Kaltensundheim
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Schmalkalden-Meiningen | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Hohe Rhön | |
| Höhe: | 460 m ü. NN | |
| Fläche: | 11,78 km² | |
| Einwohner: |
787 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 67 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 98634 | |
| Vorwahl: | 036946 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SM, MGN | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 66 035 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Hauptstr. 18 98634 Kaltensundheim |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Edgar Gottbehüt (FWG) | |
| Lage der Gemeinde Kaltensundheim im Landkreis Schmalkalden-Meiningen | ||
Kaltensundheim ist eine Gemeinde im Landkreis Schmalkalden-Meiningen in Thüringen. Sie ist Mitglied und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Hohe Rhön.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Lage [Bearbeiten]
Der Ort liegt ca. 15 km (Luftlinie) westlich von Meiningen und unweit der Landesgrenze zu Hessen im Tal der Felda, die wenige Kilometer südwestlich unterhalb des Ellenbogens entspringt. Die markantesten Berge sind der Hemschenberg im Südosten, die Alte Mark im Süden und der Leichelberg im Osten. Der Modellflugplatz Rhön-Dolmar befindet sich am Westrand des Dolmar in der Gemarkung, die im Mittel 460 Meter über NN liegt.
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Zwei Kilometer nördlich liegt Kaltennordheim (im Wartburgkreis), im Westen Kaltenwestheim, im Süden Erbenhausen mit seinem Ortsteil Reichenhausen, im Osten hinter dem Leichelberg liegt Aschenhausen.
Klima [Bearbeiten]
Kaltensundheim gehört wie Kaltennordheim zu den kalten Dörfern, was hauptsächlich durch die ungünstige Lage hinter den im Süden liegenden Bergen bedingt ist.
Geschichte [Bearbeiten]
Das historische Dorf wurde erstmals urkundlich am 23. Dezember 795 erwähnt[2], im Mittelalter wurde es als "Kaldin Sundheim" bezeichnet.[3] Die romanische Kirchenburg wurde 1495 auf der höchsten Erhebung im Ort gebaut.[4] Von 1945 bis 1990 mussten die Bewohner manche Einschränkung erleben. Die Bauern gingen auch den Weg der ostdeutschen Landwirtschaft und bildeten nach der Wende die Agrargenossenschaft Rhönland e.G..[5]
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
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- Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik
Ortsname [Bearbeiten]
Der Name ist von der kühlen Witterung abgeleitet, sund steht für Süden (analog zu Kaltennord- und -westheim). Im Rhöner Platt wird der Ort als Soinde bezeichnet.[3]
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Bauwerke [Bearbeiten]
- Das Wahrzeichen des Dorfes ist die 1604 erbaute Wehrkirche im gotischen Stil, die auf einem Kalksteinfelsen den höchsten Platz des Dorfes einnimmt und aus einer alten Burganlage hervorgegangen ist.[6] Eine sechs bis sieben Meter hohe Mauer und der Wehrturm von 1495 sind noch erhalten.
- Das Ortsbild ist von Fachwerkhäusern geprägt, besonders zu erwähnen ist dabei das Backhaus von 1704, in dem ein Dorfmuseum über die Ortsgeschichte, das ländliche Brauchtum und die DDR-Geschichte informiert. Es gibt einen historischen Brunnen.
Regelmäßige Veranstaltungen [Bearbeiten]
Zu den regelmäßigen Veranstaltungen des Dorfes gehören
- Karnevalsveranstaltungen im November und Januar/Februar
- der Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Kaltensundheim am 1. Mai
- das Anglerfest im Mai
- das Sportfest und
- das Sängerfest in den Sommermonaten
- die Dorfkirmes im Oktober
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Wirtschaft [Bearbeiten]
Im Ort gibt es eine Agrargenossenschaft und weitere Betriebe.
Verkehr [Bearbeiten]
Durch den Ort führt die Bundesstraße 285 von Bad Salzungen nach Mellrichstadt als wichtige Nord-Süd-Verbindung in der östlichen Rhön. In diese mündet im Ort die aus Meiningen kommende Landesstraße 1124 ein.
Öffentliche Einrichtungen [Bearbeiten]
Kaltensundheim ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Hohe Rhön und des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Hohe Rhön.[7]
Bildung [Bearbeiten]
Im Ort befindet sich das Staatliche Thüringische Rhöngymnasium. Fünf Klassen der Schule beteiligten sich an der Bemalung vom Feld der Fahnen im Nationaldenkmal Skulpturenpark Deutsche Einheit.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Annette Markert, Altistin
Literatur [Bearbeiten]
- Walter Höhn: Thüringische Rhön. Michael Imhof Verlag Petersberg 2005, ISBN 3-86568-060-7, S. 104ff
- Rhönklub (Hrsg.): Schneiders Rhönführer. Offizieller Führer des Rhönklubs. Verlag Parzeller, Fulda 2005, ISBN 3-7900-0365-4, S. 359
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)
- ↑ Wolfgang Kahl:Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl. Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S.137
- ↑ a b http://www.kaltensundheim.info/main_geschichte.html abgerufen am 25. Juli 2012
- ↑ http://www.thueringen.info/Rhön abgerufen am 24. Juli 2012
- ↑ http://www.ag-kano.de/ abgerufen am 24. Juli 2012
- ↑ Thomas Bienert Mittelalterliche Burgen in Thüringen Wartberg Verlag 2000 ISBN 3-86134-631-1 S.256
- ↑ www.zwa-hohe-rhoen.de/index.html
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