Kamp-Bornhofen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Rhein-Lahn-Kreis | |
| Verbandsgemeinde: | Braubach | |
| Höhe: | 69 m ü. NN | |
| Fläche: | 11,37 km² | |
| Einwohner: |
1.589 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 140 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 56341 | |
| Vorwahl: | 06773 | |
| Kfz-Kennzeichen: | EMS | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 41 066 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Friedrichstraße 12 56338 Braubach |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Frank Kalkofen (SPD) | |
| Lage der Ortsgemeinde Kamp-Bornhofen im Rhein-Lahn-Kreis | ||
Kamp-Bornhofen ist eine Ortsgemeinde im Oberen Mittelrheintal im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Braubach an. Kamp-Bornhofen ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2] Bekannte Bauwerke sind die Feindlichen Brüder und das Wallfahrts-Kloster Bornhofen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Kamp-Bornhofen liegt am Rhein im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal.
[Bearbeiten] Geschichte
Bornhofen wurde erstmals 949, der Ortsteil Kamp im Jahr 1138 erstmals urkundlich erwähnt. Das Marien-Wallfahrtskloster Bornhofen besteht seit dem Jahr 1224. In den Wirren nach der Französischen Revolution von französischen Truppen besetzt, wurde der Ort nach dem Wiener Kongress von Preußen annektiert. Erst 1936 wurde der Namenswechsel von Camp zu Kamp vollzogen. Seit 1947 ist der Ort Teil des Landes Rheinland-Pfalz. 1948 stellte der Gemeinderat den Antrag zur Umbenennung in Kamp-Bornhofen.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Kamp-Bornhofen besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:[3]
| Wahl | SPD | CDU | FBL | Gesamt |
| 2009 | 11 | 3 | 2 | 16 Sitze |
| 2004 | 10 | 4 | 2 | 16 Sitze |
[Bearbeiten] Bürgermeister
Ortsbürgermeister von Kamp-Bornhofen ist Frank Kalkofen. Er folgte Roger Lewentz, der von 1994 bis 2006 das Amt ausübte.
[Bearbeiten] Wappen
Die Blasonierung des Wappens lautet: „Unter silbernem Schildhaupt mit blauem Schräglinksstrom, rechts in Gold ein gesenkter blauer Anker, links in Blau eine silberne Lilie“. Es wurde 1949 genehmigt.
[Bearbeiten] Gemeindepartnerschaften
Seit 1996 wird mit dem französischen Urzy eine Partnerschaft gepflegt.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Katzenelnbogen
1194 werden Weinberge als Lehen der Grafen von Katzenelnbogen im Besitz des Konrad Wolf in Kamp bezeugt. Das Stifterbild des 1435 geschaffenen Kamp-Bornhofener Flügelaltars, der heute im Rheinischen Landesmuseum Bonn steht, zeigt das einzige natürliche Abbild eines katzenelnbogener Grafen, Graf Philipps des Ältern von Katzenelnbogen.
[Bearbeiten] Museen
Seit 1968 besteht das Flösser- und Schiffermuseum, das Exponate der Flößerei und Dampfschifffahrt zeigt. Das Museum befindet sich in Trägerschaft des 1888 gegründeten Flösser- und Schifferverein Kamp-Bornhofen e.V..[4]
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Burg Liebenstein und Burg Sterrenberg, genannt Feindliche Brüder, liegen rechtsrheinisch unmittelbar beieinander oberhalb von Bornhofen. Sterrenberg, die nördlichere der beiden Anlagen, entstand bereits im 11. Jahrhundert. Die jüngere Burg Liebenstein wurde erst zwischen 1284 und 1290, möglicherweise zunächst als Vorwerk zu Sterrenberg, erbaut.
Es geht die Sage, dass hier zwei Brüder mit ihren Schwertern um die Liebe einer Frau gekämpft haben. Heinrich Heine hat den beiden Brüdern in seinem Gedicht 'Zwei Brüder' ein literarisches Denkmal gesetzt. Das Franziskanerkloster Bornhofen mit Marien-Wallfahrtskirche wird jährlich von etwa 200.000 Pilgern besucht, darunter auch die Teilnehmer einer Schiffsprozession. Die Marienkirche wurde erstmals im Jahr 1224 urkundlich erwähnt. Die heutige, zweischiffige Wallfahrtskirche entstand von ca. 1400 bis 1435. Besondere Ausstattungsstücke sind das Marienbildnis aus dem 15. Jahrhundert und der 1765 errichtete Marmor-Hochaltar. Seit 1890 leiten die Franziskaner das Kloster.
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Kamp-Bornhofen
[Bearbeiten] Wanderwege
- Burgenwanderweg und Rheinsteig
[Bearbeiten] Literatur
- Winfried Monschauer: Kamp-Bornhofen: Die Chronik. Kamp-Bornhofen 2000
- Dokumente
- Bild von Bornhofen aus J.F. Dielmann, A. Fay, J. Becker (Zeichner): F.C. Vogels Panorama des Rheins, Bilder des rechten und linken Rheinufers, Lithographische Anstalt F.C. Vogel, Frankfurt 1833
- Bild von Camp 1, dito
- Bild von Camp 2, dito
- Bild von Camp 3, dito
[Bearbeiten] Weblinks
- Homepage der Ortsgemeinde Kamp-Bornhofen
- Ortsgemeinde Kamp-Bornhofen auf den Seiten der Verbandsgemeinde Braubach
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
- ↑ Flösser- und Schiffermuseum in Kamp-Bornhofen
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