Kalwang

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Kalwang
Wappen von Kalwang
Kalwang (Österreich)
Kalwang
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Leoben
Kfz-Kennzeichen: LN
Fläche: 67,26 km²
Koordinaten: 47° 25′ N, 14° 45′ O47.4114.75751Koordinaten: 47° 24′ 36″ N, 14° 45′ 0″ O
Höhe: 751 m ü. A.
Einwohner: 1.063 (1. Jän. 2013)
Bevölkerungsdichte: 16 Einw. pro km²
Postleitzahl: 8775
Vorwahl: 03846
Gemeindekennziffer: 6 11 05
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeindeamt
8775 Kalwang
Website: www.kalwang.at
Politik
Bürgermeister: Mario Angerer (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(15 Mitglieder)
8
5
2
Von 15 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Kalwang im Bezirk Leoben
Eisenerz Gai Hafning bei Trofaiach Hieflau Kalwang Kammern im Liesingtal Kraubath an der Mur Leoben Mautern in Steiermark Niklasdorf Proleb Radmer Sankt Michael in Obersteiermark Sankt Peter-Freienstein Sankt Stefan ob Leoben Traboch Trofaiach Vordernberg Wald am Schoberpaß SteiermarkLage der Gemeinde Kalwang im Bezirk Leoben (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Kalwang ist eine österreichische Marktgemeinde mit 1063 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2013) im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Leoben, Steiermark.

Geografie[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet der Marktgemeinde Kalwang liegt im Liesingtal. Der Gebirgsbach Teichen, welcher südliche Gebirgsteile der Eisenerzer Alpen entwässert, fließt (teilweise stark reguliert) durch die Katastralgemeinden Sonnberg und Kalwang und mündet in die Liesing.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende vier Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Kalwang (843)
  • Pisching (66)
  • Schattenberg (75)
  • Sonnberg (97)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Kalwang, Pisching, Schattenberg und Sonnberg.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Radmer Eisenerz
Wald am Schoberpaß Nachbargemeinden Trofaiach
Mautern

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahr 1148 wird Chichelwanche erstmals erwähnt und war bald ein reicher Hammerherren- und Bergbauort. Die Kalwanger beteiligten sich auch am Bauernaufstand 1525. Der Kupferbergbau in der Teichen bestand von den Anfängen in Mittelalter bis 1867 sowie nach einer Wiederaufnahme zwischen 1916 und 1928. Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850 und wurde 1929 zur Marktgemeinde erhoben. Nach dem Anschluss Österreichs 1938 gehörte Kalwang zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war die Marktgemeinde Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.

Das Krankenhaus Kalwang besteht schon seit 100 Jahren. Der Gutsbesitzer Rudolf von Gutmann baute es 1912 bis 1914 für seine Arbeiter und Angestellten. Seit Jahrzehnten ist es als Unfallkrankenhaus Kalwang ein Begriff.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2010[2]
Wbt.: 81,16 % (2005: 83,67 %)
 %
60
50
40
30
20
10
0
51,18 %
(-1,32 %p)
33,01 %
(+9,78 %p)
15,81 %
(-8,45 %p)
2005

2010


Bürgermeister ist Mario Angerer (ÖVP), Vizebürgermeister ist Josef Geretschnig (ÖVP), Gemeindekassier ist Klemens Draxl (FPÖ). Der Gemeinderat setzt sich nach den Wahlen von 2010 wie folgt zusammen:

Wappen[Bearbeiten]

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte am 27. März 1929.
Wappenbeschreibung: Ein blauer Schild, aus dessen Fussrande der nach rechts vorwärtsgewendete Kopf mit Halsansatz eines braunen Hirschen hervorwächst. Zwischen dem zwölfendigen Geweih erhebt sich ein hohes goldenes Kreuz, aus dessen Winkeln goldene Strahlen hervorbrechen. Hinter dem Hirschkopf steigt in 3 Absätzen ein unten bewaldeter, in der Mitte beraster, oben felsiger Gebirgszug empor. Den Schild umgibt eine ornamentierte bronzefarbige Randeinfassung.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kalwang

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Partnergemeinde ist die Gemeinde Bö in Ungarn.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. https://egov.stmk.gv.at/wahlen/GR2010/GR2010_61100.html
  3. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 13, 1963, S. 74

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kalwang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien