Kakuma

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Lage von Kakuma in Kenia

Kakuma ist ein Flüchtlingslager im Turkana District ca. 120 km nördlich von Lodwar in der Provinz Rift Valley im Norden Kenias mit über 100.000 Einwohnern.

Das Lager wurde 1992 für zunächst etwa 30.000–40.000 Kinder und Jugendliche aus Südsudan, die sogenannten „Lost Boys“, eingerichtet. Heute sind die Lagerbewohner der lokalen Turkana-Bevölkerung in der dünn besiedelten Wüstenregion zahlenmäßig weit überlegen. Etwa 70 % von ihnen stammen aus Südsudan. Weitere größere Anteile stellen Äthiopier und Somalier, ferner leben in Kakuma Eritreer, Burundier, Ruander, Ugander und Kongolesen.

Im Jahr 2000 wurden etwa 3.500 Lost Boys aus Kakuma in die USA umgesiedelt. Seit Ende des Krieges im Südsudan 2005 hat die Repatriierung von Südsudanesen aus Kakuma begonnen.

Weblinks[Bearbeiten]

3.708611111111134.865Koordinaten: 3° 43′ N, 34° 52′ O