Kalymnos
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| Gemeinde Kalymnos Δήμος Καλυμνίων (Κάλυμνος) |
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Griechenland | |
| Verwaltungsregion: | Südliche Ägäis | |
| Präfektur: | Dodekanes | |
| Geographische Koordinaten: | 36° 59′ N, 26° 59′ OKoordinaten: 36° 59′ N, 26° 59′ O | |
| Höhe ü. d. M.: | 0–700 m Agäis–Profitis Ilias |
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| Fläche: | 134,544 km² | |
| Einwohner: | 16.441 ([1]) | |
| Bevölkerungsdichte: | 122 Einwohner/km² | |
| Gemeindelogo: | ||
| Sitz: | Kalymnos | |
| LAU-1-Code-Nr.: | 811000 | |
| Gemeindegliederung: | 1 Gemeindebezirk | |
| Website: | www.kalymnos-isl.gr | |
| Lage in der Präfektur Dodekanes | ||
Kalymnos (griechisch Κάλυμνος (f. sg.)) ist eine griechische Insel in der Ägäis, die zur Gruppe der Dodekanes gehört. Zusammen mit Pserimos und Telendos sowie einigen weiteren, unbewohnten kleinen Inseln bildet sie eine Gemeinde (griechisch δήμος, Dimos) in der Präfektur Dodekanes. Die 109 km² große Insel hat etwa 13.000 Einwohner, von denen rund zwei Drittel im Hauptort Pothia wohnen. Verglichen mit anderen Ägäis-Inseln gleicher Größe ist dies eine bemerkenswert hohe Zahl, vor allem wenn man in Betracht zieht, dass sie nicht durch den Tourismusboom der letzten Jahrzehnte entstanden ist, da Kalymnos davon bislang fast ausgeschlossen gewesen ist.
Kalymnos liegt nördlich von Kos und wird oft als die Insel der Schwammtaucher bezeichnet. Neben der Viehwirtschaft war das Schwammtauchen der Haupterwerb der Einwohner, noch heute werden pro Jahr rund 50 Tonnen Naturschwämme aus dem Meer ertaucht. Kalymnos hat die einzige Schwammfischerflotte Griechenlands. Die Blüte der Schwammtaucherei lag im 19. Jahrhundert.
Der Inselhauptort ist Pothia. Dort werden die Rohschwämme zu den begehrten Badeaccesoires verarbeitet.
Neben der Schwammtaucherei wird auch eine über die Selbstversorgung hinausgehende Fischerei betrieben. Im Tal von Vathi sind ein Großteil der landwirtschaftlich bewirtschafteten Flächen von Kalymnos zu finden. Dort gibt es genügend Wasser für die anspruchsvollen Apfelsinen-, Zitronen- und Mandarinenplantagen.
Außerhalb von Vathi gibt es mit Ausnahme einiger Olivenbäume nur niedrigen Bewuchs. Dieser ist dafür ausgesprochen aromatisch: Thymian, Oregano und Salbei verleihen dem bekannten Thymian-Honig ihr Aroma.
Seit einigen Jahren hat sich die Insel als weltbekanntes Ziel für Sportkletterer etabliert. Die bekanntesten Kletterrouten sind um den Ort Masouri konzentriert. Kalymnos setzt mehr und mehr auf den Tourismus als Einkommensquelle. Davon zeugt die rege Bautätigkeit. 2006 wurde der etwas nördlich von Pothia gelegene Flughafen von Kalymnos eröffnet.
Die kleine Nachbarinsel Telendos war ursprünglich mit Kalymnos verbunden, wurde aber durch ein schweres Erdbeben im Jahr 554 abgetrennt. Heute liegt sie etwa 800 m von Kalymnos entfernt und kann per Boot von Myrties aus erreicht werden.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
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