Kalinovik

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Kalinovik
Калиновик

Wappen fehlt
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Kalinovik (Bosnien und Herzegowina)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Bosnien und Herzegowina
Entität: Republika Srpska
Koordinaten: 43° 30′ N, 18° 27′ O43.518.451070Koordinaten: 43° 30′ 0″ N, 18° 27′ 0″ O
Höhe: 1070 m. i. J.
Fläche: 732 km²
Einwohner: 4.667 (1991)
Bevölkerungsdichte: 6 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: +387 (0) 57
Postleitzahl: 71230
Struktur und Verwaltung
Bürgermeister: Mileva Komlenović (SNSD)

Kalinovik (kyrillisch Калиновик) ist ein Ort im östlichen Teil der Republika Srpska in Bosnien und Herzegowina und Sitz der gleichnamigen Gemeinde.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte [Bearbeiten]

Kalinovik war bereits vor dem Bosnienkrieg eine der bevölkerungsärmsten Kommunen des Landes und wirtschaftlich rückständig.

Geographie [Bearbeiten]

Die Kleinstadt liegt 40 km südlich von Sarajevo auf einer verkarsteten Hochebene in etwa 1.100 m Höhe. Ein großer Teil des Gemeindegebietes wird von Gebirgszügen geprägt, die in der Treskavica bis zu 2.088 m ansteigen.

Benachbarte Gemeinden sind Foča, Foča-Ustikolina, Gacko, Konjic, Nevesinje und Trnovo.

Bevölkerung [Bearbeiten]

Bei der Volkszählung 1991 hatte die Gemeinde Kalinovik 4.667 Einwohner, darunter

Im Hauptort lebten 2.878 Menschen, darunter

Die Serben stellen auch heute die absolute Mehrheit der Einwohner. Bereits vor dem Krieg war die Gemeinde von starker Abwanderung gekennzeichnet. Im Jahre 1971 hatte die Einwohnerzahl noch 9.458 betragen.

Die Gemeinde umfasst insgesamt 73 Orte: Bak, Bojići, Boljanovići, Borija, Božanovići, Brda, Bukvica, Cerova, Čestaljevo, Daganj, Dobro Polje, Dragomilići, Dubrava, Gapići, Golubići, Gradina, Graiseljići, Gvozno, Hotovlje, Hreljići, Jablanići, Jažići, Jelašca, Jezero, Kalinovik, Klinja, Kolakovići, Kovačići, Krbljine, Kruščica, Kuta, Kutine, Luko, Ljusići, Ljuta, Mekoča, Mjehovina, Mosorovići, Mušići, Nedavić, Obadi, Obalj, Obrnja, Osija, Plačikus, Pločnik, Polje, Popovići, Porija, Presjedovac, Rajac, Rastovac, Ruđice, Sela, Sijerča, Sočani, Strane, Susječno, Šivolji, Tmuše, Tomišlja, Trešnjevica, Trnovica, Tuhobić, Ulog, Unukovići, Varizi, Varoš, Vihovići, Vlaholje, Vrhovina, Vujinovići und Zelomići.

Persönlichkeiten [Bearbeiten]

Wirtschaft [Bearbeiten]

Die Strukturschwäche der Region hat eine seit langem anhaltende Landflucht zur Folge. Der größte Teil der noch verbliebenen Einwohner ist in der Landwirtschaft beschäftigt, die jedoch fast ausschließlich für den Eigenbedarf produziert.

Das touristische Potential kann aufgrund der fehlenden Infrastruktur und wegen der unklaren Minensituation noch nicht ausreichend genutzt werden.

Verkehr [Bearbeiten]

Der nordöstliche Teil der Gemeinde wird von der Magistralstraße M18 (Sarajevo–Foča) durchquert. Viele Ansiedlungen sind nur über Schotterwege zu erreichen und im Winter häufig von der Außenwelt abgeschnitten.

Weblinks [Bearbeiten]