Kapuzinergruft

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Dieser Artikel handelt von der Kapuzinergruft in Wien, eine weitere befindet sich in Palermo. Für den Roman von Joseph Roth, siehe Die Kapuzinergruft.
Kapuzinerkirche, rechts Eingang in die Kapuzinergruft
Ein mit der Reichskrone bekrönter Schädel auf dem Sarkophag von Kaiser Karl VI.
Kapuzinergruft (Detail)

Die Kapuzinergruft, auch Kaisergruft genannt, ist eine Begräbnisstätte der Habsburger und Habsburg-Lothringer in Wien. Die Gruft befindet sich am Neuen Markt unter der Kapuzinerkirche und wird von den gleichnamigen Ordensbrüdern, den Kapuzinern, betreut.

Geschichte[Bearbeiten]

Kaiserin Anna stiftete 1617 testamentarisch das Kapuzinerkloster und verfügte den Bau der Gruft. Ein Jahr später starb sie, im Jahr darauf ihr Mann, Kaiser Matthias. Begonnen wurde der Bau unter seinem Nachfolger Ferdinand II. (reg. 1619–1637) im Jahr 1622. Wegen des Dreißigjährigen Krieges dauerte der Bau elf Jahre. Nach der Fertigstellung im Jahr 1633 wurden die Särge von Anna und Matthias in die Gruft überführt. Seither wurde die Gruft insgesamt achtmal erweitert.

Kaiser Ferdinand III. (reg. 1637–1657) gab den ersten Auftrag zur Erweiterung der Gruft. Dadurch schuf er die Grundlage zum Ausbau der Kaisergruft zu einer Erbbegräbnisstätte der Familie Habsburg (später Habsburg-Lothringen). 1662 lieferte Steinmetzmeister Ambrosius Ferrethi aus Kaisersteinbruch für die Gründer- und die Leopoldsgruft Bodenplatten und Stiegenstufen aus glattpoliertem Kaiserstein.

In den Jahren 1908 / 1909 wurde anlässlich des 60-Jahre-Regierungsjubiläums von Kaiser Franz Joseph I. der nach ihm benannte Teil erweitert. Zu seiner Zeit erfolgte auch die Verkleidung des vom Kloster hinunterführenden Stiegenganges mit weißen Fliesen; 1909 wurde elektrisches Licht installiert. Die bisher letzte Erweiterung (Neue Gruft) fand von 1960 bis 1962 unter der Leitung von Karl Schwanzer im Auftrag der Republik Österreich statt.

Heute ist die Kaisergruft das Grabmal für 12 Kaiser, 19 Kaiserinnen und viele weitere Mitglieder der Familie Habsburg bzw. Habsburg-Lothringen. Künstlerisch bemerkenswert sind die Karlsgruft (unter Kaiser Karl VI. vor 1720 angelegt, geplant von Johann Lucas von Hildebrandt) und die Maria-Theresien-Gruft (1758, geplant von Jean Nicolas Jadot de Ville-Issey und Nikolaus Pacassi), die in anmutigem Rokokostil gehalten ist. Der große, spätbarocke Doppelsarkophag für Maria Theresia und Kaiser Franz I. Stephan von Lothringen stammt von Balthasar Ferdinand Moll und wurde bereits zu ihren Lebzeiten angefertigt.

Als einzige Protestantin wurde hier 1829 Erzherzogin Henriette, Frau des erfolgreichen Feldherrn und Kaiserbruders Erzherzog Karl, bestattet, die bei ihrer Einheirat in die Familie Habsburg-Lothringen ihre Konfession nicht geändert hatte. Diese Bestattung musste von Kaiser Franz I. durchgesetzt werden.

Als bisher letzte Bestattung fand die von Otto Habsburg, Sohn des letzten Kaisers von Österreich, und seiner 2010 gestorbenen Frau Regina von Sachsen-Meiningen am 16. Juli 2011 statt. Der letzte Kaiser selbst, Karl I. (reg. 1916–1918), ist nach wie vor an seinem letzten Exilort, Funchal auf Madeira, bestattet.

Die Nachkommen des letzten österreichisch-ungarischen Herrscherpaares werden seit 1970 in der Loretokapelle des Klosters Muri im Aargau in der Schweiz, nicht weit weg von der Burg Habsburg, zur Ruhe gebettet. Das Kloster Muri war Bestattungsort der Familie Habsburg von der Stiftung durch den Stammvater Radbot von Habsburg bis 1260. Seither haben jedoch auf ausdrücklichen Wunsch der Verstorbenen weitere Beisetzungen von Familienmitgliedern in der Gruftkapelle der Kapuzinergruft stattgefunden.

Bestattete Personen[Bearbeiten]

In der Kapuzinergruft ruhen 138 Personen sowie vier Herzurnen.

Nichthabsburger[Bearbeiten]

Unter besonderen Umständen konnten Personen, die nicht Mitglieder der Familie Habsburg(-Lothringen) waren, hier beigesetzt werden. Karl III. Joseph von Lothringen, Fürstbischof von Trier, verstarb bei einem Aufenthalt in Wien 1715 überraschend. Er wurde vorerst in der Minoritenkirche beigesetzt und 1716 in die Kaisergruft überführt. Seine Herzurne steht auf dem Sarg.

Einzige Nicht-Habsburgerin in der Gruft ist Gräfin Fuchs-Mollard, Kindermädchen von Kaiserin Maria Theresia, die sie und ihr Mann zeitlebens sehr schätzten und bei der sie sich oft Rat holten. Die Inschrift auf dem Sargdeckel lautet dementsprechend: „Zum unsterblichen Angedenken eines wohlwollenden dankbaren Herzens für die edle Erziehung zur Tugend. Ich, Maria Theresia.“

Feldmarschall Radetzky, überaus populärer und für den Erhalt der Herrschaft des Kaisers wesentlicher Heerführer, sollte 1858 auf Wunsch Franz Josephs I. hier seine letzte Ruhestätte finden. Radetzky hatte allerdings einem Gönner, der seine Schulden beglichen hatte, versprochen, sich auf dessen Heldenberg bestatten zu lassen.[1]

Nicht ebenbürtigen Ehegatten und deren Nachkommen war die Beisetzung hier verwehrt: Daher ließ Erzherzog Thronfolger Franz Ferdinand für seine morganatische Gattin, Sophie Herzogin von Hohenberg, und ihre drei gemeinsamen Kinder in seinem Schloss Artstetten eine Gruft bauen. Das Paar wurde 1914 nach dem Attentat von Sarajevo dort bestattet.

Bis 1940 lag auch der Leichnam Napoleon Franz Bonapartes, des einzigen Sohns Napoleons mit Erzherzogin Marie-Louise, in Österreich als Herzog von Reichstadt bekannt, in der Kapuzinergruft. Er wurde auf Befehl Hitlers 1940 in den Invalidendom nach Paris überführt.[2]

Raumreserve[Bearbeiten]

Nach Aussage des Kustos der Kapuzinergruft, Pater Gottfried Undesser, ist in der derzeitigen Anordnung der Sarkophage in der Gruft noch Platz für einen weiteren Sarg. Die Entscheidung, wer in der Gruft bestattet wird, obliegt der Familie Habsburg.[3] Derzeit ist dieser Platz für die Witwe von Karl-Ludwig Habsburg-Lothringen bestimmt.[4]

Gründergruft[Bearbeiten]

Gründergruft, Kaiser Matthias (1557–1619), Kaiserin Anna
  1. Kaiserin Anna (4. Oktober 1585–15. Dezember 1618) – (Gemahlin von Kaiser Matthias)
  2. Kaiser Matthias (14. Februar 1557 – 20. März 1619)

Leopoldsgruft[Bearbeiten]

Leopoldsgruft (Ezh. Maria Theresia 1684–1696, Ezh. Leopold Joseph 1682–1684, Kaiser Ferdinand III. 1608–1657)
  1. Erzherzog Philipp August (15. Juli 1637 – 22. Juni 1639) – (Sohn von Kaiser Ferdinand III.)
  2. Erzherzog Maximilian Thomas (21. Dezember – 29. Juni 1639) – (Sohn von Kaiser Ferdinand III.)
  3. Kaiserin Maria Anna von Spanien (18. August 1606–13. Mai 1646) – (erste Gemahlin von Kaiser Ferdinand III.)
  4. Kaiserin Maria Leopoldina von Tirol (6. April 1632–7. August 1649) – (zweite Gemahlin von Kaiser Ferdinand III.)
  5. Erzherzogin Theresia Maria (27. März 1652–27. Juni 1653) – (Tochter von Kaiser Ferdinand III.)
  6. König Ferdinand IV. (1633–1654)
  7. Kaiser Ferdinand III. (1608–1657)
  8. Erzherzog Ferdinand Josef (11. Februar 1657 – 16. Juni 1658) – (Sohn von Kaiser Ferdinand III.)
  9. Erzherzog Ferdinand Wenzel (28. September 1667 – 13. Jänner 1668) – (Sohn von Kaiser Leopold I.)
  10. Erzherzog Johann Leopold (* und † 20. Februar 1670) – (Sohn von Kaiser Leopold I.)
  11. Erzherzogin Maria Anna (9. Februar 1672 – 23. Februar 1672) – (Tochter von Kaiser Leopold I.)
  12. Kaiserin Margarita Teresa (12. August 1651– 12.März 1673) – (Gemahlin von Kaiser Leopold I.)
  13. Erzherzogin Anna Maria Sophia (11. September 1674 – 21. Dezember 1674) – (Tochter von Kaiser Leopold I.)
  14. Erzherzogin Maria Josepha (11. Oktober 1675 – 11. Juli 1676) – (Tochter von Kaiser Leopold I.)
  15. Kaiserin Claudia Felizitas (Herzurne, 1653–1676) – (zweite Gemahlin von Kaiser Leopold I.)
    Der Leib liegt auf eigenen Wunsch neben ihrer Mutter in der Dominikanerkirche
  16. Erzherzogin Christina (* und † 18. Juni) – (Tochter von Kaiser Leopold I.)
  17. Erzherzog Leopold Joseph (2. Juni 1682 – 3. August 1684) – (Sohn von Kaiser Leopold I.)
  18. unbenannter Prinz (1686) – (Enkel von Kaiser Ferdinand III.)
  19. Kaiserin Eleonora Magdalena von Mantua-Nevers Gonzaga (18. November 1630 – 6. Dezember 1686) – (dritte Gemahlin von Kaiser Ferdinand III.)
  20. Erzherzogin Maria Anna Josepha, Kurfürstin von der Pfalz (20. Dezember 1654 – 4. April 1689) – (Tochter von Kaiser Ferdinand III.)
  21. Erzherzogin Maria Margareta (22. Juli 1690 – 22. April 1691) – (Tochter von Kaiser Leopold I.)
  22. Maria Antonia, Kurfürstin von Bayern (18. Jänner 1669 – 24. Dezember 1692) – (Tochter von Kaiser Leopold I.)
  23. Erzherzogin Maria Theresia (22. August 1684 – 28. September 1696) – (Tochter von Kaiser Leopold I.)
  24. Eleonora Maria, Königin von Polen (21. Mai 1653 – 17. Dezember 1697) – (Gemahlin von König Michael von Polen)
  25. Erzherzogin Maria Josepha (6. März 1687 – 14. April 1703) – (Tochter von Kaiser Leopold I.)
  26. Erzherzog Leopold Johann (13. April 1716 – 4. November 1716) – (Sohn von Kaiser Karl VI.)
  27. Kaiserin Eleonora Magdalena von der Pfalz-Neuburg (6. Jänner 1655 – 19. Jänner 1720) – (dritte Gemahlin von Kaiser Leopold I.)
    Es wurde auf ausdrücklichen Wunsch keine Einbalsamierung vorgenommen.
  28. Erzherzogin Maria Amalia (5. April 1724 – 19. April 1730) – (Tochter von Kaiser Karl VI.)
  29. Erzherzogin Maria Magdalena (26. März 1689 – 1. Mai 1743) – (Tochter von Kaiser Leopold I.)
  30. Königin Maria Anna von Portugal (Herzurne, 1683–1754) – (Tochter von Kaiser Leopold I., Gemahlin von König Johann V. von Portugal)
    Ihr Leib wurde am Sterbeort Lissabon in der Kirche der deutschen barfüßigen Karmeliten bestattet.

Karlsgruft[Bearbeiten]

Kaiser Karl VI.
  1. Erzherzog Leopold Joseph (29. Oktober 1700 – 4. August 1701) – (Sohn von Kaiser Joseph I.)
  2. Kaiser Leopold I. (1640–1705)
  3. Kaiser Joseph I. (1678–1711)
  4. Kaiser Karl VI. (1685–1740)
  5. Erzherzogin Maria Elisabeth (13. Dezember 1680 – 26. August 1741) – (Tochter von Kaiser Leopold I.)
  6. Kaiserin Wilhelmine Amalie (Herzurne, 1673–1742) – (Ehefrau von Kaiser Joseph I.)
    Das Herz ruht auf eigenen Wunsch zu Füßen ihres Mannes, der Leib liegt in der von ihr gestifteten Salesianerinnenkirche.
  7. Erzherzogin Maria Anna (14. September 1718 – 16. Dezember 1744) – (Tochter von Kaiser Karl VI.)
  8. Kaiserin Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel (1691–1750) – (Gemahlin von Kaiser Karl VI.)

Maria-Theresien-Gruft[Bearbeiten]

Maria-Theresia-Gruft unter anderem mit dem Doppelsarkophag von Maria Theresia und Franz Stephan sowie westseitig insgesamt sechs Sarkophage mit Maria Theresias Töchtern, Schwiegertöchtern und Enkelinnen.
  1. Erzherzogin Maria Elisabeth (5. Februar 1737 – 7. Juni 1740) – (Tochter von Kaiserin Maria Theresia)
  2. Erzherzogin Maria Karolina (12. Jänner 1740 – 25. Jänner 1741) – (3. Tochter von Kaiserin Maria Theresia)
  3. unbenannte Prinzessin (1744) – (Tochter von Erzherzogin Maria Anna)
  4. Erzherzogin Maria Karolina (* und † 17. September 1748) – (Tochter von Kaiserin Maria Theresia)
  5. Gräfin Karoline von Fuchs-Mollard (14. Jänner 1681 – 27. April 1754) – (Hofdame der Kaiserin Maria Theresia)
    Ihr Herz war ursprünglich in der Michaelerkirche beigesetzt, ist aber verschollen.
  6. Erzherzog Karl Joseph (1745–1761) – (Sohn von Kaiserin Maria Theresia)
  7. Erzherzogin Johanna Gabriela (1750–1762) – (Tochter von Kaiserin Maria Theresia)
  8. Erzherzogin Christina (20. November 1763 – 22. November 1763) – (Tochter von Kaiser Joseph II.)
  9. Erzherzogin Isabella von Parma (1741–1763) – (erste Gemahlin von Kaiser Joseph II.)
  10. Kaiser Franz I. Stephan (1708–1765)
  11. Erzherzogin Christina (16. Mai 1767 – 17. Mai 1767) – (Tochter von Albert von Sachsen-Teschen)
  12. Kaiserin Maria Josepha (20. März 1739 – 28.Mai 1767) – (zweite Gemahlin von Kaiser Joseph II.)
  13. Erzherzogin Maria Josepha (1751–1767) – (Tochter von Kaiserin Maria Theresia)
  14. Erzherzogin Maria Theresia (20. März 1762–24. Jänner 1770) – (Tochter von Kaiser Joseph II.)
  15. Kaiserin Maria Theresia (1717–1780)
  16. Kaiser Joseph II. (1741–1790)

Franzensgruft[Bearbeiten]

Franz I., Kaiser von Österreich (1768–1835), rechts daneben stand bis 1940 der Sarg von Napoleon Franz Bonaparte[5]; im Hintergrund der Sarkophag Kaiserin Maria Theresias
  1. Elisabeth Wilhelmine von Württemberg-Mömpelgard (21. April 1767 – 18. Februar 1790) – (erste Gemahlin von Kaiser Franz I.)
  2. Maria Theresa von Neapel-Sizilien (1772–1807) – (zweite Gemahlin von Kaiser Franz I.)
  3. Kaiserin Maria Ludovica Beatrix (14. Dezember 1787 – 7. April 1816) – (dritte Gemahlin von Kaiser Franz I.)
  4. Franz I., Kaiser von Österreich (1768–1835)
  5. Kaiserin Karolina Augusta von Bayern (1792–1873) – (vierte Gemahlin von Kaiser Franz I.)
    Es wurde auf eigenen Wunsch keine Exenterierung vorgenommen. – bis 1940Napoleon Franz Bonaparte (1811–1832) – (Sohn von Marie-Louise) [6]

Ferdinandsgruft[Bearbeiten]

  1. Erzherzogin Louise Elisabeth (18. Februar 1790 – 24. Juni 1791) – (Tochter von Kaiser Franz I.)
  2. Erzherzogin Karoline Leopoldine (8. Juni 1794 – 16. März 1795) – (Tochter von Kaiser Franz I.)
  3. Erzherzog Alexander Leopold (14. August 1772 – 12. Juli 1795) – (Sohn von Kaiser Leopold II.)
  4. Erzherzogin Maria Amalia (15. Oktober 1780 – 25. Dezember 1798) – (Tochter von Kaiser Leopold II.)
  5. Erzherzogin Karoline Louise (22. Dezember 1795 – 30. Juni 1799) – (Tochter von Kaiser Franz I.)
  6. Erzherzogin Maria Louisa (27. Juli 1773 – 19. September 1802) – (Tochter von Ferdinand IV., König beider Sizilien)
  7. Erzherzogin Amalie Therese (6. April – 9. April 1807) – (Tochter von Kaiser Franz I.)
  8. Erzherzog Joseph Franz (9. April 1799 – 30. Juni 1807) – (Sohn von Kaiser Franz I.)
  9. Erzherzog Johann Nepomuk Karl (30. August 1805 – 19. Februar 1809)– (Sohn von Kaiser Franz I.)
  10. Erzherzogin Karolina Ferdinanda (2. August 1793 – 5. Jänner 1802) – (Tochter von Ferdinand IV.)
  11. Erzherzogin Maria Anna (27. Oktober 1835 – 5. Februar 1840) – (Schwester von Kaiser Franz Joseph I.)
  12. Erzherzogin Maria Karolina (1821–1844) – (Tochter von Erzherzog Rainer)
  13. Erzherzogin Sophie Friederike (1855–1857) – (Tochter von Kaiser Franz Joseph I.)
  14. Erzherzogin Maria Anna (8. Juni 1804 – 28. Dezember 1858) – (Tochter von Kaiser Franz I.)
  15. Erzherzogin Maria Eleonore (19. November 1864 – 9. Dezember 1864) – (Tochter von Erzherzog Karl Ferdinand)
  16. Erzherzogin Maria Anna (27. Mai 1796 – 3. Jänner 1865) – (zweite Gemahlin von Großherzog Ferdinand III. von Toskana)
  17. Ferdinand I., Kaiser von Österreich (1793–1875)
  18. Erzherzogin Maria Antonia (10. Jänner 1858 – 13. April 1883)– Tochter von Ferdinand IV., Großherzog von Toskana
  19. Maria Anna von Savoyen, Kaiserin von Österreich (1803–1884) – (Gemahlin von Kaiser Ferdinand I.)
  20. Erzherzogin Henriette Maria (20. Februar 1884 – 13. August 1886) – (Tochter von Erzherzog Karl Salvator)
  21. Erzherzog Rainer Salvator (27. Februar 1880 – 4. Mai 1889) – (Sohn von Erzherzog Karl Salvator)
  22. Erzherzogin Stephanie (1. Mai 1886 – 29. August 1890) – (Tochter von Erzherzog Friedrich)
  23. Erzherzogin Maria Antonia (18. April 1874 – 14. Jänner 1891) – (Tochter von Erzherzog Karl Salvator)
  24. Erzherzog Ferdinand Salvator (2. Juni 1888 – 28. Juli 1891) – (Sohn von Erzherzog Karl Salvator)
  25. Erzherzog Karl Salvator (30. April 1839 – 18.Jänner 1892) – (Sohn von Großherzog Leopold II. von Toskana)
  26. Erzherzog Robert Ferdinand (15. Oktober 1885 – 2. August 1895) – (Sohn von Großherzog Ferdinand IV. von Toskana)
  27. Erzherzog Albrecht Salvator (22. November 1871 – 27. Februar 1896) – (Sohn von Erzherzog Karl Salvator)
  28. Erzherzogin Natalie (12. Jänner 1884 – 23. März 1898) – (Tochter von Erzherzog Friedrich)
  29. Erzherzog Leopold (6. Juni 1823 – 24. Mai 1898) – (Sohn von Erzherzog Rainer)
  30. Erzherzogin Maria Antonia, Großherzogin von Toskana (19. Dezember 1814 – 7. November 1898) – (Gemahlin von Großherzog Leopold II. von Toskana)
  31. Erzherzogin Maria Immakulata (14. April 1844 – 18. Februar 1899) – (Gemahlin von Erzherzog Karl Salvator)
  32. Erzherzog Ernst (8. August 1824 – 4. April 1899) – (Sohn von Erzherzog Rainer)
  33. Erzherzogin Adelgunde (19. März 1823 – 28. Oktober 1914) – (Gemahlin von Herzog Franz V. von Modena)
  34. Erzherzogin Marie Caroline Marie Rainer (10. September 1825 – 17. Juli 1915) – (Tochter von Erzherzog Karl)
  35. Erzherzog Ludwig Salvator (1847–1915) – (Sohn von Großherzog Leopold II. von Toskana)
  36. Erzherzog Joseph Ferdinand (24. Mai 1872 – 28. August 1942) – (Sohn von Großherzog Ferdinand IV. von Toskana)
  37. Erzherzogin Maria Theresia von Portugal (1855–1944) – (dritte Gemahlin von Erzherzog Karl Ludwig)
  38. Erzherzog Leopold Maria Alphons (30. Jänner 1897 – 14. März 1958) – (Sohn von Erzherzog Leopold Salvator)
    Aschenurne in einer Nische eingemauert

Toskana-Gruft[Bearbeiten]

Toskanagruft (Kaiser Leopold II. 1747–1792, Kaiserin Maria Ludovika 1745–1792)
  1. Kaiser Leopold II. (1747–1792)
  2. Kaiserin Maria Ludovika (1745–1792) – (Gemahlin von Kaiser Leopold II.)
  3. Erzherzogin Maria Christina (1742–1798) – (Tochter von Kaiserin Maria Theresia)
  4. Erzherzog Ferdinand Karl Anton (1754–1806) – (Sohn von Kaiserin Maria Theresia)
  5. Maria Karolina, Königin von Neapel und Sizilien (1752–1814) – (Gemahlin von König Ferdinand IV. von Neapel und Sizilien)
  6. Prinz Albert von Sachsen-Teschen (1738–1822) – (Gemahl von Erzherzogin Maria Christina)
  7. Erzherzogin Maria Beatrix von Este (7. April 1750 – 14. November 1829) – (Gemahlin von Erzherzog Ferdinand Karl d'Este)
  8. Erzherzog Anton Viktor (31. August 1779 – 2. April 1835) – (Sohn von Kaiser Leopold II.)
  9. Erzherzog Ferdinand Karl d'Este (25. April 1781 – 5. November 1850) – (Sohn von Erzherzog Ferdinand Karl Anton)
  10. Erzherzog Ludwig Joseph (1784–1864) – (Sohn von Kaiser Leopold II.)
  11. Leopold II., Großherzog von Toskana (1797–1870)
  12. Franz V., Herzog von Modena (1819–1875)
  13. Ferdinand IV., Großherzog von Toskana (1835–1908)
  14. Erzherzog Rainer Ferdinand (11. Jänner 1827 – 27. Jänner 1913) – (Sohn von Rainer Joseph von Österreich)

Neue Gruft[Bearbeiten]

Kaiser Maximilian von Mexiko (1832–1867)
  1. Erzherzog Leopold Wilhelm (1614–1662) – (Bischof, Sohn von Kaiser Ferdinand II.)
  2. Erzherzog Karl Joseph (1649–1664) – (Bischof, Sohn von Kaiser Ferdinand III.)
  3. Erzherzog Karl Joseph von Lothringen (1680–1715) – (Bischof, Sohn von Erzherzogin Eleonora Maria)
    Die Herzurne steht auf seinem Sarg, die Eingeweide in der Toskana-Gruft.
  4. Erzherzog Maximilian Franz (1756–1801) – (Bischof, Sohn von Kaiserin Maria Theresia)
  5. Rudolf von Österreich-Toskana (25. September 1822 – 24. Oktober 1822) – (Sohn von Erzherzog Karl)
  6. Erzherzogin Henriette von Nassau-Weilburg (1797–1829) – (Gemahlin von Erzherzog Karl)
    Die Urnen mit Herz und Eingeweide befinden sich in der Kaisergruft.
  7. Erzherzog Rudolph (1788–1831) – (Kardinal, Sohn von Kaiser Leopold II.)
  8. unbenannter Prinz (1840) – (Sohn von Erzherzog Franz Carl)
  9. Erzherzog Karl (1771–1847) – (Sohn von Kaiser Leopold II.)
  10. Marie Louise, Kaiserin von Frankreich (1791–1847) – (zweite Gemahlin von Kaiser Napoleon I.)
  11. Erzherzog Karl Albert (3. Jänner 1847 – 19. Juli 1848) – (Sohn von Erzherzog Albrecht)
  12. Erzherzogin Margarete Karoline von Sachsen (1840–1858) – (erste Gemahlin von Erzherzog Karl Ludwig)
  13. Erzherzogin Hildegard von Bayern (10. Juni 1825 – 2. April 1864) – (Gemahlin von Erzherzog Albrecht)
  14. Erzherzogin Mathilde (25. Jänner 1849 – 6. Juni 1867) – (Tochter von Erzherzog Albrecht)
  15. Kaiser Maximilian von Mexiko (1832–1867)
  16. Erzherzogin Maria Annunziata von Neapel und Sizilien (1843–1871) – (zweite Gemahlin von Erzherzog Karl Ludwig)
    Es wurde auf eigenen Wunsch keine Exenterierung vorgenommen.
  17. Erzherzogin Sophie von Bayern (1805–1872) – (Mutter von Kaiser Franz Joseph I.)
    Es wurde auf eigenen Wunsch keine Exenterierung vorgenommen.
  18. Erzherzog Karl Ferdinand (29. Juli 1818 – 20. November 1874) – (Sohn von Erzherzog Karl)
  19. Erzherzog Franz Carl (1802–1878) – (Vater von Kaiser Franz Joseph I.)
  20. Erzherzog Wilhelm (1827–1894) – (Sohn von Erzherzog Karl)
  21. Erzherzog Albrecht (1817–1895) – (Sohn von Erzherzog Karl Ludwig)
  22. Erzherzog Karl Ludwig (1833–1896) – (Bruder von Kaiser Franz Joseph I.)
  23. Erzherzog Otto (1865–1906) – (Vater von Kaiser Karl I.)
  24. Erzherzog Rainer Karl (21. November 1895 – 25. Mai 1930) – (Sohn von Erzherzog Leopold Salvator)
  25. Erzherzog Leopold Salvator (1863–1931) – (Sohn von Erzherzog Leopold Salvator)
  26. Erzherzogin Maria Josefa (1867–1944) – (Gemahlin von Erzherzog Otto)

Franz-Josephs-Gruft[Bearbeiten]

Von links nach rechts: Kaiserin Elisabeth ("Sissi"), Kaiser Franz Joseph I. und Kronprinz Rudolf
  1. Kronprinz Rudolf (1858–1889) – (Sohn von Kaiser Franz Joseph I.)
  2. Elisabeth, Kaiserin von Österreich (1837–1898) – (Gemahlin von Kaiser Franz Joseph I.)
  3. Franz Joseph I., Kaiser von Österreich (1830–1916)

Gruftkapelle[Bearbeiten]

Zita von Bourbon-Parma, letzte Kaiserin von Österreich.
Otto von Habsburg, letzter Kronprinz Österreich-Ungarns
  1. Zita von Bourbon-Parma, Kaiserin von Österreich (1892–1989) – (Gemahlin von Kaiser Karl I.)
  2. Carl Ludwig Habsburg-Lothringen (1918–2007) – Sohn von Kaiser Karl I. und Kaiserin Zita
  3. Otto von Habsburg (1912–2011) - Sohn von Kaiser Karl I. und Kaiserin Zita
  4. Regina von Habsburg (1925–2010) – (Gemahlin von Otto von Habsburg)

Begräbniszeremonien[Bearbeiten]

Mehrfachbestattung[Bearbeiten]

Zu der Begräbniszeremonie der Habsburger gehörte es, Körper, Eingeweide und Herz getrennt zu bestatten. Wenige Stunden nach dem Tode wurde der Leichnam seziert, Herz und Eingeweide (Intestina) entnommen und der Körper einbalsamiert, um den Verfallsprozess zu verlangsamen. Dies diente unter anderem dazu, dass die Leichname die mehrtägigen Begräbnisfeierlichkeiten überstehen und am „Paradebett“ möglichst wirklichkeitsgetreu und pietätvoll präsentiert werden konnten.

König Ferdinand IV. (1633–1654) verfügte, dass sein „Hertz unnser Lieben Fawen Maria zu Loreto unter Ihre Füess legen und begraben [werden] sollte“.[7] Damit wurde die Tradition begonnen die Herzen in Silberbehältern in der Herzgruft der Loretokapelle der Augustinerkirche und die Eingeweide in den Katakomben des Stephansdoms, in der ehemaligen Herzogsgruft zu bestatten. Herz und Eingeweide von Anna und Mathias sowie Ferdinand II. waren zuerst im Königinkloster der Klarissen nächst der kaiserlichen Hofburg beigesetzt worden. Als jedoch das Kloster durch die Reformen von Joseph II. aufgelöst wurde, brachte man die Herzen ebenfalls in die Loretokapelle der Augustinerkirche und die Eingeweide in den Stephansdom.[7]

Einige Habsburger wie Kaiserin Eleonore Magdalene († 1720)[8] und Isabella von Bourbon-Parma († 1763) ließen auf ausdrücklichen Wunsch keine Sezierung und Einbalsamierung durchführen. Ende des 19. Jahrhunderts machte ein neues Verfahren der Konservierung die Exenterierung der Leichen unnötig.[8] Deshalb verbaten sich die Erzherzoginnen Maria Annunziata († 1871),[8] Sophie Friederike († 1872)[8] und Kaiserin Karoline Auguste († 1873)[8] die Trennung ihrer Körperteile. Der letzte Habsburg-Lothringer, bei dem 1878 eine getrennte Bestattung in traditioneller Art durchgeführt wurde, war Erzherzog Franz Karl, der Vater von Franz Joseph I.

Es gibt aber noch andere Gründe dies zu tun. Der letzte Kaiser Karl I. starb auf Madeira im Exil und sein Herz liegt in der Loretokapelle des Klosters Muri (Schweiz), wo sich auch die Familiengruft seiner Nachkommen befindet. Eine Überführung des Körpers in die Kapuzinergruft wurde später erwogen, aber man wollte die Einwohner von Madeira nicht brüskieren. Seine 1989 verstorbene Frau Zita wollte ihr Herz bei dem ihres Mannes begraben wissen. Das Herz ihres 2011 verstorbenen ältesten Sohnes Otto wurde im Benediktinerkloster Pannonhalma in Ungarn bestattet. Eine Zeremonie in diesem Land war ihm wichtig, da er zu Ungarn eine enge Verbindung hatte.[9] Das Herz seiner in der Kapuzinergruft begrabenen Frau Regina befindet sich hingegen in der Familiengruft des Hauses Sachsen-Meiningen auf der Veste Heldburg.[10]

Einlasszeremonie[Bearbeiten]

Im Laufe der Zeit entwickelte sich eine "Einlasszeremonie" in die Gruft. Vermutlich leitet sich dies davon ab, dass sich die Begleiter des Leichenzuges mittels Klopfzeichen verständigten. In zeitgenössischen Berichten [11] über die Bestattung Josephs II. ist das dreimalige Klopfen an der Pforte bei dreifacher Erwiderung der Worte "Der Leichnam des durchlauchtigsten Kaisers Joseph des Zweiten" auf Nachfrage, wer denn Einlass begehre, überliefert, ehe sich diese für den Sarg öffnete. Ähnliches[12] ist für die Beerdigung Napoleon Franz Bonapartes vermerkt. Friedrich Hebbel notiert in seinem Tagebuch 1855 ein Zitat[13] Ludwig August Frankl von Hochwarts, welches eine der nachfolgend dargestellten Zeremonie sehr ähnliche bei der Beisetzung Franz des I. von Österreich schildert – auf dieser Grundlage schreibt er die Domszene bei Siegfrieds Bestattung in seinem Stück Die Nibelungen.[14] Seither besteht das Ritual mit den jeweiligen personenbezogenen Abweichungen im Text in dieser Gestalt: Der Trauerzug hält vor der verschlossenen Tür der Gruft und ein Herold klopft an die Tür. Darauf fragt einer der Kapuziner-Brüder von drinnen: „Wer begehrt Einlass?“ Der Herold antwortet mit allen zu Lebzeiten der/des Verstorbenen getragenen Titeln. Von drinnen erfolgt allerdings die Antwort "Wir kennen sie/ihn nicht!". Daraufhin klopft der Herold noch einmal. Wieder wird gefragt „Wer begehrt Einlass?“ Diesmal antwortet der Herold mit der Kurzfassung der Titel. Doch die Antwort ist abermals "Wir kennen sie/ihn nicht!". Der Herold klopft ein drittes Mal, erneut wird dieselbe Frage gestellt. Nunmehr nennt der Herold nur den Vornamen und fügt „ein sterblicher und sündiger Mensch“ an, woraufhin das Tor geöffnet wird.

Die Zeremonie wurde zuletzt bei der Beisetzung von Otto Habsburg am 16. Juli 2011 durchgeführt. In diesem Zusammenhang wurde die Anklopfzeremonie von einem Vertreter der Kapuziner als Legende bezeichnet[15]; die Bestattungsprotokolle enthielten weder bei Maria Theresia noch bei Franz Joseph I. Hinweise darauf. Eine Sprecherin der Familie Habsburg sagte, dass „der Ritus in dieser Form und mit diesen Worten erstmals bei der Bestattung der Kaiserin Zita erfolgt sei.“[16] Auch für die Zeit zwischen 1640 und 1740 findet sich in der in Frage kommenden Primärliteratur über das Zeremoniell in der Kaisergruft bei Ankunft des Konduktes kein Hinweis darauf.[17]

Erhaltung[Bearbeiten]

Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit in der Gruft litten vor allem die aus Zinn und Bronze bestehenden Sarkophage unter Korrosion. Man befürchtete außerdem die zerstörerische Wirkung der Zinnpest. Um die Sarkophage vor dem Verfall zu bewahren, wurden seit den 1950er Jahren umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt und im Jahr 2003 wurde eine Klimaanlage installiert.[18] Als weitere konservatorische Maßnahme werden die Prunksarkophage regelmäßig gereinigt, da der Staub Korrosion und Schädigung von Schutzüberzügen begünstigt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Verein für Geschichte der Stadt Wien (Hrsg.): Geschichte der Stadt Wien, Band 7, Teil 1, A. Holzhausen, Wien, S. 245, Fußnoten
  2. http://www.kaisergruft.at/kaisergruft/reichstadt.htm
  3. Beitrag zur Beisetzung Carl Ludwig Habsburg-Lothringens vom 14. Dezember 2007 auf der Homepage von ORF Wien, abgerufen am 3. April 2009
  4. Die Kapuzinergruft – Ruhestätte des Hauses Habsburg, 11. Juli 2011, Erzdiözese Wien
  5. Napoleon Franz Bonaparte
  6. http://www.kaisergruft.at/kaisergruft/reichstadt.htm
  7. a b Cölestin Wolfsgruber: Geschichte der Lorettokapelle bei St. Augustin in Wien, Wien 1886, S. 73 (Internet Archive)
  8. a b c d e Magdalena Hawlik-Van de Water: Die Kapuzinergruft: Begräbnisstätte der Habsburger in Wien, Herder, 1987, ISBN 3210248621, Seite 22f.
  9. Habsburg: Begräbnis "seit 12 Jahren geplant", wien.orf.at, 10. Juli 2011
  10. Veste Heldburg : Regina von Habsburgs Herz bleibt in der Familiengruft, MDR Thüringen, 6. Juli 2011
  11. http://books.google.at/books?id=oz0AAAAAcAAJ&pg=PA228 Skizen aus dem Karakter und Handlungen Josephs des Zweiten, 1791
  12. http://books.google.at/books?id=kwFEAAAAcAAJ&pg=PA606 Basler Zeitung, Zweiter Jahrgang, 1832
  13. http://books.google.at/books?id=EJ3PAAAAMAAJ Friederich Hebbel: Tagebücher Bd.I, S. 419
  14. http://gutenberg.spiegel.de/buch/2669/16 Hebbel: Die Nibelungen
  15. Siehe hier. Das Video zeigt (1) Die Anklopfzeremonie beim Begräbnis der Kaiserin Zita 1989, und (2) eine Erläuterung der Anklopfzeremonie durch Pater Gottfried Undesser, den langjährigen Kustos der Kapuzinergruft.
  16. Georg Markus: Die Anklopf-Zeremonie war früher unbekannt, in: Tageszeitung Kurier, Wien, 15. Juli 2011, S. 21
  17. Magdalena Hawlik-van de Water: Der schöne Tod. Zeremonialstrukturen des Wiener Hofes bei Tod und Begräbnis zwischen 1640 und 1740, Freiburg/Wien 1989, S. 76–77.
  18. Beitrag zur Korrosion der Zinnsärge vom 13. August 2007 auf der Homepage von ORF science, abgerufen am 3. April 2009

Literatur[Bearbeiten]

  • Magdalena Hawlik-van de Water: Die Kapuzinergruft. 2. Auflage. Herder, Wien 1993, ISBN 3-210-25151-7.
  • Gigi Beutler: Führer durch die Kaisergruft bei den PP Kapuzinern zu Wien (Kapuzinergruft). 3. neubearbeitete Auflage. Verlag Beutler-Heldenstern, Wien 2004, ISBN 978-3-9500584-3-7, (auch in englischer Sprache: The imperial vaults of the PP Capuchins in Vienna (Capuchin Crypt). Guide. ebenda 2003, ISBN 978-3-9500584-1-3; auch in italienischer Sprache: La Cripta Imperiale presso i Padri Cappuccini a Vienna (La Cripta dei Cappuccini). Guida. ebenda 2000, ISBN 3-9500584-2-7).
  • Cölestin Wolfsgruber: Die Kaisergruft bei den Kapuzinern in Wien, Alfred Hölder, Wien 1887 (Internet Archive)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kaisergruft – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

48.20567222222216.370172222222Koordinaten: 48° 12′ 20,4″ N, 16° 22′ 12,6″ O