Kalwaria Zebrzydowska

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Kalwaria Zebrzydowska
Wappen von Kalwaria Zebrzydowska
Kalwaria Zebrzydowska (Polen)
Kalwaria Zebrzydowska
Kalwaria Zebrzydowska
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Kleinpolen
Landkreis: Wadowice
Fläche: 5,50 km²
Geographische Lage: 49° 37′ N, 20° 42′ O49.61666666666720.7Koordinaten: 49° 37′ 0″ N, 20° 42′ 0″ O
Höhe: 298 m n.p.m
Einwohner: 4622
(30. Jun. 2013)[1]
Postleitzahl: 33-300
Telefonvorwahl: (+48) 33
Kfz-Kennzeichen: KWA
Wirtschaft und Verkehr
Schienenweg: KrakauŻywiec
Nächster int. Flughafen: Krakau-Balice
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 13 Ortschaften
Fläche: 75,32 km²
Einwohner: 19.830
(30. Jun. 2013)[2]
Bevölkerungsdichte: 263 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1218033
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Augustyn Ormanty
Adresse: ul. Mickiewicza 7
34-130 Kalwaria Zebrzydowska
Webpräsenz: www.kalwaria-zebrzydowska.pl

Kalwaria Zebrzydowska (früher Kalwarya) ist eine Kleinstadt im Powiat Wadowicki der Wojewodschaft Kleinpolen am Rande der Beskiden im Süden Polens mit etwa 4.500 Einwohnern und Sitz der gleichnamigen Stadt- und Landgemeinde.

Geschichte[Bearbeiten]

Kalwaria Zebrzydowska verdankt seine Gründung dem Krakauer Woiwoden Mikołaj Zebrzydowski. Im Jahre 1600 ließ er auf dem Berg Zarek eine kleine Heilig-Kreuz-Kirche nach dem Vorbild der Golgota-Kapelle zu Jerusalem bauen. Er glaubte in der Gegend eine Ähnlichkeit mit Jerusalem auszumachen. Zuerst wurden das Bernhardinerkloster und eine Kirche errichtet. Später entstanden weitere von Jerusalem inspirierte Objekte. Einer der Berge wurde zu Golgota, ein anderer zum Ölberg und der Fluss zum Bach Cedron umbenannt. Die 40 Kapellen liegen malerisch auf den umliegenden Hügeln und im Cedron-Tal verstreut. In der Karwoche finden hier die berühmten Passionsspiele mit Hunderttausenden von Menschen statt. Zebrzydowa erhielt 1617 das Stadtrecht. Während der Ersten Teilung Polens 1772 wurde der Ort Teil Österreichs.

1884 wurde der Ort an das Schienennetz angeschlossen, verlor allerdings einige Jahre später, 1896, sein Stadtrecht. Dieses erhielt er 1934 wieder.

Während einer Verwaltungsreform wurde der Ort 1975 Teil der Wojewodschaft Bielsko. Seit einer erneuten Reform 1999 ist der Ort Teil der Wojewodschaft Kleinpolen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Politik[Bearbeiten]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kalwaria Zebrzydowska – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 13. November 2013.
  2. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 13. November 2013.