Kahl am Main

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Kahl a.Main
Kahl am Main
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kahl a.Main hervorgehoben
50.0680555555569.0066666666667110Koordinaten: 50° 4′ N, 9° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Aschaffenburg
Höhe: 110 m ü. NHN
Fläche: 10,63 km²
Einwohner: 7365 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 693 Einwohner je km²
Postleitzahl: 63796
Vorwahl: 06188
Kfz-Kennzeichen: AB, ALZ
Gemeindeschlüssel: 09 6 71 134
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Aschaffenburger Straße 1
63796 Kahl a.Main
Webpräsenz: www.kahl-main.de
Bürgermeister: Jürgen Seitz (SPD)
Lage der Gemeinde Kahl a.Main im Landkreis Aschaffenburg
Alzenau Kahl am Main Karlstein am Main Kleinostheim Stockstadt am Main Großostheim Mainaschaff Mömbris Johannesberg (Bayern) Glattbach Wiesener Forst Forst Hain im Spessart Geiselbacher Forst Huckelheimer Wald Heinrichsthaler Forst Heinrichsthaler Forst Waldaschaffer Forst Schöllkrippener Forst Sailaufer Forst Rohrbrunner Forst Rothenbucher Forst Dammbach Dammbach Goldbach (Unterfranken) Geiselbach Westerngrund Schöllkrippen Kleinkahl Wiesen (Unterfranken) Krombach (Unterfranken) Sommerkahl Blankenbach Hösbach Sailauf Haibach (Unterfranken) Heigenbrücken Heinrichsthal Laufach Weibersbrunn Rothenbuch Waldaschaff Bessenbach Mespelbrunn Heimbuchenthal Dammbach Weibersbrunn Aschaffenburg Hessen Landkreis Miltenberg Landkreis Main-SpessartKarte
Über dieses Bild
Gemeindegebiet mit Ortsteilen von Kahl am Main

Kahl am Main (amtlich: Kahl a. Main) ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg rund 30 Kilometer östlich von Frankfurt am Main.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Kahl am Main liegt 107 Meter über dem Meeresspiegel und hat an der Kahlmündung die tiefst­gelegene Stelle in Bayern. Es liegt an der Landesgrenze zu Hessen und verkehrsgünstig zwischen Aschaffenburg und Hanau (Main-Kinzig-Kreis).

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Kahl am Main hat zwei amtlich benannte Ortsteile[2]:

Es gibt nur die Gemarkung Kahl am Main.

Die ausgegangene Ortschaft Prischoß befand sich teilweise auf dem heutigen Gebiet der Gemeinde Kahl am Main.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Stadt
Hanau
Gemeinde
Rodenbach
Gemeinde
Großkrotzenburg
Nachbargemeinden Stadt
Alzenau
Stadt
Seligenstadt
Gemeinde Karlstein am Main

Name[Bearbeiten]

Etymologie[Bearbeiten]

Ihren Namen hat die Gemeinde vom gleichnamigen Fluss Kahl[3], der auf der Gemarkung dem Main zufließt. Der Zusatz am Main unterschied das Dorf von den naheliegenden Orten Kahl und Kahl im Grunde, welche heute die Namen Groß- und Kleinkahl tragen.

Frühere Schreibweisen[Bearbeiten]

Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:[3]

  • 1282 Calde
  • 1288 Kalda
  • 1371 Kalde
  • 1379 Cal
  • 1625 Kahl
  • 1743 Kaal
  • 1805 Kahl
  • 1867 Kahl am Main

Geschichte[Bearbeiten]

Urgeschichte[Bearbeiten]

Erste Besiedlungen in der Gemarkung des heutigen Ortes Kahl sind archäologisch für die Jungsteinzeit nachgewiesen.

Mittelalter[Bearbeiten]

Die älteste erhaltene Erwähnung des Ortes stammt aus einer Urkunde aus dem Jahr 1282. Damals wurde Dorf als „Calde“ bezeichnet. Im Mittelalter gehörte Kahl zum Gericht Hörstein, das wiederum Teil des Freigerichts Alzenau war. Das Freigericht war zwar reichsunmittelbar, aber das Reich verpfändete oder vergab das Gebiet immer wieder. So wechselten die Landesherren, zu denen die Herren und späteren Grafen von Hanau, die Herren von Randenburg und die Herren von Eppstein zählten.

Neuzeit[Bearbeiten]

1500 belehnte der römisch-deutsche König Maximilian I. den Erzbischof von Mainz und den Grafen von Hanau-Münzenberg gemeinsam mit dem Freigericht, das sie als Kondominat verwalteten. Da im Freigericht auch zur Zeit des Kondominats die kirchliche Jurisdiktion bei den Erzbischöfen von Mainz verblieb, konnte sich die Reformation – im Gegensatz zur Grafschaft Hanau-Münzenberg – hier nicht durchsetzen. Kahl blieb römisch-katholisch. 1609 fiel Kahl an Kurmainz.

Der Reichsdeputationshauptschluss des Jahres 1803 schlug Kahl der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt zu, die es aber nur 13 Jahre behielt. 1816 trat das nunmehrige Großherzogtum Hessen das Amt an das Königreich Bayern ab. Seitdem ist Kahl bayrisch.

Am 1. Juli 1862 wurde das Bezirksamt Alzenau gebildet, auf dessen Verwaltungsgebiet Kahl lag. 1939 wurde wie überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt. Kahl war nun eine der 42 Gemeinden im Landkreis Alzenau in Unterfranken (Kfz-Kennzeichen ALZ). Mit Auflösung des Landkreises Alzenau im Jahre 1972 kam Kahl in den neu gebildeten Landkreis Aschaffenburg (Kfz-Kennzeichen AB).

Bevölkerung[Bearbeiten]

Kahls Bevölkerungswachstum liegt zwischen -0,1 % bis 0,1 %.

Politik[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2008[4]
Wahlbeteiligung: 55,2 %
 %
50
40
30
20
10
0
41,5 %
28,4 %
18,4 %
11,7 %

Gemeinderat[Bearbeiten]

Kahler Sandhase

Der Gemeinderat von Kahl am Main hat 21 Mitglieder einschließlich des hauptamtlichen Bürgermeisters.

CSU SPD FWG GRÜNE Gesamt
2008 9 7 2 3 21 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung
Schräglinks geteilt durch einen silbernen Wellenbalken; oben in Blau ein laufender silberner Hase, unten in Rot ein halbes silbernes Rad

Wappengeschichte
Die Gemeinde Kahl liegt an einer Mainschleife, worauf der silberne Wellenbalken im Wappen hinweist. Der Flussname ist auch ein Bestandteil des Ortsnamens. Die Farben Silber und Rot und das halbe Rad erinnern an die einstige Herrschaft des Mainzer Kurstaats in der Gemeinde. Der silberne Hase erinnert an den Spitznamen der Kahler Bürger, die auch „Sandhasen“ oder “Sandbauern“ genannt wurden, weil die landwirtschaftlichen Erträge, wegen des sandigen Bodens im Gemeindegebiet, immer geringer waren als in anderen Gemeinden am Main. Seit 1816 gehört der Ort zu Bayern, worauf die Farben Silber und Blau hinweisen.
Das Wappen wird seit dem 19. Juli 1960 geführt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Frankreich Villefontaine, Frankreich seit 1981
UngarnUngarn Budakalász, Ungarn seit 1998
Deutschland St. Ingbert-Rohrbach, Deutschland (1968 bis 1970)

Städtefreundschaft:

Österreich Leutasch, Österreich seit 1957

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Vereinsleben[Bearbeiten]

Ein umfangreiches Angebot an Freizeitaktivitäten durch örtliche Vereine gibt Jung und Alt die Möglichkeit, sich in verschiedenster Weise zu betätigen, in kirchlichen Gruppierungen, Musik- und Gesangsvereinen, Sportvereinen und Hilfsorganisationen wie Freiwillige Feuerwehr Kahl und Rotes Kreuz Kahl. Als Dachgemeinschaft, der viele der örtlichen Vereine angeschlossen sind, fungiert die Vereinsgemeinschaft Kahl unter anderem als Ausrichter der jährlichen Kerb.

Bauwerke[Bearbeiten]

Rathaus und Wasserturm
Fachwerkhaus
Backes
  • Barockschloss Emmerichshofen an der Staatsstraße 2305 Richtung Schöllkrippen, erbaut 1768 von Freiherr von Bentzel-Sternau.
  • Katholische Pfarrkirche Sankt Margareta im neobarocken Stil aus rotem Bruchsandstein. Erste Erwähnung einer Kirche an dieser Stelle im Jahr 1330.
  • Evangelische Kreuzkirche im Bauhausstil.
  • Rathaus im Ortszentrum an der B 8: Ehemaliges Zollhaus, erbaut 1830 im klassizistischen Stil, nach 1834 Streichholz- und Zigarrenfabrik, danach Wirtshaus, Wetterstation und Schule, seit 1939 Sitz der Gemeindeverwaltung.
  • Wasserturm, errichtet 1931, Ortszentrum an der B 8.
  • Backes im alten Ortskern: Öffentlicher Backofen, in dem bis 1937 fast 300 Jahre lang Brot gebacken wurde.
  • Fachwerkhaus (ehemaliger Gutshof), bereits vor dem Dreißigjährigen Krieg nachgewiesen; später Wohn- und Gasthaus. Durch unsachgemäße Kanalsanierung erheblich beschädigt und derzeit wegen Sanierungsarbeiten in entkerntem Zustand.
  • Sandhasendenkmal an der B 8: Kahler Wahrzeichen des ehemaligen Sandabbaus in der Region, 1952 errichtet von Hermann Kröckel. Der Sandhase gehört zum Kahler Wappen.
  • Mühlen an der Kahl: Einst waren 11 Mühlen auf den letzten 3 km des Kahlgrunds bis zur Main-Mündung in Betrieb; die erste wurde 1358 genannt. Gemahlen wurde Getreide, Senf und Öl. Sandmühlen spielten ab ca. 1900 eine Rolle. In einer der Walkmühlen mit 15 Beschäftigten nahm Nikolaus Wahl 1904 die weltweit erste automatische Filz-Maschine in Betrieb. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts zeugen nur noch wenige, teilweise zu Wohnhäusern umfunktionierte Bauten vom komprimierten Mahlbetrieb an der Kahl: Obere Fallersmühle, Untere Fallersmühle (Walzenmühle), Schäfereimühle, Lohmühle, Nassmühle. Da die Müller das Wasser häufig zu hoch stauten, kam es immer wieder zu Überschwemmungen. Insbesondere um die Nassmühle gab es hier in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts Streit; am 2. Juni 1573 überfielen und zerstörten Kahler Bauern, deren Ernte durch die Überschwemmungen vernichtet worden war, diese Mühle. Ein Wanderweg mit Dokumentationstafeln (Sandhasen-Symbol) folgt der historischen Mühlenroute.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

  • Der Vogelpark Kahl wurde 1971 gegründet und war eine drei Hektar große gemeinnützige Volieren- und Freigeländeanlage für in- und ausländische Vögel.[5] Der Vogelpark wurde zum 30. Juni 2006 unter Hinweis auf die Verordnungen (Stallpflicht etc.) infolge der Vogelgrippe H5N1aufgelöst.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Kahl am Main hat eine Bahnstation an der Main-Spessart-Bahn (Bahnstrecke Würzburg - Hanau). Hier zweigt auch die Kahlgrundbahn (nach Schöllkrippen) ab.

Kahl wird von den Buslinien 32, 50 und 566 (Bus nach Hanau) der VAB angefahren.

Ferner liegt Kahl verkehrsgünstig zwischen Aschaffenburg und Hanau mit guter Verkehrsanbindung an der Bundesautobahn 45 (Gießen - Aschaffenburg) sowie der Bundesautobahn 3 (Frankfurt am Main - Würzburg - Nürnberg - München). Die Bundesstraße 8 (Aschaffenburg - Hanau) sowie die Bundesstraße 43 beziehungsweise die Bundesstraße 43a binden Kahl am Main ebenso in das Rhein-Main-Gebiet ein.

Der nächstgelegene Flughafen ist der Flughafen Frankfurt am Main.

In Kahl beginnt der Kahltal-Spessart-Radwanderweg.

Öffentliche Einrichtungen / Natur[Bearbeiten]

Typische Sandabhänge am Kahler Campingsee
Denkmal Hexeneiche

Das Landschaftsbild ist geprägt von Wald und Wasser, welche etwa 75 Prozent der Gesamtgemarkungsfläche ausmachen. Die Baggerseen der Kahler Seenplatte mit den Freibädern Waldseebad (ehemaliger Tagebau Emma-Nord) und Campingsee (Freigericht-Ost) mit einem der größten Campingplätze Bayerns sowie den Angelteichen der ehemaligen Gruben Emma-Süd und der Vorspessartseen bieten Gelegenheiten zum Angeln, Boot fahren, Schwimmen und Surfen. Fünf Wanderwege sowie ein Vitaparcours führen durch die Kahler Natur mit ihrer typischen Vegetation und Sandflora. Zahlreiche wilde Heilkräuter, Bärenklau, Wilde Möhre und Malven wachsen an den Mainuferwiesen mit kleinem Campingplatz.

Das Naturdenkmal Hexeneiche, an der Staatsstraße St3309 westlich von Kahl auf Großkrotzenburger Gebiet, wurde am 7. August 1970 durch einen Blitzeinschlag zerstört Die schon im Dreißigjährigen Krieg nachgewiesene Eiche musste am 8. Juni 1971 gefällt werden. Eine neu angepflanzte Eiche und ein Gedenkstein erinnern an die Hexenverfolgungen in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, denen an Ort und Stelle 69 Frauen und 21 Männer zum Opfer fielen.

An Feiertagen, besonders an zwei aufeinanderfolgenden, wird die Strecke Kahl am Main - Schöllkrippen oft für Historische Dampflokfahrten genutzt.

Kernkraftwerk und Unternehmen[Bearbeiten]

Kernkraftwerk[Bearbeiten]

Entgegen vielen Vermutungen befand sich das Kernkraftwerk Kahl nicht auf Kahler Gemarkung, sondern auf der Gemarkung der Nachbargemeinde Großwelzheim, heute ein Ortsteil von Karlstein am Main.Wegen der Poststelle von VAK war Kahl am Main als Kraftwerksname eingetragen. Die Gleisanbindung kam über das Kohlekraftwerk Dettingen vom Bahnhof Dettingen über einen unbeschrankten Bahnübergang (B8)nähe langer See, hinter dem heutigen Kreisel,kurz hinter der Kurfe, die Gleise wurden schon vor dem Rückbau von RWE demontiert.

Das Versuchsatomkraftwerk (VAK) wurde mit der Bestellung des Siedewasserreaktors im Jahre 1958 begonnen. Die 16-Megawatt-Anlage produzierte in 25 Betriebsjahren 12,1 Milliarden Kilowattstunden Elektrizität. Die Errichtung des Werks kostete 34 Millionen Deutsche Mark. Die in Spitzenzeiten bis zu 120 Mitarbeiter wurden unter anderem an dem Reaktor ausgebildet. Ferner wurden zu Testzwecken 361 verschiedene Brennelemente eingesetzt.

Der Rückbau der Anlage begann 1985. 1400 Tonnen radioaktive Abfälle liegen seit 1998 im bayerischen Zwischenlager in Mitterteich. Die Brennelemente wurden zur Aufbereitung nach Frankreich gebracht. 2010 waren sämtliche Gebäude verschwunden. Es ist nur noch der alte Zaun zu sehen wo im Gelände z.Z Pferde auf der Weide untergebracht sind“.[6]

Unternehmen[Bearbeiten]

Auf dem Gemeindegebiet von Kahl haben ca. 350 Unternehmen, darunter mit Heinrich Kopp (280 Mitarbeiter), Linde Material Handling GmbH (550 Mitarbeiter) und Singulus Technologies (350 Mitarbeiter) drei Großbetriebe aus der Maschinenbau- und Elektronik-Branche, ihren Firmensitz. Die Gewerbesteuereinnahmen aller Unternehmen liegt zwischen 3,3 Millionen € und 9,1 Millionen € im Jahr. Als Vertretung der Gewerbebetriebe fungiert als überörtlicher Gewerbeverein die Gewerbe-Gemeinschaft e.V. Kahl und Umgebung, die auch zwischen 1976 und 2011 alljährlich auf dem Messeplatz den "Kahler Frühlingsmarkt" als "Regionalmesse am Untermain" ausgerichtet hat.

Landschaft am Main bei der Kahlmündung

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kahl am Main – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111121/235204&attr=OBJ&val=1542
  3. a b  Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. C.H.Beck oHG, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 114.
  4. http://www.wahlen.bayern.de/biz/kowa_g2008.php?g=h&schluessel=671&suchbegriff=6
  5. http://www.zoo-infos.de/set.html?/zoos/196.html
  6. FAZ vom 25. Oktober 2010, Seite 37: Nichts mehr zu sehen