Kaiserpreis

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Die Strecke war in großen Teilen dieselbe wie im Jahre 1904 und führte an den Sehenswürdigkeiten des Taunus vorbei
Beim Kaiserpreis-Rennen fuhren die Fahrer jedoch im Uhrzeigersinn - d.h. in entgegengesetzter Richtung wie beim Gordon-Bennett-Rennen - die Strecke ab. Somit hatte der Taunus innerhalb von 3 Jahren zwei internationale Automobilrennen.

Der Kaiserpreis war nach dem Gordon-Bennett-Rennen 1904 die zweite große Motorsportveranstaltung in Deutschland. Er fand einmalig 1907 statt.

Er wurde auf einer 117 km langen Strecke durch den Taunus ausgetragen, die von Oberursel bis Weilburg und wieder zurück führte. Zahlreiche deutsche Marken (Opel, Mercedes, Eisenach, Adler und andere) waren am Start. Der Sieg ging an den Italiener Felice Nazzaro auf Fiat. Der Preis für das beste deutsche Fahrzeug wurde Carl Jörns auf Opel 34/65 verliehen und bescherte Opel den Titel Hoflieferant.

In den Folgejahren wurde statt des einmaligen Rennens um den Kaiserpreis dann mehrfach die Prinz-Heinrich-Fahrt ausgetragen: Prinz Heinrich war der motorsportbegeisterte Bruder von Kaiser Wilhelm II.