Kalsoy

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Karte von Kalsoy
Karte von Kalsoy
Kalsoy auf einer Briefmarke der Färöer von 1999
Kalsoy auf einer Briefmarke der Färöer von 1999

Kalsoy [ˈkalsɔi] (wörtlich: „Männerinsel“, alte färöische Schreibweise auch Kallsoy, dänischer Name Kalsø, ältere Schreibweisen Kalsøe oder Kalsöe, Calsoe) ist eine der 18 Inseln der Färöer und gehört dort zur Region der sechs Nordinseln. Gleichzeitig hat sie den Status einer „Außeninsel“ (siehe Útoyggjar).


  • Fläche: 30,9 km² (Rang 9)
  • Einwohner: 147 (Rang 9, am 31. Dezember 2002)
  • Bevölkerungsdichte: 4,8 Ew./km²
  • Höchster Berg: Nestindar, 788 m
  • Anzahl Gipfel: 13
  • Kommunen: Klaksvík mit der ehemals eigenständigen Kommune Mikladalur (79 Ew.) und Húsar (68 Ew.)

Neben Mikladalur und Húsar gibt es hier noch die Orte Trøllanes im Norden und Syðradalur im Süden. Ein fünfter Ort, Blankaskáli, wurde Anfang des 19. Jahrhunderts verlassen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Kalsoy ist das Gegenstück der östlichen Nachbarinsel Kunoy („Fraueninsel“). Wie Kunoy besteht auch Kalsoy aus einem einzigen Bergrücken, der sich von Nordwest nach Südost erstreckt. Beide Inseln sind durch den Kalsoyarfjørður voneinander getrennt. Kalsoy ist ca. 18 km lang und 1-3 km breit.

Im Westen ist Kalsoy durch die relativ breite Meerenge Djúpini von Eysturoy getrennt, an die sich südlich der Leirvíksfjørður anschließt. Im Südosten liegt die Insel Borðoy.

Die sehr steile und unzugängliche Westküste besteht teilweise aus Vogelbergen, (siehe färöische Vogelwelt). Gegen Osten fällt die Insel flach ab. Auf dieser Seite befinden sich mehrere tief eingeschnittene Täler.

Mit 788 m ist der Nestindar im Norden der höchste Berg der Insel. Der zweithöchste Berg ist mit 743 m der Botnstindur.

[Bearbeiten] Verkehr und Tourismus

Aussicht von Trøllanes auf die großen Kaps der Nachbarinseln Kunoy und Viðoy.
Aussicht von Trøllanes auf die großen Kaps der Nachbarinseln Kunoy und Viðoy.

Es gibt regelmäßige Fährverbindungen von Strandfaraskip Landsins zwischen Klaksvík, Syðradalur und Húsar (2-3 mal täglich). Früher lief das Schiff auch die anderen Orte an, aber heute sind sie alle durch ein Tunnelsystem miteinander verbunden, das 1986 fertiggestellt wurde. Im Volksmund wird die Insel wegen der vier Tunnel „Blockflöte“ genannt - hat das langgestreckte Eiland doch acht Öffnungen erhalten, auf denen zumindest die Trolle spielen können. Siehe auch: Liste der Tunnel auf den Färöern

Es besteht keine Möglichkeit, ein eigenes Auto mitzunehmen, aber ein Bus verkehrt 2-3 mal täglich von Húsar nach Trøllanes.

Die Nordspitze Kallur wird von Trøllanes auf einem Wanderweg erreicht. Hier befindet sich einer der Leuchttürme der Färöer, und die Aussicht gilt als einmalig. Auch sonst eignet sich die Insel gut für Tagesausflüge und Wanderungen.

[Bearbeiten] Personen

Der Bauer Ólavur í Útistovu aus Mikladalur. Gemälde von Hans í Mikladali, 1968
Der Bauer Ólavur í Útistovu aus Mikladalur. Gemälde von Hans í Mikladali, 1968

[Bearbeiten] Weblinks

Commons
 Commons: Kalsoy – Bilder, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 62° 17' 35" N, 6° 44' 7" W

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