Kamieńsk

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Kamieńsk
Wappen von Kamieńsk
Kamieńsk (Polen)
Kamieńsk
Kamieńsk
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Łódź
Landkreis: Radomsko
Fläche: 12 km²
Geographische Lage: 51° 13′ N, 19° 30′ O51.21666666666719.5Koordinaten: 51° 13′ 0″ N, 19° 30′ 0″ O
Einwohner:

2867
(31. Dez. 2010)[1]

Postleitzahl: 97-360
Telefonvorwahl: (+48) 44
Kfz-Kennzeichen: ERA
Wirtschaft und Verkehr
Straße: E 75 CzęstochowaŁódź
Schienenweg: KattowitzWarschau
Nächster int. Flughafen: Łódź-Lublinek
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 12 Schulzenämter
Fläche: 95,8 km²
Einwohner:

6070
(31. Dez. 2010) [2]

Bevölkerungsdichte: 63 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1012053
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Bogdan Pawłowski
Adresse: ul. Wieluńska 50
97-360 Kamieńsk
Webpräsenz: www.kamiensk.com.pl

Kamieńsk ['kamʲɛɲsk] ist eine Stadt in Polen in der Woiwodschaft Łódź etwa 60 Kilometer südlich der Wojewodschaftshauptstadt Łódź und Sitz der gleichnamigen Stadt- und Landgemeinde.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 1291, als vom Aufbau einer hölzernen Kirche berichtet wurde. 1374 erhielt der Ort das Stadtrecht nach Magdeburger Recht. Bei der zweiten Teilung Polens kam die Stadt an Preußen. 1793 bei der Bildung des Herzogtums Warschau wurde der Ort Teil desselben und fiel dann 1815 an Kongresspolen. Der Anschluss an das Schienennetz erfolgte 1846. Nach dem Januaraufstand 1863/1864 kam es 1870 zu einer Verwaltungsreform durch Zar Alexander II., wobei der Ort wie viele andere Städte des russischen Teils Polens sein Stadtrecht verlor. 1904 zerstörte ein großer Brand den Ort. Im September 1907 wurde eine Ortsfeuerwehr gegründet. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Ort Teil des wieder gebildeten Polens. Am 2. September 1939 griff die deutsche Wehrmacht die Stadt an, die dabei vor allem durch Artilleriebeschuss stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Bei einer Verwaltungsreform wurde der Ort 1975 Teil der neu gebildeten Woiwodschaft Piotrków. Zum 1. Januar 1994 wurde dem Ort wieder das Stadtrecht verliehen. Bei einer erneuten Verwaltungsreform 1999 wurde die Wojewodschaft Piotrków aufgelöst und Kamieńsk wurde Teil der Wojewodschaft Łódź.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

1939 lebten 3.700 Menschen in der Stadt, davon 834 Juden. 2007 waren es 2.852, davon 1.390 Männer[3]


[Bearbeiten] Gemeinde

Zur Stadt- und Landgemeinde gehören neben der Stadt Kamieńsk die zwölf Schulzenämter Barczkowice, Dąbrowa, Danielów, Gałkowice Stare, Gorzędów, Huta Porajska, Ochocice, Koźniewice, Podjezioro, Pytowice, Szpinalów, Włodzimierz,

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Die Arbeitslosenquote lag Anfang 2006 bei etwa 16 Prozent und damit leicht unter dem Durchschnitt Polens.

[Bearbeiten] Verkehr

Kamieńsk liegt an der Europastraße 75 von Częstochowa nach Łódź. Der Flughafen Łódź-Lublinek liegt etwa 60 Kilometer nördlich. Die geplante Autobahn A1 vom Süden Polens über Łódź nach Danzig soll eine Anschlussstelle Kamieńsk erhalten.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Ehrenbürger

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Verweise

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Fußnoten

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 16. Juli 2011.
  2. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 16. Juli 2011.
  3. Główny Urząd Statystyczny, „LUDNOŚĆ - STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM“, Stand vom 30. Juni 2007, S. 61
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