußball-WM 2006 eine Lösung gefunden zu haben. Kurz vor der WM wurde der Termin dann nochmals revidiert und auf „unmittelbar nach der WM“ festgesetzt. Seit 26. Juli 2006 stehen die Sender nun überall zur Verfügung. Kabel BW führte dazu eine Umbelegungsaktion im analogen wie auch digitalen Bereich durch, unter anderem wurden dazu einige analoge Kanäle abgeschaltet und viele digitale Kanäle auf die Modulationsart QAM256 umgestellt. In Zukunft werden alle digitalen Sender nur noch in dieser Modulationsart übertragen. Aufgrund ihrer erhöhten Störanfälligkeit kann es schneller zu Empfangsproblemen, insbesondere im Bereich noch nicht modernisierter Empfangsanlagen führen.

In optimierten und modernisierten Regionen sind seit Mitte Januar 2006 auch wieder die Ende 2005 aus dem Paket ZDFvision entfernten Sender Eurosport und EuroNews zu empfangen. Die österreichischen Sender des ORF werden seit dem 8. Februar 2007 nicht mehr digital eingespeist, da der ORF die bis dahin stillschweigend geduldete landesweite Einspeisung untersagt hat und Kabel BW die nach wie vor mögliche, ausschließlich regionale digitale Einspeisung in grenznahen Gebieten ablehnt. Seit Ende Mai ist stattdessen der Sender ORF 2 Europe in den ausgebauten Kabelnetzen zu empfangen.

HDTV[Bearbeiten]

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Seit 2004 werden mit Euro1080/HD1 und seit 2005 mit HD-Hit (seit April 2007 umbenannt in Campus TV) zwei HDTV-Fernsehsender im MPEG-2-Modus im digitalen Kabel in Baden-Württemberg verbreitet. Euro1080/HD1 wird inzwischen nicht mehr verbreitet. Mit Sky hat Kabel BW die Einspeisung der meisten HD-Kanäle (MPEG-4-Modus) vereinbart. Seit Mitte Mai werden nun fast alle HDTV-Kanäle im ausgebauten Kabelnetz eingespeist. Darunter sind fast alle HD Sender des Sky HD Pakets mit Ausnahme von Sky Action HD, ESPN America HD, Sky Select HD und BlueMovie HD zu empfangen. Als einziger deutscher Kabelnetzbetreiber speist man seit Oktober 2010 zudem den neue Sender Sky 3D ein. Seit Ende Mai sind HDTV-fähige Set-Top-Boxen mit MPEG-4/H.264 für Kabel auf dem Markt. Seit Anfang Juni war auch der Mannheimer HDTV-Sender Anixe HD in modernisierten Gebieten zu empfangen, wird jedoch seit November 2012 wegen nicht mehr eingehaltenen Vertragsbedingungen nicht mehr eingespeist. Seit Juli 2011 bietet man in dem verschlüsselten und kostenpflichtigen Paket MeinTV HD Plus die bisher ausschließlich über Satellit empfangbaren Sender RTL HD, VOX HD und RTL2 HD an. Für die Freischaltung der Sender wird eine Servicepauschale in Höhe von 3,90 € pro Monat fällig. Ebenfalls in das Paket integriert wurde der zuvor frei empfangbare Sender Sport 1 HD. Für Abonnenten der PayTV Pakete MeinTV HD und MeinTV HD Komplett sind die Programme von MeinTV HD Plus ohne weitere Kosten freigeschaltet. Am 15. August 2011 wurden auch die HDTV-Angebote der ProSiebenSat.1 Media AG in das Paket integriert. Ebenso wie bei der Satelliten-Plattform HD+ unterliegen die HDTV-Kanäle der RTL Gruppe diversen Einschränkungen, was das Aufzeichnen und zeitversetzte Sehen der Kanäle angeht. Die HDTV-Sender der Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten können mit Ausnahme von Das Erste und ZDF nicht empfangen werden. [2]

Bezahlfernsehen[Bearbeiten]

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Neben den Paketen von Sky Deutschland bietet Kabel BW seit September 2010 verschiedene eigene Pay-TV-Pakete unter dem Namen Mein TV an. Sie ersetzen die von Kabel Deutschland übernommenen Pakete Kabel Digital HOME und Kabel Digital International, sowie die eigenen PayTV-Pakete Männerpaket und Clever Kids, die nur noch für Bestandskunden verfügbar sind. Mein TV wird inzwischen ebenfalls nicht mehr vermarktet. Aktuell gibt es folgende Pay-TV-Pakete[29][30]:

Paketname Sender Paketname Sender
(Grundpaket) (normaler Kabelanschluss) + HD Option RTL HD, RTL 2 HD, Super RTL HD, VOX HD, Sat.1 HD, ProSieben HD, Kabel eins HD, sixx HD, Sport 1 HD, DMAX HD
Digital TV Highlights Animal Planet, AXN, The Biography Channel, Cartoon Network, Discovery Channel, FOX, History, Kabel eins classics, Kinowelt TV, National Geographic Channel, ProSieben Fun, RTL Crime, TNT Serie, TNT Film, Music Choice + HD Option FOX HD, Kinowelt TV HD, National Geographic Channel HD, ProSieben Fun HD, RTL Crime HD, TNT Film HD, TNT Serie HD
Digital TV Allstars 13th Street Universal, Animax, Auto motor und sport tv, Baby TV, Bon Gusto, Boomerang, Classica, Deutsches Wetter Fernsehen, Disney Junior, Disney XD, Eurosport 2, Extreme Sports, Glitz*, Gute Laune TV, Kids Co, Lust Pur, Motors TV, MTV, MTV Music, MTV Rocks, Nautical Channel, Nick Jr., RTL Passion, Penthouse, Planet, RCK, Romance TV, RTL Living, Sat.1 emotions, Silverline, Spiegel TV Wissen, Sport 1+, Sportdigital, Syfy, travel Channel, VH1 Classic, YFE + HD Option Bon GustoHD, Syfy HD, Sport 1+ HD, Classica HD, Planet HD, Romance TV HD, Glitz* HD, RTL Passion HD, RTL Living HD

In den Paketen sind auch die Sender aus den darüberstehenden Paketen enthalten.

Außerdem gibt es auch internationales Pay-TV in Türkisch, Griechisch, Spanisch, Portugiesisch, Polnisch, Italienisch, Englisch, Russisch,Bosnisch, Serbisch, Albanisch, Kroatisch, Arabisch und Französisch.

Klagen[Bearbeiten]

Klage gegen DVB-T[Bearbeiten]

Gemeinsam mit dem Kabelverband ANGA hat Kabel BW gegen die Subventionierung von DVB-T durch einige Landesmedienanstalten in Deutschland vor der EU-Kommission Beschwerde eingelegt (2006). Die EU-Wettbewerbskommission gab der Beschwerde gegen die Förderpraxis recht und forderte die Medienanstalt Berlin-Brandenburg auf, die an die Privatsender gezahlten Förderentgelte umgehend wieder einzufordern. Dagegen hat die Medienanstalt Klage eingereicht, ein Urteil wurde noch nicht gesprochen (10/2006). Kritiker der Beschwerde verweisen auf die erhebliche öffentliche Förderung beim Aufbau des Kabelfernsehnetzes und den eher vorhandenen Ergänzungscharakter des terrestrischen Überallfernsehens für Zweit- und Drittgeräte und portablen Empfang, da weder die mit Digitalkabel angebotene Programmvielfalt noch Triple-Play-Angebote darüber realisierbar seien und somit DVB-T nur in wenigen Fällen eine Gefahr für Kabelnetzbetreiber darstelle.

Gleichzeitig ist noch eine Beschwerde von Kabel BW bei der Wettbewerbskommission in Brüssel anhängig, die sich gegen den Aufbau der digitalen terrestrischen Infrastruktur mit Rundfunkgebühren und damit öffentlichen Geldern wendet. Dem ist allerdings das Interesse des Staates an einer weitreichenden Grundversorgung der Bevölkerung mit dem öffentlich-rechtlichen Programmangebot unabhängig von privaten Monopolanbietern wie den Kabelgesellschaften mit ihren örtlichen Netzmonopolen oder dem den deutschen Satellitenfernseh-Markt beherrschenden Anbieter SES Astra (siehe auch dessen Bestrebungen zur kostenpflichtigen Grundverschlüsselung via Entavio) entgegenzuhalten.

Klage gegen Kabel BW[Bearbeiten]

Mitte 2007 verlor Kabel BW die Klage der Deutschen Telekom und musste daraufhin ihren damaligen Slogan Die Nummer 1 in Baden Württemberg zurücknehmen. Kabel BW trug seit Ende 2007 den neuen Slogan Einfach Clever.

Im Zuge des Relaunchs am 1. Oktober 2012 wurde der Slogan Einfach Clever ersatzlos abgelegt.

Logos[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. https://www.kabelbw.de/kabelbw/cms/service/Impressum/impressum.html
  2. http://www.frankenraster.de/index.php/frankenraster/Branchen/Industrie/Anwenderbericht-der-Kabel-BW
  3. http://www.umkbw.de/content/dam/umkbw-de/doc/110302_Kabel_BW_waechst_2010_deutlich_bei_Umsatz_und_Ertrag.pdf
  4. http://winfuture.de/news,67232.html
  5. http://www.digitalfernsehen.de/Fuehrungsteam-nach-Fusion-von-Kabel-BW-und-Unitymedia-steht.77766.0.html
  6. http://www.digitalfernsehen.de/Unitymedia-vollzieht-Kehrtwende-bei-Grundverschluesselung.77831.0.html
  7. http://www.kabelbw.de/kabelbw/cms/Unternehmen/Geschaeftskunden/Kartellamt_Zusagen/
  8. http://www.onlinekosten.de/news/artikel/48078/0/Unitymedia-Chef-Produktrelaunch-auch-bei-Kabel-BW
  9. http://www.dwdl.de/nachrichten/36569/vollzug_unitymedia_und_kabel_bw_sind_nun_eins/
  10. http://www.umkbw.de/investor-relations/company/corporate_structure/
  11. http://www.umkbw.de/content/dam/umkbw-de/doc/120702_Pressemitteilung_Unitymedia_KabelBW.pdf
  12. Gericht stoppt Übernahme von Kabel BW
  13. Gericht stoppt Übernahme von KabelBW durch Unitymedia Artikel vom 14. August 2013 der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Internet)
  14. a b Telekom versilbert Kabelnetz in Baden-Württemberg, heise online, 18. Mai 2000, 15:37; Abruf: 30. November 2008, 12:19 MEZ
  15. Meldung bei Heise.de
  16. Meldung von Heise.de
  17. http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kabel-BW-darf-mit-Tele-Columbus-Baden-Wuerttemberg-fusionieren-174201.html
  18. http://www.lgi.com/PDF/KBW_Press_Release_Final_2.pdf
  19. Bundeskartellamt: [1]
  20. http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/wirtschaft/kabel-bw-wird-amerikanisch-x1x--53559280.html
  21. http://www.kabelbwbusiness.de/produkte-internet-telefon.html
  22. Telefonpreisliste - Preise für Telefonverbindungen, Tarifoptionen sowie Serviceentgelte
  23. Läuft bei KabelBW (ISDN) die FRITZ!Card ISDN am internen S0 Bus der Telefonanlage?
  24. http://www.umkbw.de/content/dam/umkbw-de/doc/KBW2011ANNUALREPORT.pdf
  25. Dezentrale Netze – dvbcentral.de Abgerufen am 3. März 2013
  26. teltarif.de, 26. Dezember 2007: Kabel vs. DSL auf dem flachen Land: "Wer ist hier Gefahr für wen?"
  27. Kabel BW mit echtem Video on Demand, heise online vom 6. Dezember 2010
  28. Kabel BW: Video on Demand wird angenommen, Digitalfernsehen.de vom 4. Mai 2011
  29. http://www.unitymedia-kabelbw-helpdesk.de/tv/bw-pay-tv-sd.html
  30. http://www.unitymedia-kabelbw-helpdesk.de/tv/bw-pay-tv-hd.html