Kamerakran

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Längster in Serie produzierter Kamerakran GF-16.
Ein Phoenix-Kamerakran mit Plattformbetrieb in schwierigem Terrain
Ein Kamerakran bei Götaplatsen, Göteborg, Schweden, während der MTV World Stage 2012.

Der Kamerakran wird in der Film- und Fernsehtechnik eingesetzt, um Kamerafahrten in drei Dimensionen zu ermöglichen. Das Motiv wird beispielsweise „überflogen“, die Kamera kann sich von oben auf das Motiv zubewegen oder von ihm entfernen.

Es gibt Kamerakräne mit Plattformen, auf denen der Kameramann und teilweise auch der Kameraassistent mitfahren können – diese Kräne werden als bemannte Kräne bezeichnet. Des Weiteren erfreuen sich so genannte Remotekräne immer größerer Beliebtheit. Hier wird statt der bemannten Plattform nur ein Remotehead (ferngesteuerter 2- oder 3-Achsenkopf) samt Kamera montiert. Sämtliche Kamerafunktionen und der Remotehead werden vom Remotepult aus ferngesteuert, und der Bildausschnitt wird über einen Monitor kontrolliert. Remoteversionen haben den großen Vorteil, dass aufgrund der geringeren Nutzlast größere Kranlängen möglich sind. Ein weiterer Vorteil ist die bei hängend montiertem Remotehead freie Sicht (senkrecht) nach unten. Beim 2-Achsenkopf kann die Kamera links-rechts und hinauf-hinunter bewegt, beim 3-Achsenkopf zusätzlich um die Blickachse gerollt werden.

Am 12. Februar 2005 wurde der Deutsche Horst Burbulla in Los Angeles mit einem Technik-Oscar ausgezeichnet. Die amerikanische Filmakademie honorierte damit die Entwicklung eines Kamerakran-Systems mit Teleskop-Mechanismus, das Burbulla entwickelt und am Markt durchgesetzt hat. Des Weiteren erhielten auch die Franzosen Jean-Marie Lavalou und Alain Masseronin einen Technik-Oscar für die Entwicklung des Louma-Crane.

Mit den Fortschritten bei Werkstoffen und Elektronik werden seit einigen Jahren auch ferngesteuerte Modellhubschrauber als „fliegender Kamerakran“ eingesetzt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kamerakräne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien