Kalthof

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Kalthof ist ein Stadtteil von Iserlohn im Märkischen Kreis. Das Straßendorf gehörte früher zur sauerländischen Gemeinde Hennen, die am 1. Januar 1975 in die Stadt Iserlohn eingegliedert wurde [1]. Ende 2012 hatte Kalthof mit Umland 3.332 Einwohner[2].

Das Dorf entstand aus mehreren Gehöften. In einer Urkunde des 13. Jahrhunderts überlässt der Graf von Limburg seine Rechte an Kalthove dem Grafen von der Mark. Das Dorf wurde so zur märkischen Exklave zwischen limburgischen Gebiet und dem Herzogtum Westfalen. Nur einzelne Gehöfte zahlten keine Pacht an die märkischen Grafen oder ihre Rechtsnachfolger (Preußen), sondern an das Erzbistum Köln, dem Land im Bereich Sümmern gehörte.

Kalthof ist mit der B 233 über die A 46 an das überregionale Straßennetz sowie mit einem Haltepunkt an der Ardey-Bahn Dortmund-Iserlohn an das Schienennetz der Deutschen Bahn angeschlossen. Dieser Haltepunkt hieß noch bis zum 29. September 1996 Kalthof (Kr.Iserlohn), danach wurde er umbenannt in Kalthof (Märk Kr).[3] Auf der aktuellen Karte DTK 10 heißt der Haltepunkt immer noch Kalthof (Kr.Iserlohn)[4], ebenso z.B. noch auf einigen Schildern, wie im auf dem Bahnsteig aufgestellten DB PlusPunkt.

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. § 2 Sauerland/Paderborn-Gesetz
  2. Stadt Iserlohn: Beiträge zur Stadtforschung und Statistik (PDF; 245 kB)
  3. Hinweis im Nebenbahnarchiv abgerufen am 12. November 2012
  4. vgl DTK 10 bei tim-online.nrw.de abgerufen am 12. November 2012

51.4215847.669084Koordinaten: 51° 25′ 18″ N, 7° 40′ 9″ O