Kammerflattern

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Klassifikation nach ICD-10
I49.0 Kammerflattern und Kammerflimmern
ICD-10 online (WHO-Version 2013)

Kammerflattern ist die rasche Folge relativ regelmäßiger Herzkammeraktionen mit einer Frequenz von 200 bis 350/Min. Durch außerhalb des Sinusknotens gelegene Strukturen werden Erregungsrückbildungsstörungen (heterotope) ausgelöst. Der Übergang zum Kammerflimmern ist fließend. Es handelt sich beim Kammerflattern um einen medizinischen Notfall.

Therapie[Bearbeiten]

Bei Patienten mit tastbarem Puls und ohne Bewusstseinsverlust medikamentöse Gabe intravenös von Amiodaron (evidenzgesichert) oder, wenn Amiodaron nicht vorhanden ist, Lidocain (keine Evidenz). Beim Adams-Stokes-Syndrom sofortige Reanimation und Defibrillation.

Gesundheitshinweis Bitte den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!