Kantianismus
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Kantianismus ist ein Allgemeinbegriff für philosophische Positionen, die in unmittelbarer Nachfolge und in enger Anlehnung an Immanuel Kant stehen.
Unter Kantianismus fasst man verschiedene Gruppen der Kantnachfolge:
- direkte Schüler, die die Philosophie Kants verbreiteten (M. Herz, G.B. Jäsche, C.C.E. Schmid, J.G.K.C. Kiesewetter, W.T. Krug), vgl. auch: Friedrich Gottlob Born
- Philosophen, deren Lehre sich eng an Kant anschloss, wenn auch bestimmte Abwandlungen stattfanden (Carl Leonhard Reinhold, Jakob Friedrich Fries, Salomon Maimon, Friedrich Eduard Beneke)
- Den Neukantianismus (z.B. Südwestdeutsche Schule) in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts
- Den Kritizismus (vom Neukantianismus unabhängige Kant-Vertreter)
- Kantforscher der Gegenwart, die sich eng an Kant anlehnen (Otfried Höffe, Helmut Holzhey, Dieter Henrich, Gerold Prauss, Norbert Hinske, Rainer Brandt. Auch in den USA gibt es entsprechende Vertreter wie Paul Guyer und Henry E. Allison.
Siehe auch: Carl Leonhard Reinhold, Friedrich Karl Forberg, Eric Weil

