Kanina

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Kanina (Begriffsklärung) aufgeführt.
Kanina
Wappen von Kanina
Kanina (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Středočeský kraj
Bezirk: Mělník
Fläche: 528 ha
Geographische Lage: 50° 25′ N, 14° 36′ O50.41833333333314.595342Koordinaten: 50° 25′ 6″ N, 14° 35′ 42″ O
Höhe: 342 m n.m.
Einwohner: 78 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 277 35
Verkehr
Straße: Mělnické VtelnoKokořín
Bahnanschluss: Mělník–Mladá Boleslav
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Jiří Souček (Stand: 2008)
Adresse: Kanina 34
277 35 Mšeno
Gemeindenummer: 531651
Website: www.kanina.cz

Kanina ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie liegt elf Kilometer nordöstlich von Mělník und gehört zum Okres Mělník.

Geographie[Bearbeiten]

Kanina befindet sich im Süden der Daubaer Schweiz. Das Dorf liegt auf einer Hochebene, nach Norden schließt sich das trockene Felsental Vrbodol an. Im Westen liegt das von der Pšovka durchflossene Kokořínský důl. Östlich verläuft die Eisenbahn von Mělník nach Mladá Boleslav. Die Bahnstation Kanina liegt einen reichlichen Kilometer außerhalb des Dorfes nach Südost.

Nachbarorte sind Sedlec im Norden, Mšeno im Nordosten, Stránka im Osten, Velký Újezd im Südosten, Nebužely im Süden, Bosyně im Südwesten, Kokořínek und Kokořín im Westen sowie Hradsko im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Kanina wurde im Jahre 1207 erstmals urkundlich erwähnt, als Ottokar I. Přemysl das Gut Řepín einschließlich der Dörfer Libeň, Sedlice und Kanina dem Deutschritterorden schenkte. 1237 erneuerte dessen Sohn Wenzel I. die Schenkung.

Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete Kanina ab 1850 eine Gemeinde im Bezirk Mělník. Zwischen 1980 und 1990 war das Dorf nach Mšeno eingemeindet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Für die Gemeinde Kanina sind keine Ortsteile ausgewiesen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Reste der Burg Harasov, südwestlich über dem Kokořínský důl
  • Reste der Burg Staráky, westlich bei Kokořín
  • Naturreservat Kokořínský důl
  • historische Bauerngehöfte
  • Glockenturm

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)