Kalki

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Dieser Artikel behandelt Kalki in seiner ursprünglichen Bedeutung. Für den indischen Schriftsteller mit Autorennamen Kalki, siehe R. Krishnamurthy
Kalki

Kalki (Sanskrit, m., कल्कि, Kalki - in der Literatur auch als Kalkin oder Kalaki überliefert) gilt als zehnte und letzte Inkarnation Vishnus. Er ist ein zukünftiger Avatara, der gemäß dem Bhagavad Purana[1], Agni Purana[2], Visnu Purana[3] und Padama Purana[4] am Ende des gegenwärtigen Kali-Yugas als Sohn Vishnuyasas erscheint, um die korrupten Herrscher und Mlecchas (Barbaren) zu töten und den Dharma (Gesetz und Tugend) wieder herzustellen. Darauf soll das nächste Zeitalter, das Krita-Yuga, beginnen. Nach einer südindischen, volkstümlichen Überlieferung wird Vishnu in der Gestalt des weißen Pferdes Kalki, nach der literarischen Tradition der Brahmanen aber als Reiter mit dem Namen Kalki auf dem weißen Pferd Devadatta erscheinen.

Einige indische Autoren, wie Aurobindo sehen in den zehn Avataras ein Symbol für die Stufen der Entwicklung des menschlichen Bewusstseins, d.h. von der tierischen Stufe bis zum erwachten Geist in seiner höchsten Vollendung. Kalki repräsentiert für sie die zukünftige Bewusstseinsstufe. Der Theosoph Benjamin Creme sieht in Kalki das hinduistische Pedant zum buddhistischen Maitreya, dem zukünftigen Buddha, dem Imam Mahdi des Islam, und der Wiederkunft Christi.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bhagavad Purana, Canto 1, Kapitel 3 und Canto 12, Kapitel 12
  2. Agni Purana, Kapitel 16 und Bhasa Bharata, Kapitel 190
  3. Visnu Purana Canto 4
  4. Padma Purana, Canto 6, Kapitel 71

[Bearbeiten] Weblinks

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